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Thursday, March 25, 2021

Achtung Fleeceware: Diese Apps können sehr teuer werden

Forscher des Sicherheitsunternehmens Avast haben mehr als 200 neue sogenannte "Fleeceware" Apps im Apple App Store und im Google PlayStore entdeckt. Die Apps wurden bereits etwa eine Milliarde Mal heruntergeladen und haben einen Umsatz von über 400 Millionen Dollar erzielt. Avast hat die Fleeceware-Anwendungen sowohl an Apple als auch an Google gemeldet.  

Avast bietet auch Antivirus-Software für Enduser.   Logo Avast

Die Apps locken Anwender mit dem Versprechen einer kostenlosen Dreitage-Testversion, an die eine ungewöhnlich hohe Abo-Gebühr geknüpft ist. Nach Ablauf der Testphase wird den Benutzern eine wiederkehrende Abonnementgebühr berechnet, bis sie das Abonnement in den Einstellungen für App-Abonnements auf ihrem Gerät kündigen –selbst dann, wenn sie die App schon gelöscht haben. Eine der Apps bietet beispielsweise eine kurze kostenlose Testphase an, gefolgt von einem Abonnement im Wert von 66 US-Dollar pro Woche, was das Opfer potenziell knapp 3‘500 Dollar pro Jahr kosten kann, wenn es nicht gekündigt wird. Die Fleeceware-Anwendungen werden aktiv in grossen sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Snapchat und TikTok beworben. Jakub Vávra erklärt im Avast Blog:

"Bei den von uns entdeckten Fleeceware-Anwendungen handelt es sich überwiegend um Musikinstrument-Apps, Handlesegeräte, Bildbearbeitungsprogramme, Kamerafilter, Wahrsager, QR-Code- und PDF-Leser. Obwohl die Anwendungen in der Regel ihren Zweck erfüllen, ist es unwahrscheinlich, dass ein Benutzer wissentlich eine so erhebliche wiederkehrende Gebühr für diese Anwendungen bezahlen möchte, insbesondere wenn es sogar kostenlose Alternativen auf dem Markt gibt".

Um Fleeceware zu vermeiden, rät Avast: Apps, die kostenlose Testversionen für sehr kurze Zeiträume anbieten, sollten mit Vorsicht genossen werden. Vergewissern Sie sich, dass Sie verstehen, wie viel Ihnen berechnet wird und dass die App die wiederkehrende Gebühr wert ist. 
Seien Sie skeptisch bei viraler Werbung für Apps. Die Werbung für Fleeceware hat wahrscheinlich verlockende Botschaften und Bilder, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erregen. Sie spiegeln wahrscheinlich nicht die tatsächliche Funktionalität der Anwendung wider. 
Lesen Sie das Kleingedruckte. Ein genauerer Blick verrät Ihnen wahrscheinlich den wahren Preis der App. Lesen Sie die Details der Anwendung sorgfältig durch und achten Sie dabei besonders auf die Abschnitte "In-App-Käufe". Machen Sie sich unbedingt mit den Bedingungen des Abonnements vertraut, auch wenn es sich um eine kostenlose Testversion handelt, da danach möglicherweise automatische Gebühren anfallen.
Sichern Sie Ihre Zahlungen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Zahlungsmethoden durch ein Passwort oder eine biometrische Prüfung gesichert sind. Dies kann auch versehentliche Abonnements durch Kinder verhindern.

Wednesday, November 27, 2013

Die Swisscom lanciert eine Sicherheits-App für Smartphones

Swisscom hat eine App lanciert, die alle auf dem Smartphone installierten Programme auf Sicherheitslücken überprüft. Die Anwendung heisst CheckAp und gibt auch Empfehlungen ab, wie Kunden ihr Handy wirksam vor Datendiebstahl und missbräuchlichen Eingriffen schützen können. Die App ist ab sofort für Android-Geräte und iPhones erhältlich – und zwar gratis.

CheckAp von Swisscom: soll Sicherheitslücken in den anderen Apps auf
Ihrem Smartphone finden.                                                    Bild Swisscom-Site
Manche Apps gehen mit Anwenderdaten sehr sorglos um und verlangen weit mehr Informationen und Berechtigungen, als sie eigentlich benötigen. So braucht zum Beispiel eine Taschenlampen-App sicher keinen Zugriff auf Ihre Kontaktdaten, und eine Kinderspiel-App muss den eigenen Standort nicht übermitteln - schon gar nicht unverschlüsselt. Mit CheckAp können laut Swisscom derartige Sicherheitslücken aufgedeckt werden.
CheckAp gibt es in zwei Varianten für Android Geräte und iPhone. Zentrales Element der Android-App ist eine Scannersoftware. Dieser unterzieht die installierten Apps einer eingehenden Prüfung und zeigt sofort mögliche Schwachstellen auf, beispielsweise kritische Zugriffe auf Funktionen oder Daten. Alle Apps werden mit einer Bewertung versehen, die  mitels Farbcodes und Texten erläutert wird. CheckAp gibt eine Verhaltensempfehlung ab und schlägt, wo möglich, alternative, sicherere Apps vor.
 CheckAp für das iPhone listet die populärsten Apps auf und zeigt deren Bewertung an. Weitere Apps können gesucht und in einer persönlichen Liste gespeichert werden.
 Der sorgsame Umgang mit persönlichen Daten wird in der modernen vernetzten Welt immer wichtiger. CheckAp ist eine von Swisscom entwickelte App, die auf einfache Art helfen soll, Datenschutzprobleme zu erkennen und entsprechend zu  lösen. Die auf dem Smartphone installierten Apps werden nach verschiedenen Kriterien basierend auf ihrer Kernfunktion bewertet. Dabei stützt sich Swisscom unter anderem auf Testresultate der Firma Appthority.
 Appthority ist im Bereich Risk Management für mobile Apps tätig und bedient weltweit vor allem Geschäftskunden, um Sicherheit und Datenschutz der Apps in deren Unternehmen zu beurteilen und zu gewährleisten.
Auf nzz.ch hat man die neue Swisscom-App schon mal einem Kurztest unterzogen. Die Resultate sind nicht nur befriedigend ausgefallen:
“Im Test wurden von rund 40 Apps ausser Google+ noch Google Drive und Google-Suche beanstandet. Die vorgeschlagenen Alternativen muten mitunter seltsam an. Beispielsweise werden statt Google Drive Google Goggles, Google-Kalender und Google Admin vorgeschlagen. Statt Google+ wird Twitter empfohlen – der Dienst läuft aber schon auf dem Gerät. Ausserdem stellt sich die Frage, welcher Punktestand gut ist. Checkap empfiehlt statt Google+ SayHi. Diese App erreicht 76 von 100 Punkten, nutzt aber «zu viele Zugriffsrechte, die allenfalls heikel sein können».
CheckAp ist gemäss Swisscom bei Google Play und im App Store von Apple kostenlos verfügbar; wir haben die App allerdings gestern (27.11) Abend  nur bei Google Play, nicht aber im App Store aufstöbern können.

Friday, June 28, 2013

Damit die App Ihre Daten nicht weitergibt

Das aktuelle Update des Norton Sicherheitsprogramms für mobile Geräte, Norton Mobile Security, bietet einen verbesserten Schutz der Userdaten für Android-User: Mobile Applikationen, die persönliche Daten der Nutzer weitergeben, werden entlarvt. Zudem erweitert das aktuelle Update von Norton Mobile Security die Ortung für iPhone und iPad um ein akustisches Alarmsignal, so dass ein verlegtes oder gestohlenes Mobilgerät wiedergefunden werden kann.

Wichtige App-Infos von Norton direkt auf
dem Bildschirm. Apps die Daten weitergeben,
werden entlarvt.
Hinter Norton Mobile Security steht Norton Mobile Insight, eine Technologie, die dynamische Analysen für Apps aus mehr als 200 App-Stores liefert. Dabei werden Apps auf potentielle Sicherheitsrisiken, Datenschutzlecks und störendes Verhalten geprüft. Bisher wurden bereits mehr als vier Millionen Apps analysiert, jeden Tag durchlaufen weitere 10‘000 neue Apps die Überprüfung. Bisher zeichnen sich die folgenden (unschönen) Ergebnisse ab:
- 30 Prozent aller Apps geben Daten wie persönliche Kontakte oder Anrufprotokolle weiter;
- 300‘000 Apps enthalten schädliche Programme
- 1,5 Millionen Apps sind als so genannte Greyware einzustufen; das heisst, sie sind zwar nicht schädlich, können aber unerwünschte Funktionen enthalten – zum Beispiel, aggressive Adware, die den Klingelton verändert oder unerwünschte Werbung anzeigt.
Norton Mobile Security weist die Nutzer auf derartige Apps hin, die persönliche Informationen wie Kontakte, Fotos oder Anrufprotokolle weiterleiten. Diese neue Funktion hilft, private Daten besser zu schützen und zu entscheiden, welche Apps sie vielleicht doch lieber entfernen möchten. 
Nutzern von Mobilgeräten ist die Kontrolle ihrer persönlichen Informationen verständlicherweise ein wichtiges Anliegen. Tatsächlich haben 57 Prozent der User schon mal eine App deinstalliert oder eine Installation verweigert, um ihre privaten Daten zu schützen.


Mehr Informationen (und das Produkt selber) sind bei Norton erhältlich.

Wednesday, January 4, 2012

Weihnachten und die App-Lawine

Smartphones und iPads gehörten dieses Jahr zu den begehrtesten  Weihnachtsgeschenken. Deshalb wurden sie auch weltweit millionenfach unter den Christbaum gelegt. Das hat einen neuen Downloadrekord für Apps verursacht.

Es ist klar, dass die Weihnachtswoche den Herstellern von mobilen Geräten Freude macht. Das war schon die letzten Jahre so. Dieses Jahr wurden nun Rekorde gebrochen, wie im Blog von Flurry-Analytics nachzulesen ist. Laut diesen Zahlen wurden allein am Weihnachtstag 6,8 Millionen mobile Geräte mit Apple- oder Android-Betriebssystem aktiviert und 242 Millionen Apps heruntergeladen – soviel wie noch nie. In der Woche vom 25. Bis zum 31. Dezember (die bei den Herstellern von mobilen Geräten Powerweek genannt wird) gab es weitere Rekorde: 20 Millionen neue Geräte wurden aktiviert und 1,2 Milliarden Apps heruntergeladen. Die meisten Downloads wurden in den USA, in China, in Grossbritanien, in Kanada und in Deutschland vorgenommen.


Monday, May 9, 2011

Per Smartphone suchen - im Laden kaufen

Smartphones und andere mobile Endgeräte entwickeln sich mit zunehmender Verbreitung zum ständigen Begleiter im täglichen Leben auch während des Einkaufs. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt, dass mehr als 25 Prozent aller Smartphone-User ihr Gerät zur Informationssuche einsetzen, bevor sie im stationären Handel etwas einkaufen.

Klicken Sie die Grafik an um sie zu vergrössern.
Am Anfang wurden Smartphones vor allem zum E-mailen eingesetzt, so wurde der Blackberry weltweit populär. Natürlich war ein solches Gerät auch ein Statussymbol - man demonstrierte, dass man immer verbunden und gefragt war. Mit dem iPhone von Apple und dem Erscheinen der Apps wurde das Smartphone dann so richtig multitalentiert - für fast jeden Alltagseinsatz gibt es eine Applikation. Das wirkt sich nun auch auf das Konsumverhalten aus, wie die Studie "Von Multi-Channel zu Cross-Channel – Konsumentenverhalten im Wandel“ des ECC Handel in Zusammenarbeit mit hybris, dem Experten für Multichannel Commerce und Communication, demonstriert. Dafür wurden über 1000 Internetnutzer und zusätzliche 500 Smartphone-Nutzer, jünger als 30 Jahre, zu ihrem Informationsverhalten bei ihrem letzten Kauf im stationären Handel, im Internet und über den Katalog befragt. 
Das Resultat: Sowohl für den stationären Handel als auch für den Online-Handel hat die Bedeutung von Smartphones während der Kaufentscheidung deutlich zugenommen. Interessant ist hier vor allem der Zeitpunkt der Nutzung: 50 Prozent der Befragten geben an, sich vor dem Besuch im Ladengeschäft mobil informiert zu haben. 35,6 Prozent haben ihr Smartphone sogar während des Besuchs im stationären Handel genutzt. Bei jedem dritten Kauf im stationären Handel findet eine Informationssuche im Internetstatt. Da sich tendenziell vor allem bei hochwertigeren und teureren Produkten vorab im Internet informiert wird, entspricht dies 60 Prozent des gesamten Umsatzes, der im stationären Handel mit Gebrauchsgütern getätigt wird.
"Es kommt zu einer im Handel noch nie dagewesenen Herausforderung – das Verschmelzen zweier Vertriebskanäle. Smartphones ermöglichen das gleichzeitige Informieren und Einkaufen im On- und Offline-Handel“
sagt Kai Hudetz, Geschäftsführer beim Marktforscher IfH. Mark Holenstein von Hybris ergänzt:
 "Immer mehr Unternehmen erweitern ihren Auftritt um ein M-Commerce-Angebot. Dabei ist es elementar, den mobilen Kanal nicht losgelöst von den anderen Kanälen zu betrachten. Vielmehr müssen alle Instrumente – Online, Print, Mobile, POS, Kundendienst – so miteinander verknüpft werden, dass dem Kunden ein nahtloses Cross-Channel-Einkaufserlebnis ermöglicht wird.“

Thursday, January 27, 2011

Die App-Kultur bestimmt den Handy-Typ.

Smartphones werden heute in erster Linie für mobile Internetanwendungen benutzt. Die Zahl der sogenannte „Apps“, die dies erst möglich machen, wächst enorm schnell - so verwundert es nicht, dass zunehmend die Attraktivität des Angebotes als das kaufentscheidende Kriterium von Nutzern für ein Smartphone genannt wird.

Für viele mobile Anwender gilt: Je mehr Apps, desto besser.
Eine neue Studie des Consulting-Unternehmens Arthur D. Little im deutschsprachigen Markt zeigt, wie wichtig Smartphone-Apps für die User geworden sind: Über 70Prozent der Antwortenden gaben hierbei an, dass sie  sowohl Apps als auch den  klassischen Browser nutzen, um sich im Internet zu informieren.  54 Prozent der Teilnehmer gaben an, für sie sei bei Ihrem Smartphone-Kauf entscheidend gewesen, wie viele und welche Apps auf das Smartphone geladen werden können. Apps werden noch wichtiger werden, wenn es um die Wahl des nächsten Smartphones geht - 74 Prozent der Befragten gaben an, die Attraktivität des AppStores werde kaufentscheidend sein.
Überhaupt hat die Funktion, mobil im Internet zu surfen, enorm an Bedeutung gewonnen. Bereits heute gehen knapp 50 Prozent der über 2’500 Online-Studienteilnehmer mit ihrem Smartphone mindestens einmal pro Woche ins Netz – 33 Prozent davon sogar mindestens einmal pro Tag (zum Navigieren, zum Spielen und zum Bilder oder Videos aufnehmen werden die smarten Handys vergleichsweise wenig genutzt).
Apps haben sich in wenigen Jahren zu für viele (vor allem junge) Smartphone-User zu einem überaus wichtigen Bestandteil des digitalen Lifestyles entwickelt. Hunderttausende dieser mobilen Programme können in verschiedensten Situationen Lebenshilfe bieten.
Obwohl viele dieser Programme nichts kosten, sind die meisten User durchaus bereit, für passende Apps Geld auszugeben. Marktforscher sehen darin ein riesiges Geschäftspotenzial: Gartner sagt App-generierte Umsätze in der Höhe von 15 Milliarden US-Dollar schon in diesem Jahr voraus, in sieben Jahren sollen sich die Beträge verzehnfachen.
Man kann also davon ausgehen, dass die App-Kultur in den nächsten Jahren entscheidend zur Prägung der digitalen Gesellschaft beitragen  wird – genauso wie das Internet das getan hat.

Sunday, January 9, 2011

Das iPhone aufmotzen - mit Apps, die Apple nicht gefallen

Apple ist seit Jahrzehnten eine Kultmarke. Einer der Gründe dafür war – neben den coolen Produkten – der Umstand, dass Apple-User immer eine relativ kleine Gruppe darstellten, zumindest im Vergleich mit der Masse der PC-Sklaven. Doch je mehr User auf Apple schwören, desto mehr Widerstände entwickeln sich in der Anwendergemeinde gegen gewisse protektionistische Geschäftspolitiken des iPhone-Herstellers.

dTunes: Screenshoot Cydia
Apple ist da stur: Was auf’s iPhone geladen werden kann, wird von Apple abgesegnet, ob die User das wollen oder nicht. Doch funktionieren tut das schon eine ganze Weile nicht mehr: Das iPhone kann geknackt werden, und zwar mit geringstem Aufwand. Dann kann der Anwender auch jene Apps installieren, an denen Apple keinen Gefallen findet. “Ausbruch aus dem Käfig“ titelt die NZZ einen Artikel zu diesem Thema:
“Jailbreaking nennt man das Manipulieren des iPhones, so dass darauf auch Software installiert werden kann, die nicht den Kontrollprozess von Apple durchlaufen hat. Seit einiger Zeit braucht man dafür keinerlei Hacker-Kenntnisse mehr, sondern muss lediglich mit dem Safari-Browser auf dem iPhone die Website jailbreakme.com ansteuern. Dort aktiviert man dann mit einem Fingerwisch die Schaltfläche «slide to jailbreak» (siehe Kasten). Das ist alles. Nach einigen Minuten erscheint eine Vollzugsmeldung, und man entdeckt auf dem Home-Bildschirm die neue Applikation Cydia.Cydia wird im Grossen und Ganzen gleich bedient wie der App-Store – es lassen sich damit weitere Applikationen suchen und herunterladen. So hat man fortan eine alternative Bezugsquelle für Softwareanwendungen, die in Apples eigenem Vertriebskanal nicht zur Verfügung stehen…“
 Der Artikel listet eine ganze Reihe von nützlichen Apps auf, die man bei Cydia finden kann – unter anderem dTunes (das auf Cydia ganz einfach mit “Free iTunes“ beschrieben wird), mit dem kostenlos Musik vom Net aufs iPhone gestreamt werden kann – kein Wunder, dass Apple keine Freude an derartigen Anwendungen hat, die der Milchkuh iTunes das Wasser abgraben!
Der Ausbruch aus dem Apple-Gefängnis kann übrigens auch wieder rückgängig gemacht werden. Wer aus was für Gründen auch immer, sich wieder mit dem Apple-Angebot begnügen möchte, kann dies tun. Die Anleitung dazu findet man auf jailbreakme.com/faq.html

Tuesday, December 21, 2010

Die Privatsphäre wird immer kleiner

Was man schon länger geahnt hat, ist jetzt bewiesen: Viele populäre Apps für Smartphones geben Daten über ihre User an andere Firmen weiter. Eigentlich logisch; wenn die App schon nichts oder nur wenig kostet, will man wenigstens mit den Userdaten Geld verdienen.

Im Web sind hunderttausende von Apps zu finden.
Nicht immer ist klar, was sie im Hintergrund tun.
Das Wall Street Journal hat über 100 Apps getestet und dabei herausgefunden, dass in vielen Fällen sogar die Gerätenummer des Anwenders weitergegeben wird. Damit kann der User identifiziert werden. Andere Apps geben den aktuellen Gerätestandort und persönliche Daten wie Alter und Geschlecht der Benutzer weiter – was natürlich vor allem für lokale Werbung im m-Commerce sehr nützlich sein kann. Zitat aus der NZZ:
“Zu den schlimmsten Datenschnüfflern zählt demnach das Programm TextPlus 4, ePhone-Programm für Textnachrichten, das die Handy-ID-Nummer zusammen mit Postleitzahl, Alter und Geschlecht des Eigentümers an acht Werbefirmen weitergibt. Ähnliches gilt für die Internet-Musikanwendung Pandora, die sowohl bei iPhone- als auch Android-Besitzern Daten an Werbetreibende verrät […]
iPhone-Apps übertragen der Studie zufolge generell mehr Informationen als Android-Apps. Trotz Apples Behauptung, dass solche Übertragungen ohne die Zustimmung des Benutzers unmöglich seien und ihm genaue Angaben über die Art und den Bestimmungsort der gelieferten Daten zur Verfügung stehen, würden diese Regeln gebrochen…“
Die Frage ist, wie viele Anwender sich an diesen Datenlecks stören – vor allem die jüngere Generation ist ja bekanntlich sehr freigiebig mit persönlichen Informationen, und es scheint, als ob sich diese Gleichgültigkeit bei den sogenannten ’Digital Natives’ eher noch verstärkt. Vielleicht müssen App-Nutzer ganz einfach damit leben, dass sie einen Teil ihrer Privatspähre aufgeben. Gemäss Wall Street Journal ist es nämlich sozusagen unmöglich, den externen Zugriff durch App-Providers auf individuelle Smartphone-Daten zu verhindern. 

Tuesday, June 29, 2010

Das Leben der App-Generation

Suchen Sie nach interessantem Lesestoff für einen entspannten Sommernachmittag? Die neuste Ausgabe von ’GDI Impuls’, dem Magazin des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) befasst sich unter anderen Themen mit dem sozialen und technischen Umfeld der ’Generation App’. Deren Lebensgefühl wird sich massiv auf kommende Marketingstrategien auswirken.

“Gestern wusste ich noch nicht, was eine App ist, und heute habe ich 850 Apps auf meinem Handy“, könnte man in Abänderung eines alten Witzes sagen. Apps auf dem Smart-Phone sind für die aufwachsende Internet-Generation so selbstverständlich wie Bücher in der Bibliothek für die vordigitalen Leser waren. Das hat Folgen für das gesellschaftliche Verhalten.
Wer mit der Erfahrung aufwächst, dass es für jedes Bedürfnis ein massgeschneidertes Programm gibt, entwickelt ein neues Lebensgefühl, dass sich durch eine immer grössere Unverbindlichkeit auszeichnet. Niemand ist mehr auf jemanden angewiesen - man verlässt sich darauf, dass es für jedes Bedürfnis eine App gibt. Man muss nicht einmal mehr wissen, was man überhaupt will, lässt sich vielmehr schlicht durchs Leben leiten. Das hat Konsequenzen für das Marketing: Die Generation App kann mit keiner Botschaft erreicht werden, weil sie nicht mehr zuhört. Marken müssen die Botschaften der Menschen aufnehmen und vermitteln.
Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, kann die aktuelle Ausgabe von ’GDI Impuls’ hier bestellen. Unter anderem analysiert das Magazin das soziale und technische Umfeld dieser App-Generation, die mit einer exponentiell wachsenden Quantität an Social Data, und der daraus erwachsenden neuen Qualität der Beziehungen zu leben hat. Das hat nicht nur persönliche Folgen: Aus der neuen Beziehungsökonomie ergeben sich auch neue Perspektiven für das Verhältnis zwischen Unternehmen und Konsumenten.

Thursday, March 11, 2010

Ihr Handy als Warentester

Bewusstes einkaufen ist schon lange möglich, aber war noch nie so einfach wie heute. Ist das neue Aftershave umweltfreundlich? Der als so gesund angepriesene Multivitaminsaft eine Zuckerbombe? Die Fertigpizza viel zu fettig? Neue Apps von Codecheck machen es möglich, Produkte mittels Handy genau zu checken - ob im Laden, oder gar an einer Party.

Die kostenlosen Apps verwandeln iPhones und Google-Handys in Strichcodescanner und Warentester: Die Handykamera erkennt den Strichcode, verbindet das Mobiltelefon mit der Codecheck-Datenbank und stellt augenblicklich unabhängige weiterführende Produktinformationen zur Verfügung, die dabei helfen, eine Kaufentscheidung zu treffen. Der Anwender kann zum Beispiel herausfinden, ob Experten die Fertigpizza als zu fettig einstufen, wer sie produziert, oder was das Bio-Siegel auf der Packung genau bedeutet. Mit den iPhone- und Android-Apps hat Codecheck, die grösste unabhängige Produktplattform des deutschen Sprachraums, eine innovative Technologie entwickelt, die die Vermittlung von unabhängigen Produktinformationen weiter vereinfacht. Das Angebot wird ständig erweitert: Erst kürzlich hat Codecheck zusammen mit Gesundheits- und Verbraucherorganisationen die von der Nahrungsmittelindustrie abgeblockte Nährwert-Ampel lanciert.
Dass das Angebot geschätzt wird, davon zeugen über zwei Millionen Seitenaufrufe monatlich und das rege Erfassen neuer Produkte auf Codecheck.info. Damit sich die Codecheck-Nutzer auch über ihre Produkte austauschen können, stellt Codecheck auf seiner Internetplattform zusätzlich Raum für Kommentare und Community-Funktionen wie Produktlisten zur Verfügung.Natürlich kann man auch einfach mittels App in den jeweiligen Produktkategorien stöbern oder sich alle Kosmetikartikel eines bestimmten Herstellers anzeigen lassen. Hat man sein Wunschprodukt erst einmal entdeckt, kann man sich im „Shopfinder“ informieren, wo und zu welchem Preis dieses Produkt erstanden werden kann. Damit entscheidet der Konsument in erster Linie aufgrund der Qualität eines Produktes – und bevorzugt damit nachhaltige und gesunde Produkte und deren Produzenten. Die iPhone-App kann im Apple-App-Store, die App für Android-Telefone ab nächster Woche im Google Android-Market bezogen werden.
Wie Sie die Codecheck-App auf Ihrem iPhone installieren und nutzen, lesen Sie hier.
WieSie die Codecheck-App auf Ihrem Android-Handy installieren und nutzen, lesen Sie hier.