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Sunday, October 24, 2021

Nicht mehr ganz neuer PC? Wie Sie Windows 11 trotzdem installieren können

Die Chance, dass Ihr PC nicht gut genug ist für das neue Windows 11 von Microsoft ist gross: Die Anforderungen an das neue Betriebssystem sind umfassend,  und selbst neuere Computer mit mehrkernigen Prozessoren qualifizieren in vielen Fällen nicht. 

Windows 11 stellt hohen Anforderungen an Ihren PC.   Screengrab microsoft.com
Wie der Stern berichtet, schliesst die unerwartet strenge Liste der unterstützten Prozessoren unzählige Rechner vom Upgrade auf das neue System aus:

“Dabei geht es nicht nur um Uralt-Ware: Viele nach wie vor erhältliche Modelle mit älteren CPUs sind vom Upgrade ausgeschlossen, erst im Sommer entdeckte Heise ein aktuelles Sonderangebot bei Mediamarkt, das die Anforderungen nicht schafft...“

Das Problem kennt auch Microsoft. Deshalb hat das Unternehmen jetzt eine Anleitung publiziert, die genau zeigt, wie man Windows 11 auch auf einen PC laden kann, der den Ansprüchen von Microsoft nicht genügt. Allerdings warnt Microsoft auf der gleichen Internet-Seite davor, dies zu tun – und zwar ziemlich eindringlich:

“Vor der Installation von Windows 11 auf einem Gerät, das die Windows 11-Mindestsystemanforderungen nicht erfüllt, wird abgeraten. Wenn Sie Windows 11 dennoch auf ungeeigneter Hardware installieren, müssen Sie das Risiko von Kompatibilitätsproblemen in Kauf nehmen. Ihr Gerät könnte aufgrund solcher oder anderer Probleme nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Geräte, die diese Systemanforderungen nicht erfüllen, erhalten möglicherweise keine Updates mehr, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Sicherheitsupdates. [...] Wenn Sie mit der Installation von Windows 11 fortfahren, wird Ihr PC nicht mehr unterstützt und ist nicht mehr zum Empfang von Updates berechtigt. Schäden an Ihrem PC aufgrund unzureichender Kompatibilität fallen nicht unter die Herstellergarantie.“

Wer mit Windows 10 zufrieden ist, sollte also nicht auf Windows 11 upgraden. Windows 10 ist schliesslich immer noch ein ausgezeichnetes Betriebssystem und wird noch vier Jahre lang unterstützt – gemäss Angaben von Microsoft bis am 14. Oktober 2025.

Tuesday, August 31, 2021

Windows 11 kommt am 5. Oktober – als kostenloses Upgrade

Windows 11 wird ab dem 5. Oktober 2021 verfügbar sein. An diesem Tag beginnt das kostenlose Upgrade auf Windows 11 für berechtigte Windows 10-PCs. PCs, auf denen Windows 11 vorinstalliert ist, werden von diesem Datum an zum Kauf angeboten. Das teilt Microsoft mit.

Das kostenlose Upgrade auf Windows 11 beginnt am 5. Oktober und werde schrittweise und mit Fokus auf die Qualität durchgeführt. Nach den enormen Erfahrungen mit Windows 10 wolle man sicherstellen, den Anwendern die bestmögliche Erfahrung geboten werde, sagt Microsoft. Das bedeutet, dass neue Geräte das Upgrade zuerst erhalten. Nach und nach wird die neue Version dann auch auf bereits auf dem Markt befindliche Geräte geliefert, basierend auf intelligenten Modellen, die die Eignung der Hardware, die Zuverlässigkeit, das Alter des Geräts und andere Faktoren berücksichtigen, die sich auf das Upgrade-Erlebnis auswirken. Man gehe davon aus, dass bis Mitte 2022 alle berechtigten Geräte das kostenlose Upgrade erhalten werden, schreibt Microsoft. Wer einen Windows 10-PC hat, der für das Upgrade in Frage kommt, soll automatisch von Windows Update benachrichtigt werden, sobald es verfügbar ist. Wer nicht warten mag, kann selber überprüfen, ob Windows 11 für sein Gerät bereit ist, indem er zu Einstellungen > Windows Update geht und die Option Nach Updates suchen wählt.

Tuesday, January 5, 2021

Immer noch 100 Millionen Windows 7 PCs

Nach einer langen Warnfrist hat Microsoft vor einem Jahr die Unterstützung für Windows 7 eingestellt. Der Wechsel wurde den Usern leicht gemacht: Wer eine Lizenznummer für sein Betriebssystem hatte, konnte Windows 10 problemlos und kostenfrei vom Internet downloaden und installieren. Doch Windows 7 will auch heute noch nicht sterben. Berechnungen zeigen, dass immer noch rund 100 Millionen PCs mit dem System genutzt werden.

Die Windows-7-Flagge flattert immer noch auf Millionen von PCs. 
                                                                                                              Bild Pixabay
Man kann ja ein gewisses Verständnis dafür haben, dass Windows 7 von vielen Anwendern nur ungern losgelassen wird: Das Betriebssystem war benutzerfreundlich und bekam fast durchwegs gute Noten. Dass es aber immer noch fast 5 Prozent Anwender gibt, die mit dem von Anfang an ungeliebten Windows 8 unterwegs sind, erstaunt dann doch eher. Immerhin: Windows XP, das ebenfalls sehr beliebt und erfolgreich war, ist jetzt endlich quasi ausgerottet. Microsoft Support für dieses Betriebssystem war schon vor sechs Jahren, im Frühling 2014 eingestellt worden. (Damals hielt Windows noch rund 90 Prozent des Marktanteils der Betriebssysteme. Im letzten Jahr waren es noch 77 Prozent.)  

Es gibt verschiedene Erhebungen, welche die Marktanteile der verschiedenen Windows Versionen messen. Die Resultate ähneln sich aber. Diese Prozentzahlen könnten eigentlich in Anzahl PCs umgerechnet werden – wenn man wüsste, wie viele Computer insgesamt mit Windows OS laufen:

"Microsoft hat uns jahrelang erzählt, dass die Zahl der Windows-Anwender 1,5 Milliarden beträgt, aber die Zahl der Windows-PCs ist wahrscheinlich viel niedriger, selbst bei einem pandemiebedingten Wiederaufleben der PC-Verkäufe. Selbst wenn man diese Ungewissheit berücksichtigt, ist es klar, dass mindestens 100 Millionen PCs immer noch mit Windows 7 laufen, und diese Zahl könnte noch deutlich höher sein. Einige dieser Verweigerer bezahlen Microsoft für das Privileg, Sicherheitsupdates zu erhalten, obwohl es nicht klar ist, wie viele davon Teil des Extended Security Update-Programms sind. Und diese Kunden werden im Jahr 2021 noch mehr unter Druck stehen, ein Upgrade durchzuführen, da sich die Kosten für diese Updates verdoppeln werden.“ (zdnet.de)

Monday, June 15, 2020

Windows-Updates: Ohne Probleme scheint’s nicht zu gehen

Wahrscheinlich müssen wir uns alle damit abfinden: Nach jedem monatlichen Update des weltweit grössten und wichtigsten Betriebssystems, funktionieren viele PCs nicht mehr so, wie sie sollten. Zum Teil verursachen die Microsoft-Updates von Windows 10 nicht nur Ärger, sondern Schäden, die sich sehr negativ auswirken können.

Probleme mit Windows 10 Updates? Da sind Sie nicht allein!      
Die neusten Windows-Updates für den Monat Juni können Ihre Drucker lahmlegen. Windows bestätigt zahlreiche Medienberichte, die sich über solche Ausfälle beklagen. Betroffen seien verschiedene Druckermodelle der Marken Brother, Canon, HP, Panasonic und Ricoh. Microsoft hat auch herausgefunden, wie es zum Problem kommt: Die Ursache liege darin, dass der Drucker-Spooler abstürze. Das könne sogar dazu führen, dass die jeweilige Anwendung beim Druckversuch unerwartet beendet werde, was zu Datenverlusten führen könne, wenn die Daten vor dem Druckvorgang nicht gesichert wurden.
Aber keine Sorge, wenn Sie das Pech haben einen solchen Drucker zu benutzen, können Sie das Problem mit etwas Zeit und Geduld hoffentlich selber lösen:
“Microsoft rät dazu, entweder die Juni-Updates KB4560960, KB4561608 sowie KB4557957 zu deinstallieren oder alternativ den Druckertreiber erneut zu installieren. Im Anschluss sollten wieder alle Druckfunktionen zur Verfügung stehen. Anschließend sollten die Windows-Updates pausiert oder die drei Updates permanent geblockt werden…“ (computerbase.de)
Ist doch ganz einfach, oder haben Sie etwa im Office Besseres zu tun?
Microsoft hat auf seiner Website eine lange Liste von Problemen, die durch die aktuellen Updates ihrer Betriebssysteme (Windows 10 und Windows Server) verursacht werden. Einige davon sind “gelöst“, der Status der meisten wird “untersucht“.
Bekanntlich sind ja Schwierigkeiten nach Windows-Updates nichts Ungewöhnliches. Es werden jeden Monat unzählige von Artikeln zum Thema geschrieben. Microsoft kommt allerdings immer ganz gut weg, die Autoren konzentrieren sich darauf, was wieder schief gelaufen ist. Konzertierte Kritik am System bleibt aus. Das sicher einer der Gründe dafür, dass diese Probleme, die in einem Unternehmen viel Zeit und Geld kosten können, oft ganz geduldig hingenommen werden. Es gehe halt nicht anders, die Systeme seien sehr komplex, sagt Microsoft, und auf den Redaktionen freut man sich, dass Microsoft mit grosser Regelmässigkeit Stories liefert, die viele Nutzer zwangsmässig interessieren. Unter dem Titel “Neues Windows 10 Update liefert Probleme direkt auf Ihren PC“, haben wir schon vor zwei Jahre die Frage gestellt, wie hoch die Schäden sind, die durch derartige Update-Pannen verursacht werden.
Da sich seither bezüglich fehleranfälliger Updates nicht viel geändert hat, müssen wir uns wohl damit abfinden, dass nach dem Update mit den Patches wieder ein Update kommt, um  die Patches zu patchen. Und jedesmal froh sein, dass der PC noch funktioniert…

Wednesday, January 29, 2020

Von Windows 7 zu Windows 10 - früher oder später

Wir haben anfangs des Jahres den Schritt gewagt: Wir haben unsere Computer von Windows 7 auf Windows 10 migriert, obwohl wir mit Windows 7 immer recht gut gefahren sind. Aber da Microsoft seinen Support eingestellt hat… Unser Fazit: Keine Probleme bei und nach der Migration, Windows 10 ist ein ausgezeichnetes Betriebssystem. Trotzdem: Wenn Sie Ihren Windows 7 PC noch nicht migrieren möchten, geht die Welt nicht unter. Solange Sie entsprechend vorsichtig sind.

Schwierig ist es nicht, von Windows 7 auf Windows 10 zu migrieren. Micro-
soft bietet dafür Tools an, welche die Aufgabe fast automatisch erledigen.
                                                                                         Screengrab Microsoft
Sie sind natürlich nicht der einzige User, der immer noch mit Windows 7 OS auf PC oder Laptop arbeitet - im Gegenteil. Mindestens 200 Millionen PCs sind weltweit noch mit Windows 7 ausgerüstet, und genau diese enorme Zahl ist auch der Grund dafür, dass diese User davon ausgehen können, dass sie von der Industrie nicht vergessen werden. Ein Beispiel lieferte Microsoft dieser Tage gleich selbst: Da mit dem letzten Windows 7 Update ein Bug mitgeliefert worden war, der gewisse Probleme im Erscheinungsbild verursachte, entschied sich Microsoft, allen Windows 7-Usern einen Patch zu schicken - obwohl das Supportdatum schon abgelaufen war. Wichtiger für die User ist aber die Tatsache, dass auch die wichtigen Browserhersteller Windows 7 weiter unterstützen - das heisst, weiterhin aktualisierte Versionen dafür ausliefern werden, wie av.test.org berichtet:
“Gerade der zum Surfen genutzte Browser sollte immer aktuell sein, da auch er Schwachstellen haben kann und auch eigene Abwehrtechniken verwendet. Google hat bei Chrome seinen Nutzern ganz offiziell weitere Sicherheitsupdates bis mindestens Juli 2021 zugesichert. Da auch die neueste Version von Microsoft Edge für Windows 7 auf die gleiche HTML-Engine wie Chrome setzt, soll es für ihn Sicherheitsupdates geben. Von Firefox ist zu dem Thema offiziell noch nichts zu hören. Lediglich in den Support-Foren weisen die führenden Moderatoren darauf hin, dass Mozilla auch Firefox unter Windows XP noch mehrere Jahre nach seinem Aus mit Updates versorgt hat.“
Noch wichtiger ist der Support durch Antivirus-Programme. Auch hier gibt es beruhigende Nachrichten: Die allermeisten Hersteller haben noch kein Supportende geplant und garantieren Support für mindestens zwei Jahre (eine ganze Liste finden Sie hier).
All diese guten News für Windows-7-Nutzer sollten nicht davon ablenken, dass Windows 10 mit Sicherheit das modernere, bessere und sicherere OS ist. Besonders attraktiv sind zwei Tatsachen: Gemäss Microsoft (und anderen Experten) ist mit Windows 10 kein zusätzlicher Virenschutz mehr notwendig - was das System entlastet und die Kosten senkt. Der zweite grosse Vorteil, der gegenwärtig noch in Anspruch genommen kann: Für sauber lizenzierten Windows 7-Nutzer ist Windows 10 immer noch kostenlos. Wer eine gültige Seriennummer für Windows 7 hat, kann kostenfrei upgraden. Der Upgrade kann per Media Creation Tool durcgeführt werden, wenn man das neue OS etwa per Stick einspielen will. Noch einfacher ist es, direkt unter Windows 7 einfach den Windows 10 Upgrade Assistenten auszuführen.
Viel Spass!

Monday, December 16, 2019

Immer noch bei Windows 7? Microsoft empfiehlt dringend, dass Sie sich ein neues OS kaufen

Auch wenn Sie als Windows 7-Benutzer immer noch nicht gehört haben, dass Ihr geliebtes Betriebssystem im Sterben liegt, werden Sie bald nicht mehr darum herum kommen, die Realität zu akzeptieren: Windows-7-Nutzer, die nicht Domain-gebunden sind, werden schon bald wieder von Microsoft daran erinnert werden, dass das Betriebssystem von Microsoft ab Mitte Januar nicht mehr unterstützt wird. Microsoft hat diese Entscheidung wohl getroffen, weil weltweit immer noch fast 27 Prozent aller Windows-User mit Windows 7 unterwegs sind.

Diese Warnung hat Microsoft mit den letzten Patches bereits auf Ihren
Windows-7-PC geladen. Sie wird schon bald auf Ihrem Bildschirm auftauchen.
                                                                                             Screenshot YouTube
Microsoft informiert in einem Blog zum Thema End of Support für Windows 7 über die Kampagne, die widerspenstige User zum Upgrade auf Windows 10 bringen soll: Das Windows 7-Update dieses Monats macht es für Microsoft möglich, ganzseitige Anzeigen über den bevorstehenden Supportstopp für Windows 7 auf Ihren PC zu beamen. Microsoft betont allerdings, dass die Warnungen abgeschaltet werden könnten, schlägt aber auch vor, dass jeder, der noch Windows 7 verwendet, entweder eine Kopie von Windows 10 oder gar einen neuen PC kauft:
“Microsoft empfiehlt dringend, dass Sie vor Januar 2020 zu Windows 10 wechseln, damit Sie nicht auf Service und Support angewiesen sind, die später nicht mehr verfügbar sind.
Sie können Windows 7 weiterhin verwenden, aber nach Ablauf des Supports wird Ihr PC anfälliger für Sicherheitsrisiken und Viren. Windows wird weiterhin gestartet und ausgeführt, aber Sie erhalten keine Software-Updates und keine Sicherheitsupdates mehr von Microsoft."
Der immer noch massive Marktanteil von Windows 7 weist darauf hin, dass es viele Anwender gibt, die noch nicht so recht an Windows 10 glauben und solche, die Windows 10 ganz einfach nicht installieren möchten. Für diese gäbe es die (theoretische) Möglichkeit, auf Windows 8.1 zu aktualisieren - dann hätten sie wieder drei Jahre Ruhe.  Eine weitere Alternative ist Linux - auf beide Varianten hat hat Microsoft natürlich nicht hingewiesen.
Nach dem 14. Januar wird es also für Windows 7 keine Sicherheits-Updates und Patches mehr geben - ausser vielleicht im Extremfall.
Und so gibt es wohl keinen Zweifel: Wer jetzt noch mit Windows 7 arbeitet, wird über kurz oder lang nicht umhin kommen, auf Windows 10 umzustellen. Die Frage ist: Was passiert, wenn man den Wechsel hinauszögert? Es wird schwierig werden, Experten finden, die Sie ermuntern, sorglos mit Windows 7 weiter zu arbeiten. Falls Sie aber zögern, ist es sicher empfehlenswert, zumindest mit einem guten AV-System im Hintergrund dafür zu sorgen, dass das Risiko überschaubar bleibt. (+Eigentlich ist es ja überraschend, dass Norton  und Co. ihre Software nicht auf jene Millionen von Anwendern abstimmen, die lieber bei ihrem Windows 7 bleiben möchten.)
Windows 10 hat heute einen Marktanteil von 53 Prozent und wird, falls Sie sich nicht ganz von Microsoft verabschieden, früher oder später auch auf Ihrem Computer Einzug halten. Windows 7 wird deswegen aber nicht einfach verschwinden. Immerhin hat auch das Uralt-OS Windows XP heute immer noch einen messbaren Marktanteil von 2 Prozent!

Monday, January 14, 2019

Windows 7: In einem Jahr soll endgültig Schluss sein

Am 14. Januar 2020, also genau in einem Jahr, will Microsoft den Support für Windows 7 endgültig auslaufen lassen. Damit sollen die User dazu veranlasst werden, neuere Programmversionen oder sogar neue Computer anzuschaffen. Windows 7 ist allerdings so beliebt, dass - wie bei Windows XP - die Microsoft Rechnung nicht so einfach aufgehen könnte.

Funktioniert hervorragend und wird von sehr vielen Usern weiterhin geschätzt:
Und trotzdem will Microsoft das OS loswerden.                          Bild Microsoft
Microsoft macht gar keinen Hehl daraus: Man erhoffe sich, sagt Mark Linton, General Manager of Product Development bei Microsoft, gegenüber TechRadar, dass das Ende der Unterstützung von Windows 7 die Akzeptanz von Windows 10 erhöhe. Das wird wohl auch passieren. Denn Software-Firmen wie Microsoft gehören zu einer sehr privilegierten Gruppe von Herstellern, die ihre Kunden dazu zwingen können, ein altes durch ein neues Produkt zu ersetzen. Etwa so, wie wenn Ihr Fernseher eines Abends plötzlich eine Nachricht zeigen würde, die Sie dazu auffordert, ein neues Gerät zu kaufen, falls Sie damit auch in Zukunft weiter fernsehen wollen. Das Geschäftsmodell funktioniert - generell auch mit enthusiastischem Support verschiedener Medienpublikationen:
“Stichtag für das Ende der Sicherheits-Updates für Windows 7 ist der 14. Januar 2020. Bis dahin raten wir Ihnen zum Wechsel des Systems. Wer das nicht schafft, aus welchen Gründen auch immer, findet in diesem Artikel Tipps, wie man Windows 7 noch für eine kurze Übergangszeit weiter nutzen kann. Beachten Sie, dass Sie dafür mehr Zeit investieren müssen, etwa in Handarbeit mit den Anti-Exploit-Tool EMET. Doch Vorsicht, die Betonung liegt auf "kurz", denn für Hacker und Datendiebe wird es sicher ein Fest werden, nicht geschlossene Windows 7-Lücken auszunutzen. Die Strategie "Augen zu und durch" sollten Sie nicht zu lange fahren…“ (chip.de)
Bei der Kundschaft löst die Microsoft-Businessstrategie allerdings gemischtere Reaktionen aus - wie in den Kommentarspalten betreffender Medienberichte festzustellen ist. Ausserdem gibt es Anwender, die davon ausgehen, dass mit dem Support-Ende für Windows 7 der Windows-XP-Effekt Einzug halten wird:
“Aktuell liegt Windows 7 bei einem Marktanteil von 36,9 Prozent, zum Vergleich: Windows XP lag rund ein Jahr vor dem Supportende noch bei 38,7 Prozent. Damit hat Windows 7 übrigens gerade erst die Position als am meisten genutzte Windows-Version abgegeben. Was aktuell aber noch verschärfend hinzukommt: Während Windows XP zum damaligen Zeitpunkt hoffnungslos veraltet war und auch primär auf entsprechender Hardware zum Einsatz kam, sieht die Situation bei Windows 7 etwas anders aus. Viele Windows 7-User sind mit dem Betriebssystem hochzufrieden und wollen schlicht nicht auf eine neuere Version wechseln. Den direkten Nachfolger Windows 8 haben ohnehin die meisten ausgelassen, aber auch Windows 10 ist längst nicht bei allen populär. Viele Nutzer wollen sich nicht mit den dauernden Updates sowie der zunehmenden Datensammlung und Werbung durch Microsoft abfinden.“ (derstandard.at)
Immerhin: Microsoft bietet Unternehmen (und wohl auch eingefleischten Windows-7-Fans) die Möglichkeit, die Support-Fristen zu verlängern - gegen Bezahlung natürlich.

Friday, May 4, 2018

Neues Windows 10-Update liefert Probleme direkt auf Ihren PC


Ganz neu ist es nicht: Microsoft kündigt ein grosses Update für Windows 10 an - und die Anwender müssen mit den unangenehmen Folgen leben. Wenn Ihr PC in den letzten Tagen plötzlich gar nichts mehr gemacht hat - auch Ctrl+Alt+Del nichts mehr nutzte - ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie ein Opfer des grossen Windows-Updates 1803 geworden sind.

Windows-Updates: Lästig und notwendig. Schön wäre es, wenn Microsoft
die Fehler ausbügeln würde, bevor die Updates verteilt werden.      
Microsoft hat es (schon wieder) nicht fertiggebracht, ein umfassendes Windows-Update bereitzustellen, das von allen Usern ohne Pannen installiert und verwendet werden kann.  Wie zahlreiche Publikationen weltweit berichten und auch Microsoft inzwischen bestätigt (und auch wir in der Praxis bereits ganz persönlich erlebt haben), lässt das April-Update für Windows 10, das doch so viele gute neue Sachen bringen soll, vorerst mal viele PCs ganz einfach abstürzen. Betroffen ist vor allem Google-Chrome, der weltweit populärste Browser, der nach der Installation des Updates plötzlich ohne Warnung einfriert:
“Microsoft hat dieses Problem im offiziellen Windows-10-Forum mittlerweile bestätigt. Nicht nur Chrome sei betroffen, sondern in einigen Fällen auch Cortana. Hier sorge der Zuruf "Hey Cortana" zum Wecken der persönlichen Assistentin ebenfalls zum Einfrieren des Systems. In solchen Fällen reagiert die App bzw. Anwendung nicht mehr und kann auch nicht über den Task-Manager (Strg + Shift + Esc) beendet werden. Eine Lösungsmöglichkeit ist das Drücken der Tastenkombination "Windows-Taste + Strg + Shift + B", wodurch die Grafikkartentreiber zurückgesetzt werden. Auf Tablets müssen gleichzeitig beide Lautstärke-Tasten (lauter, leiser) drei Mal hintereinander innerhalb von zwei Sekunden gedrückt werden, was vom System mit einem kurzen Ton bestätigt wird. Laptop-Nutzer müssen das Gerät kurz schließen und öffnen, um das gleiche Ergebnis zu erreichen…“

Es ist nicht abzuschätzen, wieviel Schaden durch Produktionsausfälle derartige Update-Pannen verursachen - und es ist erstaunlich, dass sie ohne grössere Diskussionen akzeptiert werden. Wie wir hier schon im letzten Jahr festgehalten haben, nehmen wir Konsumenten solchen Ärger mehrheitlich geduldig hin, weil uns gesagt wird, es gehe nicht anders, währendem man sich in den Redaktionen der Computerzeitschriften darüber freut, dass über Problemlösungen berichtet werden kann.Je weiter sich aber das Internet der Dinge entwickelt, desto schneller müssen soclhe Probleme gemeistert werden:
Stellen Sie sich vor, was alles passieren kann, wenn denn auch Ihr Auto, Ihr Kühlschrank oder die Heizung Ihres Hauses mit automatischen Software-Updates versorgt werden.  Werden dann wie nach dem Computer-Update „Fehler und nervige Details, Treibersorgen, zurückgesetzte Einstellungen und fehlende Neuerungen“ zu beklagen sein? Es ist leider anzunehmen. Uns bleibt, wie bis anhin, nichts anderes übrig, als beim Software-Hersteller auf der Webseite zusammen mit unzähligen anderen Usern nach Lösungen zu suchen - oder gleich ein neues Gerät anzuschaffen. Im schnelllebigen digitalen Zeitalter könnte das durchaus ein aussichtsreiches Geschäftsmodell sein.“
Immerhin dürfen wir uns damit trösten, dass Microsoft bis zum nächsten Patch-Day in einer Woche ein Update für das Update bereitgestellt hat. Am 8. Mai soll dieser die ursprüngliche Panne beheben. Wenn nicht, gibt’s dann halt irgendwann ein Update für das Update des Updates…

Thursday, August 6, 2015

Wenn Windows 10 die Internetverbindung bremst

Windows 10 hat schon viele Lorbeeren, aber auch schon viel Kritik eingesteckt - wie sich das eben für eine neue Software gehört, die jetzt schon von Millionen Menschen eingesetzt wird. Trotzdem gibt es einige besonders interessante Kritikpunkte, die durchaus die Entscheidung beeinflussen können, ob man das neue Microsoft-Betriebssystem jetzt schon auf den eigenen PC laden sollte.

Windows 10 wird rasant verteilt - vielleicht auch über Ihren PC.  Bild Microsoft
Zum Beispiel die Tatsache, dass Windows 10 dazu beitragen kann, in Ihrem Netzwerk den Datenverbrauch nach oben und die Übertragungsgeschwindigkeit nach unten zu treiben. Der Grund dafür liegt darin, dass Microsoft das neuste Betriebssystem so eingerichtet hat, dass es Updates an andere Nutzer nicht nur über die eigenen Server, sondern auch über die PC der User verschicken kann. Zitat aus einem Artikel der Welt:
“Je nach Windows-Version nutzt Microsoft den Internetbreitbandanschluss seiner Nutzer, um Update-Datenpakete via Peer-to-Peer-Verbindung, also von Nutzer zu Nutzer ohne den Umweg über Microsoft-Server, weiterzuleiten. Windows Update Delivery Optimization nennt Microsoft das – doch optimiert wird vor allem die Serverlast des Konzerns auf Kosten der Datenverbindungen seiner Nutzer.[…] Da das Programm nur die Upload-Verbindung nutzt, dürften normale Nutzer beim reinen Internetsurfen nicht durch die Update-Weiterleitung gestört werden – doch schon einfache Foto-Uploads oder Cloud-Back-ups könnten durch die Funktion ausgebremst werden.[…] Endgültig problematisch wird die Update-Funktion für alle Nutzer von Internetverbindungen mit limitiertem monatlichem Datenvolumen. Wer etwa über einen LTE-Router surft, der muss bereits nach wenigen Gigabyte Uploads fürchten, dass der Mobilfunkanbieter den Anschluss auf Schneckentempo drosselt.“

Immerhin ist Microsoft transparent, was die Peer-to-Peer-Updates in Windows 10 betrifft. Auf einer FAQ-Page erklärt Microsoft die Funktion und zeigt auch, wie sie abgeschaltet werden kann.
Das empfiehlt auch pcwelt.de, wo auch eine ausführliche Anleitung gegeben wird, wie die Funktion abgeschaltet werden kann:
"Zwar verspricht Microsoft, dass die Funktion nur dann aktiv wird, wenn die Bandbreite vom Nutzer nicht benötigt wird. Dennoch kann es durchaus Sinn machen, die Funktion manuell abzuschalten und stattdessen - wie bisher unter Windows - die Updates und Apps ausschließlich über die Microsoft-Server zu beziehen."

Wednesday, June 3, 2015

Windows 10: Möchten Sie schon mal reservieren?

Man könnte meinen, die ganze Welt habe nur darauf gewartet, dass Microsoft endlich, endlich Windows 10 publiziert. Da dies offensichtlich nicht so ist – ich kenne niemanden, der mit angehaltenem Atem auf das neue Betriebssystem harrt – dürfen wir aufgrund der flächendeckenden Berichterstattung davon ausgehen, dass nun auch Microsoft endlich die Kunst des grossen Medienhypes  zu beherrschen gelernt hat. Da wollen natürlich auch wir keine Spielverderber sein, und erklären im Folgenden, was Sie wissen müssen.

Wer kriegt welche Version von Windows 10? Zum Vergrössern bitte auf die
Illustration klicken.                                                                  Quelle: Microsoft
Da ist doch gestern plötzlich ein neues Symbol in meinem Taskbar aufgetaucht. Dahinter versteckt sich eine Aufforderung von Microsoft, das neue Windows 10 doch bitte jetzt schon zu “reservieren“, damit es dann Ende Juli, wenn es verfügbar ist, so schnell wie möglich auf den PC geladen werden kann.
Wir habe uns dazu entschieden, vorläufig abzuwarten – unser Windows 7 Pro läuft hervorragend, und man weiss ja, dass man an einem funktionierenden System besser nicht herumfummeln soll. Millionen von Usern geht es ganz ähnlich, doch diesmal hat Microsoft strategische Massnahmen ergriffen, die uns dazu bewegen sollen, eher früher als später doch noch umzurüsten. Das Argument ist ein starkes: Wer Windows 7 oder 8 innerhalb eines Jahres nach der Veröffentlichung am 29. Juli mit der neuen Version ersetzt, kann dies gratis tun.
Doch der Reihe nach.
Die Systemanforderungen von Windows 10 sind nicht enorm:

  • Prozessor: Prozessor oder SoC mit mindestens 1 GHz
  • RAM: 1GB für 32-Bit oder 2GB für 64-Bit
  • Festplattenspeicher: 16 GB für 32-Bit-Betriebssystem oder 20 GB für 64-Bit-Betriebssystem
  • Grafik-Karte: DirectX 9 oder höher mit WDDM 1.0 Treiber
  • Bildschirmauflösung: 1024×600

In diesem Zusammenhang gibt Microsoft einige “wichtige Hinweise”, die auf der Website nachgelesen werden können. Zum Beispiel:
“Anwendungen, Dateien und Einstellungen werden während der Aktualisierung migriert. Einige Anwendungen oder Einstellungen können eventuell bei der Migration nicht berücksichtigt werden.
Antivirus- und Antimalwareanwendungen werden während der Aktualisierung durch Windows daraufhin geprüft, ob ihr Abonnement aktuell ist. Windows deinstalliert die Anwendung und behält die Einstellungen bei. Nachdem die Aktualisierung fertiggestellt ist, installiert Windows die neueste Version mit den Einstellungen von vorher. Ist das Abonnement nicht aktuell, wird die Aktualisierung Windows Defender aktivieren…“
Microsoft listet ausserdem eine ganze Reihe von nicht länger unterstützten Funktionaliäten auf – zum Beispiel gibt es in Windows 10 kein Windows Mediencenter mehr – wer DVDs abspielen will, braucht eine extra Software dazu (die aber heute schon mit den meisten PC mitgeliefert wird).
Soweit so gut.
Wir können also ab 29. Juli Windows 10 auf unseren PC laden (entweder als Upgrade) oder als neues Betriebssystem. Kosten tut’s auch nichts. Aber was hat es denn nun mit dieser Aufforderung zum Reservieren an sich?
Das Windows 10-Symbol, das gestern plötzlich im Taskbar aufgetaucht ist, ist eigentlich eine App, die beim Start überprüft, ob der PC für Windows 10 gut genug ist ausserdem wendet Microsoft damit eine Vorgehensweise an, die in der Gamingindustrie schon verbreitet ist, wie der Stern erklärt:
“Die Reservierungs-App lädt außerdem bereits Tage vor dem Marktstart Teile von Windows 10 herunter. Das hat den positiven Effekt, dass nicht alle Nutzer am gleichen Tag die Software herunterladen und so die Microsoft-Server dem Ansturm standhalten dürften. Viele Spielehersteller setzen seit Jahren auf diese Vorgehensweise. Die Installationsdatei ist "PC World" zufolge etwa drei Gigabyte groß. Die Installation beträgt je nach System 20 bis 60 Minuten.“

Thursday, October 2, 2014

Von 8 zu 10: Das neue Windows will (wieder mal) Nägel mit Köpfen machen

Zwar haben Millionen von User keine Notiz davon genommen, dass über die Jahre Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 mit Pauken, Fanfaren und Trompeten eingeführt wurden; so laufen weltweit immer noch Millionen PCs mit Windows XP. Nun gibt’s wieder eine Chance, mit der Zeit zu gehen und betriebssystemmässig aufzurüsten. Windows 10 steht vor der Tür, und Sie können jetzt schon eine Vorversion herunterladen um auszuprobieren, was geboten wird und Ihren Input an Microsoft liefern.

Back to the Future mit Windows 10: Das Startmenü ist zurück.         Bild Microsoft
Die wichtigste Neuheit: Windows 10 ist ein Betriebssystem für alle Geräte; es passt sich den Geräten an - von der Xbox bis zu PCs und Smartphones - Windows 10 soll gemäß Angaben von Microsoft auf der größten Bandbreite von Geräten laufen, die es je gab, vom Internet der Dinge bis hin zu Unternehmensrechenzentren weltweit. Microsoft bietet außerdem für Entwickler eine konvergierte Anwendungsplattform auf allen Geräten mit einem einheitlichen App-Store. Die Entwickler können so eine App einmal schreiben und sie dann über verschiedene Gerätetypen hinweg zum Einsatz bringen, was für die Kunden das Auffinden, den Kauf und die Updates leichter macht als je zuvor.
Windows 10 baut fast alles, was Unternehmen brauchen, direkt im Zentrum des Produkts ein - einschließlich Funktionen zu Sicherheits-, Identitäts- und Informationsschutz auf Unternehmensniveau. Verbessert wurde auch die Prävention von Datenverlust, da Datencontainer- und Datentrennung auf der Anwendungs- und Dateiebene verwendet werden. Dadurch wird ein durchgehender Schutz ermöglicht, der die Daten von einem Tablet über einen PC zu einem USB-Laufwerk, zur E-Mail oder zur Cloud verfolgt.
Auch Management und Einsatz wurden vereinfacht. Dazu gehören direkte Upgrades von Windows 7 und Windows 8, die Szenarien mit Löschen-und-Neuaufspielen von Geräten überflüssig machen.
Zu den Funktionen gehören unter anderem:
·         Erweitertes Startmenü. Das gewohnte Startmenü ist zurück und bietet schnellen Zugriff mit einem Klick auf die Funktionen und Dateien, die man am häufigsten nutzt, und es umfasst einen neuen Bereich, den man mit bevorzugten Apps, Programmen, Leuten und Websites personalisieren kann.
·         Apps, die in einem Fenster laufen. Apps aus dem Windows Store öffnen sich jetzt im gleichen Format wie Desktop-Programme. Sie können in ihrer Größe angepasst und verschoben werden und haben oben Titelbalken, mit denen die Nutzer sie mit einem Klick maximieren, minimieren und schließen können.
·         Snap-Verbesserungen. Die Arbeit mit mehreren Anwendungen gleichzeitig ist einfacher und intuitiver mit Snap-Verbesserungen zur Anordnung der Fenster. Ein neues Quadrant-Layout erlaubt es, bis zu vier Anwendungen auf dem gleichen Bildschirm anzuordnen. Windows wird auch andere laufende Anwendungen und Programme zum zusätzlichen Anordnen zeigen und sogar smarte Vorschläge machen, um verfügbaren Bildschirmplatz mit weiteren offenen Anwendungen auszufüllen.
·         Neue Task View-Schaltfläche. Die neue Schaltfläche Task View auf der Taskleiste ermöglicht auf einen Blick alle offenen Apps und Dateien zu sehen, was schnelles Wechseln und Zugriff mit einem Klick auf jeden erstellten Desktop erlaubt.
·         Mehrere Desktops. Statt zu viele und sich überlappende Apps und Dateien auf einem einzigen Desktop zu zeigen, kann man einfach bestimmte Desktops zu verschiedenen Zwecken oder für Projekte erstellen und zwischen ihnen wechseln - sei es für die Arbeit oder die persönliche Verwendung.

Übrigens wird in der Fachpresse bereits eine Geschichte herumgeboten, die erklärt wieso Windows 10 nicht Windows 9 heisst:
“Auf dem Diskussionsportal Reddit meldete sich ein Nutzer zu Wort, der behauptet, als Softwareentwickler bei Microsoft zu arbeiten. Seinem Beitrag zufolge habe man bei frühen Tests festgestellt, dass einige Drittherstellerprogramme beim Start abfragen, ob auf dem jeweiligen PC womöglich Windows 95 oder 98 läuft. Aus Faulheit, oder um Platz zu sparen, lassen sie dabei die zweite Ziffer weg und beschränken sich darauf, abzufragen, ob ein Windows, das mit "Windows 9" beginnt, läuft. Weil das eine weit verbreitete Vorgehensweise sei, sei man auf die pragmatische Lösung verfallen, das große Update einfach Windows 10 zu nennen…“