Showing posts with label Homeoffice. Show all posts
Showing posts with label Homeoffice. Show all posts

Thursday, August 18, 2022

Arbeitgeber finden Homeoffice nicht mehr so toll

Nicht nur bei Apple, dem trendigen amerikanischen IT-Unternehmen, das bei vielen Entwicklungen den Ton angibt, versucht die Geschäftsleitung seit einigen Monaten, die Homeoffice-Kultur einzudämmen. Auch viele Schweizer KMU haben nach dem Abklingen der Corona-Pandemie Mühe damit, die Mitarbeiter weiterhin von zuhause aus arbeiten zu lassen.

Das Office zuhause: Bei den Mitarbeitern
beliebter als bei den Chefs.    Bild Pixabay
 Im Fall von Apple haben sich einige Mitarbeiter mit Händen und Füssen dagegen gesperrt, sich auf ein sogenanntes Hybrid-Arbeitsmodell einzulassen – jetzt wurde es von der Geschäftsleitung angeordnet:
 «Tim Cook, der Vorstandsvorsitzende von Apple, informierte die Mitarbeiter diese Woche per E-Mail über die neue Regelung. "Die Teams, die an dem Pilotprojekt teilnehmen, werden an drei Tagen in der Woche ins Büro kommen, wobei Dienstag und Donnerstag unternehmensweit als feste Tage gelten." Cook betonte, dass dieser Schritt "die Fähigkeit, flexibel zu arbeiten, verbessern und gleichzeitig die persönliche Zusammenarbeit, die für unsere Kultur so wichtig ist, bewahren wird". (The Telegraph)

Im Fall der Schweizer KMU hat eine Studie interessierter Organisationen ergeben, dass bei den Arbeitgebern «eine gewisse Homeoffice-Müdigkeit» Einzug gehalten habe:

«Sie können oder wollen Homeoffice im Mix ihrer Arbeitswelt-Konzepte nicht (mehr) aktiv anbieten. Während Mitte 2020 bei 67 Prozent und Mitte 2021 bei 65 Prozent der befragten KMU alle oder ein Teil der Mitarbeitenden theoretisch von zuhause aus hätten arbeiten können, waren es Anfang 2022 nur noch 61 Prozent. Die Anzahl an homeoffice-tauglichen Stellen sinkt in diesen KMU von durchschnittlich 3.8 in 2020 auf 3.4 in 2021 und 2.9 im Jahr 2022.»

Es könnte sein, dass sich die Einschätzung der Eignung der Arbeitsstellen fürs Homeoffice geändert hat oder die Erfahrungen zeigen, dass die Arbeitsausführung vor Ort optimaler ist – oder dass zumindest davon ausgegangen wird, schreiben die Studienautoren.

Es ist klar, dass viele Mitarbeiter, die sich ans Homeoffice gewöhnt haben, diesen Trend nicht schätzen werden. Es sieht aber im Moment so aus, als ob die Rückkehr in die Firmenbüros im Trend liegt.

Tuesday, March 29, 2022

Arbeit ist gut - Wohlbefinden ist besser (finden 51% der Mitarbeiter)

Natürlich haben sie miteinander zu tun, Homeoffice und Hybrid Work. Das Zweite schliesst das erste ein; es geht bei Hybrid Work um ein Arbeitsplatzmodell, dass sowohl das Firmenbüro als auch das Office zuhause integriert. Microsoft hat zum zweiten Mal den jährlichen Work Trend Index veröffentlicht. Die wichtigste Erkenntnis: Die vergangenen zwei Jahre haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Art und Weise, wie viele Menschen die Rolle der Arbeit in ihrem Leben definieren, grundlegend verändert.  

Das Homeoffice ruft, und die Mitarbeiter kommen - und bleiben.                  Bild PfW
«Great Expectations: Making Hybrid Work Work» ist der Titel der Microsoft-Studie. Die Ergebnisse machen gemäss Microsoft deutlich, dass sich die Arbeitswelt in den letzten zwei Jahren klar verändert habe. Die Herausforderung für Unternehmen bestehe jetzt darin, den Erwartungen der Mitarbeiter gerecht zu werden und gleichzeitig positive Geschäftsergebnisse zu erreichen. Um Führungskräfte bei der Bewältigung dieses Wandels zu unterstützen, skizziert der Work Trend Index 2022 wichtige Trends.

·        Wohl der wichtigste davon: Dreiundfünfzig Prozent der Arbeitnehmer geben an, dass ihnen ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden wichtiger sei, als die Arbeit. Zweiundfünfzig Prozent der Generation Z und der Millennials würden im kommenden Jahr wahrscheinlich einen Arbeitgeberwechsel in Erwägung ziehen - das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr.

·        Manager fühlen sich zwischen Führung und Mitarbeitern eingekeilt. Immerhin die Hälfte der Führungskräfte geben an, dass ihre Unternehmen für das kommende Jahr eine Rückkehr zur persönlichen Vollzeitarbeit planen. Vierundfünfzig Prozent der Manager sagen, dass die Führung in ihrem Unternehmen nicht mit den Erwartungen der Mitarbeiter übereinstimmt, und 74 Prozent der Manager geben an, dass sie nicht den Einfluss oder die Ressourcen haben, um Veränderungen für ihre Teams voranzutreiben.

·        Was die Mitarbeiter betrifft, geben achtunddreissig Prozent der hybriden Mitarbeiter an, dass ihre grösste Herausforderung darin besteht, zu wissen, wann und warum sie ins Büro kommen sollen, doch nur 28 Prozent der Führungskräfte haben Teamvereinbarungen erstellt, um diese neuen Normen zu definieren.

·        Dreiundvierzig Prozent der Führungskräfte geben an, dass der Aufbau von Beziehungen die grösste Herausforderung bei der Arbeit von Mitarbeitern in einer hybriden oder dezentralen Umgebung darstellt. Das könnte bald noch schwieriger werden: Die Microsoft Studie zeigt nämlich, dass 51 Prozent der befragten Arbeitnehmer für die Zukunft eine vollständige Umstellung auf Homeoffice in Erwägung ziehen.

 

Tuesday, July 6, 2021

Büroarbeit? Zuhause ist's doch einfach schöner...

Auch Arbeitgeber, die für ihr progressives Umfeld und ihre modernen Arbeitsplätze bekannt sind, scheinen Probleme zu haben, Mitarbeiter vom schönen Homeoffice zurück ins Büro zu holen. 

Apples Hauptsitz in Kalifornien - aber zuhause ist es scheinbar noch schöner.     
                                                                                                           Bild piqsels.com
Ein Beispiel dafür ist Apple. Da streitet man sich gemäss Medienberichten mit den Angestellten über die Rückkehr ins Büro. Eigentlich hatte Apple klare Regeln herausgegeben: Die Mitarbeiter sollten mindestens drei Tage pro Woche am Firmenarbeitsplatz erscheinen. In einem Memo an die Angestellten liess Apple verlauten, dass man davon ausgehe, dass Mitarbeiter besser arbeiten, wenn sie im Büro sind. In einer Videobotschaft an die Apple-Belegschaft sagte Deirdre O'Brien, Apples Senior Vice President of Retail and People:

"Wir glauben, dass die persönliche Zusammenarbeit wesentlich für unsere Kultur und unsere Zukunft ist. Wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen, um über unsere unglaublichen Produkteinführungen im vergangenen Jahr nachzudenken, dann wurden die Produkte und die Durchführung der Einführung auf der Grundlage jahrelanger Arbeit aufgebaut, die wir geleistet haben, als wir noch alle persönlich zusammen waren."

Von den Apple-Mitarbeitern wird deshalb erwartet, dass sie ab September montags, dienstags und donnerstags im Büro arbeiten. Zahlreiche Mitarbeiter werden während der ganzen Woche im Büro erwartet. Das hat Widerstand geweckt; einige Mitarbeiter behaupten sogar, sie würden durch diese Politik gezwungen, ihre Mitarbeit zu kündigen - und eine aktuelle Umfrage unter den Mitarbeitern ergab, dass ganze 90 Prozent die Freiheit möchten, nur dann im Büro zu erscheinen, wenn sie das so möchten.
Apple ist nicht der einzige Tech-Konzern, wo die Führung es plötzlich nicht mehr so toll findet, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit von zuhause aus erledigen.  Auch Google und Amazon versuchen, das Personal wieder in die Firmenbüros zurück zu holen. Google hatte versucht, die Mitarbeiter zu zwingen, an drei Tagen pro Woche ins Büro zurückzukehren, gab aber später bekannt, dass 20 Prozent dauerhaft von zu Hause aus arbeiten könnten und 20 Prozent an neuen Bürostandorten. Bei Amazon erwartete man eine Rückkehr zur "bürozentrierten" Arbeit, erlaubte dann aber den Mitarbeitern die Option, zwei Tage pro Woche von zu Hause aus zu arbeiten.

Friday, April 23, 2021

Essen, trinken, fernsehen und schwindeln im Homeoffice

Wer zuhause im Homeoffice arbeitet, ist produktiver und leistet mehr. Das ist eine Erkenntnis, die nach einem Jahr Corona vielerorts  verkündet wird . Aber ist das auch wirklich wahr? Eine amerikanische Studie zeigt jetzt auf, dass es viele Mitarbeiter mit der Arbeitszeit (und der Wahrheit) nicht sehr genau nehmen, wenn sie sich nicht von ihren Vorgesetzten und Kollegen beobachtet fühlen.

Am Zoom-Meeting teilzunehmen heisst nicht, dass auch gearbeitet wird... Bild Pixabay
Die Studie von Joblist stellt die Frage, ob die Kollegen im Home-Office ihren Teil der Arbeit erledigen, so wie sich das ihre Arbeitgeber wünschen. Es sollte herausgefunden werden, wie viele Mitarbeiter online einkaufen, essen und trinken oder Besorgungen machen, wenn sie nicht im Büro arbeiten. Generell gaben Homeoffice-Mitarbeiter zu, dass sie an zwei Tagen in der Woche am Morgen zu spät mit der Arbeit begännen - aber auch an zwei Tagen zu früh am Heimarbeitsplatz seien. Homeoffice-Arbeiter gaben ausserdem zu, dass sie durchschnittlich neun Stunden pro Woche mit privaten Aufgaben verbringen, anstatt zu arbeiten. Was sind das für Tätigkeiten? Zum Beispiel: Kochen ( 59 Prozent), Fernsehen ( 55 Prozent), Wäsche waschen ( 52 Prozent), Online-Shopping ( 47 Prozent), mit den Kindern spielen (41 Prozent), mit Haustieren spielen (39 Prozent), Sport treiben (38 Prozent), etwas trinken gehen (29 Prozent), Besorgungen machen (27 Prozent) und sogar ausgehen (14 Prozent). Die meisten Remote-Mitarbeiter gaben ausserdem an, dass sie sich nicht dafür verantwortlich fühlen, diese Zeit irgendwann wieder aufzuholen.

Laut der Studie gaben auch 83 Prozent der Befragten zu, dass sie nicht die Wahrheit sagen, wenn sie über ihre Arbeitszeit befragt werden. Und jeder dritte Angestellte gab auch zu, zu lügen, zum Beispiel dass er beschäftigt sei, um einen Anruf oder eine Besprechung zu vermeiden oder vorzugeben, in einer Besprechung aufmerksam zu sein, während er oder sie andere Dinge tut.
Interessant ist, dass diejenigen Mitarbeiter, die in diesem Zusammenhang am häufigsten die Unwahrheit sagen, Führungskräfte sind.

Es gibt auch positive Ergebnisse in der Joblist-Umfrage. Zwei Drittel der Homeoffice-Mitarbeiter gaben an, dass sie im Vergleich zur Arbeit im Büro effizienter geworden seien. 64 Prozent  der Angestellten gaben ausserdem an, dass ihre Arbeitgeber ihnen genauso vertrauen, wie bei der Arbeit im Büro.  Ob dieses Vertrauen anhält, wird sich zeigen, wenn die Pandemie vorbei ist.


Thursday, April 8, 2021

Vom Homeoffice zurück ins Firmenbüro: Die Stimmung ändert sich

Grosse Techfirmen stellen sich auf die Zeit nach Corona ein und dazu gehört der Rückruf der Mitarbeiter ins Büro.  Es zeichnet sich ab, dass nicht alle Firmen die tägliche Anwesenheit erfordern werden, sondern dass sogenannte “hybride Arbeitsverhältnisse“ akzeptiert werden. Gut für die Karriere, sei das Homeoffice allerdings nicht.

Das Büro im trauten Heim konnte schon bald nicht mehr selbstverständlich sein.
Bild Pixabay
IBM-CEO Arvind Krishna erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass wahrscheinlich etwa 80 Prozent der Mitarbeiter des Unternehmens in solchen hybriden Arbeitsverhältnissen bleiben könnten, aber mindestens drei Tage pro Woche im Büro verbringen".  Der IBM-Boss glaubt ausserdem nicht daran, dass die Arbeit im Homeoffice sich positiv auf die berufliche Laufbahn auswirken wird:

"Wer ein People-Manager werden will, wer mehr Verantwortung bekommen will oder eine Kultur im Team aufbauen will, kann das nicht aus der Ferne machen" erklärt Krishna.

Auch bei Google und Amazon sieht es so aus, als ob die Firmenbüros bald wieder von Mitarbeitern besetzt sein werden. Google will seine 200‘000 weltweiten Mitarbeiter bis zum 1. September vorläufig für mindestens drei Tage pro Woche wieder zurück in die Firma holen. Künftig müssen Google-Mitarbeiter einen Antrag stellen, wenn sie mehr als 14 Tage im Jahr ausserhalb der Firma arbeiten wollen. In einer E-Mail-Nachricht der Personalabteilung an die Google-Mitarbeiter hiess es, dass man sich bewusst sei, dass der Gedanke an die Rückkehr ins Büro gemischte Gefühle hervorrufen könnte und dass die Arbeitsplätze "nicht genauso aussehen werden, wie Sie sie in Erinnerung haben".
Auch andere Firmen möchten die Mitarbeiter wieder näher beim Unternehmen haben -  einige mehr, einige weniger dringend. David Salomon, Chef der Investment Bank Goldman Sachs zum Beispiel, hat Anfang des Jahres Homeoffice als "Irrweg" bezeichnet und betont, er wolle seine Mitarbeiter zurückhaben. Und Amazon hat seine Angestellten wissen lassen, dass sie nach dem Sommer wieder an ihren Schreibtischen im Firmenbüro sitzen werden. In einem Memo, das mit den Arbeitern geteilt wurde, heisst es: "Unser Plan ist es, zu einer bürozentrierten Kultur als unsere Basis zurückzukehren.  Wir glauben, dass es uns am effektivsten ermöglicht, gemeinsam zu erfinden, zusammenzuarbeiten und zu lernen."

Ist es bereits ein Trend, was sich da abzeichnet? Oder liegen Unternehmen wie das globale Beratungsunternehmen PcW richtig, die ihren Mitarbeitern versprechen, dass sie ihre Arbeitszeit auch in Zukunft zwischen der Firma und ihrer Wohnung teilen können? Die Zukunft wird es zeigen.

Wednesday, December 23, 2020

Arbeit: Homeoffice oder Teamsport?

 Was wird das neue Jahr für jene Angestellten bringen, die im Zuge der Corona-Krise ins Homeoffice gezogen sind und jetzt ihre Aufgaben von zuhause erledigen? Es kommt darauf an. Die wichtigste Voraussetzung wird sein, dass sich die epidemiologische Lage normalisiert.

Teamsport oder jeder allein? Homeoffice oder Büro in der Firma? Die Zeit nach Corona
wird es zeigen.                                                                                                Bild Pixabay

Homeoffice oder ganz einfach Office? Die Auguren sind sich nicht einig, was die Zukunft bringen wird, genau so wenig wie die betroffenen Mitarbeiter. Für viele von ihnen ist der Reiz der heimischen Stube nicht mehr ganz so gross, wie am Anfang der Pandemie. Andere geniessen es nach wie vor, nicht jeden Tag in die Firma pendeln zu müssen. Die FAZ publizierte diesen Sommer einen Artikel unter dem Titel: “Jedes fünfte Büro wird nicht mehr gebraucht werden“. Der Artikel basierte auf einer ZEW-Studie zum Thema. Das Ergebnis: Homeoffice wird populär bleiben – auch nach Corona:

“Eine mögliche Ursache für die auch nach der Krise stärkere Nutzung von Homeoffice ist die Erfahrung aus der Krise, dass weniger Tätigkeiten als bislang angenommen im Büro erledigt werden müssen. Auch diese Lehre aus der Krise ziehen vor allem größere Unternehmen. Insbesondere den Unternehmen ab 100 Beschäftigten in der Informationswirtschaft und im Verarbeitenden Gewerbe hat die Krise gezeigt, dass mehr Tätigkeiten fürs Homeoffice geeignet sind als bislang angenommen…“

Eigentlich leuchtet es ein: Wieso soll ein Unternehmen für Infrastrukturkosten aufkommen, die eigentlich gar nicht nötig wären – zumal es den Mitarbeitern zu gefallen scheint, zuhause zu arbeiten? Doch ganz so einfach ist es nicht – darauf weist Adidas Chef Kaspar Rorsted in einem Interview hin:

“Ich halte nichts vom ständigen Arbeiten zu Hause. Für mich ist das Arbeiten eine soziale Sache, bei uns ist sie Teamsport“, sagte Rorsted in einem Doppelinterview mit Fußballtrainer Jürgen Klopp. der Zeitung „Welt am Sonntag“. Wenn alle immer zu Hause arbeiten würden, entstehe keine Gemeinschaft. Die Konsequenzen dessen würden völlig unterschätzt. „Für mich ist nicht die Frage, ob Arbeit von zu Hause aus möglich ist. Sondern, ob dieses Modell menschlich sinnvoll ist“, sagte der Chef des Sportartikelherstellers mit Sitz in Herzogenaurach.“

Es wird sich erst zeigen, wer Recht behält, wenn die Pandemie wirklich vorüber ist. Eines ist sicher. Die Arbeitswelt wird nach Corona nicht mehr die gleiche sein, wie vorher.

Tuesday, August 25, 2020

Ransomware: Homeoffice öffnet Tür und Tor

Die News sprechen eine deutliche Sprache: Ransomware-Attacken passieren immer häufiger und scheinen zu oft mit einer Zahlung von Lösegeld zu enden. Allein letzte Woche wurden eine grosse nordamerikanische Kurierfirma, ein amerikanischer Schnapsbrenner (Jack Daniel’s), der grösste Kreuzfahrtveranstalter der Welt Carnival und der Technologie-Gigant Konica-Minolta Opfer von Ransomware-Attacken. Die Sicherheitsfirma Coveware stellt fest, dass  auch die Höhe der Zahlungen an die Erpresser seit dem ersten Quartal um 60 Prozent angestiegen ist.

Die Höhe der Zahlungen an Erpresser ist in den letzten Jahren
stetig angestiegen, 
wie Coveware im Ransomware Marketplace Report
belegt.                                                                    Screengrab coveware.com
Das Perfide daran:  Der Anstieg der Attacken und deren Erfolgsquote hängen direkt damit zusammen, dass in der Coronakrise ein grosser Prozentsatz von Mitarbeitern von Zuhause aus arbeiten. Diese Mitarbeiter benutzen unter anderem RDP. Einem McAfee-Bericht zufolge stieg die Zahl der RDP-Ports, die ungeschützt vom Internet aus angegangen werden können, von etwa 3 Millionen im Januar 2020 auf mehr als 4,5 Millionen nach Beginn der Covid-19-Pandemie.
RDP ist ein von Microsoft entwickeltes Netzwerkkommunikationsprotokoll. Es ist für die meisten Windows-Betriebssysteme verfügbar und bietet eine grafische Schnittstelle, über die Benutzer eine Fernverbindung zu einem Server oder einem anderen Computer herstellen können. RDP überträgt die Anzeige des Remote-Servers an den Client und die Eingabe von Peripheriegeräten (wie Tastatur und Maus) vom Client zum Remote-Server und ermöglicht es den Benutzern, einen Remote-Computer so zu steuern, als ob sie ihn vor Ort bedienen würden. RDP wird im Allgemeinen als ein sicheres Tool angesehen. Ernsthafte Probleme können aber auftreten, wenn RDP-Ports für das Internet offen gelassen werden, da plötzlich auch Kriminelle versuchen können, eine Verbindung zum Remote-Server herzustellen. Wenn die Verbindung erfolgreich ist, erhält der Angreifer Zugriff auf den Server.
Dies ist zwar keine neue Bedrohung, aber die globale Verlagerung hin zum Remote-Arbeiten hat die Tatsache unterstrichen, dass viele Organisationen RDP nicht ausreichend absichern. Einem Kaspersky-Bericht zufolge gab es Anfang März 2020 allein in den USA täglich etwa 200‘000 RDP-Angriffe. Bis Mitte April war diese Zahl auf fast 1,3 Millionen angestiegen. Heute gelte RDP als grösstes Einfallstor für Ransomware, erklärte das Cyber-Sicherheitsunternehmen Emsisoft im vergangenen Monat im Rahmen eines Leitfadens zur Sicherung von RDP-Endpunkten gegen Lösegeld-Banden. (emisoft.com)
RDP ist nicht das einzige Risiko, wenn es um den Fernzugriff auf IT geht:
“Im Jahr 2020 ist aber auch ein weiterer wichtiger Vektor für das Eindringen von Kriminellen in Unternehmensnetzwerke aufgekommen, nämlich die Nutzung von Virtual Private Networks (VPN) Appliances und anderen ähnlichen Netzwerkgeräten. Seit dem Sommer 2019 wurden mehrere schwerwiegende Schwachstellen in VPN-Appliances der wichtigsten Anbieter aufgedeckt, darunter Pulse Secure, Palo Alto Networks, Fortinet, Citrix, Secureworks und F5. Sobald Proof-of-Concept-Angriffscode für eine dieser Schwachstellen öffentlich wurde, begannen Hacker-Gruppen die Fehler auszunutzen, um Zugang zu Unternehmensnetzwerken zu erhalten. Was die Hacker mit diesem Zugang taten, variierte je nach Spezialisierung der einzelnen Gruppen. Einige Gruppen betrieben Cyber-Spionage auf nationaler Ebene, einige Gruppen waren in Finanzkriminalität und IP-Diebstahl verwickelt, während andere Gruppen den Ansatz der RDP Shops verfolgten und den Zugang an andere Banden weiterverkauften.” (ZDNet)

Monday, June 22, 2020

Das Internet hat die Coronakrise sehr gut überstanden

Die Coronakrise hat auch das Internet gefordert: Die Verlagerung eines signifikanten Teils von Büroarbeitsplätzen ins traute Heim hat zu dieser Belastung beigertragen. Wie auch die Tatsache, dass es ausserhalb der eigenen Wohnung nicht viel zu tun gab, während der Krise. Da musste Netflix als Ersatz herhalten. Die gute Nachricht ist: Das Internet hat den Ansturm sehr gut überstanden.

Die Leitungen und die Server des Internets haben auch während
des krisenbedingten Ansturms standgehalten.                                  Bild Pexels
Für eine Weile war die Panik gross: Zahlreiche Artikel wurden publiziert, in denen daran gezweifelt wurde, ob das Internet den Ansturm der Coronakrise meistern könne, und sogar sein Zusammenbruch wurde vorausgesagt. Diese Sorgen waren unbegründet: Eine Studie von DE-CIX zeigt auf, dass das Internet aus technologischer Sicht, sowohl in den Endkundennetzen als auch insbesondere an den Übergabepunkten, dem Ansturm der letzten Wochen ausgesprochen gut standgehalten hat. Dies sei nicht zuletzt deshalb der Fall, schreiben die Autoren, weil über die vergangenen Jahre ohnehin ein erhebliches globales Wachstum im weltweiten Datenverkehr zu verzeichnen gewesen sei und die Internetindustrie nun lediglich ein kurzfristig aufgetretenes Wachstum habe abfedern müssen. Man könne von einer “beschleunigten Digitalisierung“ sprechen, auch in Hinblick auf die Entwicklungen im Bereich Home-Office oder virtueller Events.
Wer sich im Detail für die Studie interessiert, kann die Zusammenfassung hier im Detail kostenfrei abrufen (sechs Seiten, PDF). Das Fazit möchten wir hier zitieren:
“Eines geht klar und deutlich aus der aktuellen Situation hervor: Das Netz hält! Auch in Phasen der Maximalbelastung wie einem globalen Shutdown. Doch während der weltweiten Pandemie haben sich auch einige Schwachstellen der digitalen Infrastruktur gezeigt, die teilweise direkt beim Nutzer spürbar sind, oder langfristig spürbar werden. Ob es um die Herausforderungen in den Teilnetzen des Internets, an den Netzübergängen oder der letzten Meile (dem Endkundenanschluss) geht: Letztendlich liegt es in der Verantwortung der jeweiligen Betreiber, ausreichend Kapazitäten vorzuhalten und je nach Notwendigkeit vorausschauend auszubauen. Das muss nun, in der aktuellen Krise, unerwartet, schneller als geplant und flächendeckend vonstattengehen. Das wiederum beschleunigt die Digitalisierung stark, mit dem Coronavirus als äußerst ungewöhnlichem Treiber. Disruptive Technologien, wie 5G, werden die Herausforderungen und Ansprüche an das Internet vorantreiben. Nur wenn alle Partizipienten der Internetinfrastruktur auf ihre Art und Weise funktionieren, Innovation vorantreiben und sich ausnahmslos verlässlich zeigen, kann das einst zu Forschungszwecken vor Jahrzehnten aufgebaute Netz von Teilnetzen den Ansprüchen der Menschen auch in Zukunft gerecht werden.“

Tuesday, May 26, 2020

Wie nachhaltig ist das Homeoffice?

Tausende von uns haben in den letzten Monaten zuhause gearbeitet - im Homeoffice. Viele von uns, haben sich daran gewöhnt. Eine aktuelle Umfrage in der Schweiz zeigt nun, dass viele Arbeitnehmer die Arbeit zuhause durchaus schätzen. Vor allem, wenn das Homeoffice als Ergänzung zum offiziellen  Arbeitsplatz eingesetzt werden kann. Aber ist das Konzept auch nachhaltig?

Die Umfrage wurde von gfs.bern im Auftrag der Gewerkschaft syndicom durchgeführt.  Die Resultate zeigen, dass das Homeoffice durchaus eine Zukunft haben könnte, wenn die Unternehmen gute Rahmenbedingungen dafür schaffen. Allerdings gibt es ein Problem, das eher schwierig zu lösen ist, nämlich die potentielle Isolation der Mitarbeiter, die zuhause arbeiten (wir haben darüber berichtet).
Trotzdem sind 90 Prozent der Befragten der Meinung, dass Homeoffice als Ergänzung zur Arbeit vor Ort auch unter normalen Umsztänden möglich sein sollte.  Allerdings beklagen 71 Prozent der Befragten die fehlenden informellen Kontakte und 49 Prozent die mangelhafte Ergonomie: Die Arbeit mit dem Laptop am Küchentisch entspricht sicher nicht den ergonomischen Anforderungen eines harten Arbeitstages am PC. 
Es liege nicht im Interesse der Arbeitgeber, Homeoffice dauerhaft und vollumfänglich einzuführen, teilt syndicom mit. Auch wenn dies Infrastruktur und Reisekosten sparen würde. Die Sorgen der Gewerkschaft sind durchaus berechtigt: Für immer von Zuhause aus arbeiten, ist ein Konzept, das von vielen Beteiligten angeführt wird. Das amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes widmet dem Thema einen ganzen Artikel und nennt auch Pluspunkte für alle Beteiligten:
“Ein weiterer Vorteil für Arbeitgeber besteht darin, dass ihr Bewerberpool nun mehr Personen umfassen kann, die nicht in der Nähe ihrer früheren Büros wohnen; es können Talente aus der ganzen Welt eingestellt werden. Dies trägt unter anderem dazu bei, dass Menschen, die in teuren Städten arbeiten, an einen Ort zu ziehen, an dem die Mieten niedriger sind. Die letzten Wochen haben bereits dazu geführt, dass viele Beschäftigten sich überlegen, ob sie ihre Immobilien im Silicon Valley noch brauchen...“
Tatsächlich zeigt die Syndicom-Umfrage, dass der Arbeitsweg als solches auch in der Schweiz eine wichtige Rolle spielt: 90 Prozent der Befragten glauben, dass Homeoffice einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leistet und die Überlastung der Verkehrsinfrastruktur vermeidet. Ausserdem könne dadurch viel private Zeit gewonnen werden.
Wie produktiv sind aber Mitarbeiter im Homeoffice? Das ist schwer zu eruieren. Immerhin:
“Unternehmen, die weiterhin auf Homeoffice setzen, müssen nicht unbedingt einen Rückgang der Produktivität ihrer Mitarbeiter befürchten. Ein allgemeiner Produktivitätsgewinn sei jedoch auch nicht zu erwarten, schreibt Deloitte. Die Schweizer sind geteilter Meinung über den Grad der Effizienz ihres Homeoffice. 41 Prozent der Befragten glauben, dass sie zu Hause produktiver sind, ein Viertel denkt das Gegenteil, während ein Drittel keinen Unterschied sieht [...] Wie bei der Frage nach der Produktivität des Homeoffice sind sich die Schweizer uneins über die langfristige Einführung der Telearbeit. Laut 45 Prozent der Befragten wird sie wahrscheinlich häufiger vorkommen als vor der Krise. Die Hälfte denkt jedoch das Gegenteil." (netzwoche.ch)

 

Tuesday, May 5, 2020

Das Homeoffice macht einsam. Aber ist es auch effizient?

Vom Homeoffice geredet haben wir alle schon seit Jahren, aber die wenigsten von uns haben es über längere Zeit ausprobiert. Das hat sich in den letzten Monaten schlagartig verändert: Die Pandemie hat dafür gesorgt, dass viele Arbeitnehmer (gewisse Statistiken sprechen von über 30 Prozent) ins Homeoffice gezogen sind. Aber wie effizient ist es denn wirklich, von zuhause aus zu arbeiten? Und was tun Mitarbeiter, wenn sie sich im Homeoffice einsam fühlen?

Ein gemütliches Homeoffice heisst nicht, dass hier nicht gearbeitet wird.
                                                                                                        Bild Pixabay
Das Arbeiten zuhause habe sich positiv auf ihre Produktivität ausgewirkt, sagen 54 Prozent der Befragten in einer kürzlich durchgeführten amerikanischen Umfrage unter Berufstätigen im Alter von 18-74 Jahren. Die Gründe, welche genannt werden, liegen eigentlich auf der Hand: Zeitersparnis beim Pendeln (71 Prozent), weniger Ablenkungen durch Kollegen (61 Prozent) und weniger Sitzungen (39 Prozent). Allerdings ist die Zeitersparnis beim Pendeln ein Effizienzfaktor, der dem Arbeitnehmer, nicht aber dem Arbeitgeber zugutekommt.
Ein ganzes Viertel der Befragten gab an, dass sich die Arbeit von zu Hause aus negativ auf ihre Produktivität ausgewirkt habe. Als Hauptgrund wurde angegeben, dass es länger dauere, Antworten und Informationen von den Kollegen zu erhalten. 43 Prozent der Homeoffice-Angestellten, geben an, dass sie weniger mit ihren Kollegen kommunizieren als früher. Ob dies zu vermehrter oder verminderter Effizienz führt, erklärten sie nicht.
Und schliesslich kann das Homeoffice auch aufs Gemüt schlagen - was sich wiederum nicht positiv auf die Arbeitseffizienz auswirkt:
Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer fühlen sich einsam, wenn sie von zu Hause aus arbeiten. Um dem entgegenzuwirken, kontaktieren die einsamen Kollegen und Kolleginnen tagsüber über Telefon- oder Videoanrufe Freunde und Familie, oder sie verbringen mehr Zeit auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien…
Unternehmen, die mehr Erfahrung mit Fernarbeitern hätten, wüssten durchaus, dass dies ein Problem sei, sagte Kate Lister, Präsidentin von Global Workplace Analytics, die Untersuchungen darüber durchführt, wie sich neue Arbeitsweisen auf die Menschen, den Planeten und die Gewinne der Unternehmen auswirken können. Das Unternehmen prognostiziert, dass sich Homeoffice-Arbeit durchsetzen wird - auch nach der Pandemie: Bis  Ende 2021 würden 25 bis 30 Prozent der Arbeitskräfte an mehreren Tagen in der Woche zuhause arbeiten, sagen die Experten voraus. Je mehr Manager selber von zuhause aus arbeiteten, desto eher seien sie offen für dieses Konzept. Die Arbeitsanalytikerin hat eine Gegenfrage für jene Chefs, die fragen: “Wie weiss ich denn, ob meine Mitarbeiter zuhause arbeiten?“  “Wie wissen sie denn, ob sie es in der Firma tun?“

Tuesday, March 17, 2020

Der Virus, die Lebensmittel, das Internet und die Digitalisierung

Der Coronavirus hat massive Auswirkungen, und es sieht so aus, als ob er auch im digitalen Bereich langfristig Spuren hinterlassen wird. So haben die Internet-Einkäufe von Lebensmitteln massiv angezogen, weil viele Kunden nicht mehr selber in den Lebensmittelladen gehen wollen. Ausserdem wird der verstärkte Einsatz von Homeoffice-Mitarbeitern dazu führen, dass auch die Digitalisierung einen Sprung nach vorne machen wird - wenn denn die Krise innert nützlicher Frist überwunden werden kann.
Es sieht so aus, als ob die Menschen im Allgemeinen weniger Geld ausgeben, in Zeiten der Krise: Ausser dem Onlinehandel mit frischen Lebensmitteln, der aus offensichtlichen Gründen im Moment so richtig boomt, leidet scheinbar  der andere Onlinehandel in der Viruskrise, wie eine deutsche Umfrage ergeben hat:
“Statt im Büro zu arbeiten, sind wir im Homeoffice, statt im Laden um die Ecke einzukaufen, bestellen wir online. Denn: Beim Klicken durch Onlineshops ist die Angst vor einer Ansteckung gleich null. Onlinehändler sollten demnach aktuell Hochkonjunktur haben. Haben sie aber nicht. Die Realität sieht anders aus: Bei knapp 41 Prozent der Unternehmen nehmen die Bestellungen der Kundinnen und Kunden ab. Zu dem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel. Und auch in den nächsten Monaten wird die Nachfrage wahrscheinlich weiter abnehmen, schätzen etwa 58 Prozent der Befragten. Sie rechnen mit weniger Bestellungen.“
Coop at Home kommt mit dem Liefern nicht mehr nach, und auch bei der
Migros ist die bestehende Online-Infrastruktur am Anschlag.
                                                                                           Screengrab Coop
Dass die Lebensmittelverkäufe im Internet stark angestiegen sind, merken die Grossverteiler in Europa. Und die Experten glauben, dass sich dieser Trend auch nach der Krise fortsetzen wird:
“Die Unsicherheit über das neuartige Coronavirus breche gewohntes Einkaufsverhalten auf, fasste Handelsforscherin Eva Stüber die Ergebnisse einer Studie des Kölner IFH-Instituts zusammen. „Vor allem ältere Menschen werden jetzt auf den Onlinehandel aufmerksam, auch bei Lebensmitteln. Das wird bleiben. Die Leute gewöhnen sich daran und merken: Das funktioniert…“ welt.de
Ins kalte Wasser geworfen wurden durch die Viruspanik auch viele Unternehmen, die jetzt ihre Digitalisierung zumindest auf tiefem Niveau rasant vorantreiben müssen. Das zeigt die stark verstärkte Nutzung von Kollaborationstools, die durch die vielen Homeoffice-User ausgelöst wurde:
“Microsoft hat eine Versechsfachung der Nutzung seines Tools "Teams" verbuchen können. Manche Software-Unternehmen nutzen Corona auch als Anlass, um die Preise ihrer Produkte zu senken oder bestimmte Funktionen, die sonst nur Premiumnutzern vorbehalten sind, umsonst anzubieten. Kein Wunder: Große US-Techkonzerne haben ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt, aber auch in Deutschland sehen sich Betriebe dazu gezwungen, ihrer Belegschaft Heimarbeit zu verordnen. Laut einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft liebäugeln drei Viertel der Befragten mit einer Homeoffice-Lösung wegen des Corona-Viruses und 58 Prozent wünschen sich Heimarbeit ausdrücklich.“ (br.de)
Die neue Lage führt natürlich dazu, dass sich der Datenstrom im Internet stark vergrössert: nicht nur wegen Homeoffice-Arbeitern, sondern auch wegen Netflix und Co. Bis jetzt versichern die Infrastrukturbetreiber, dass sie alles im Griff hätten. Wir hoffen, dass das stimmt!