Sunday, September 19, 2010

Das Wetter ist ein Hit - auch auf dem Handy

Wetterprognosen gehören zu den populärsten Medieninhalten, sowohl im Radio und im Fernsehen, aber vor allem auch im Internet. Mit einem Smartphone kann jederzeit und unabhängig vom Aufenthaltsort auf ausführliche Wetterprognosen zugegriffen werden. Genaue Wetterprognosen sind natürlich nicht nur für die Freizeitpläne von Privatpersonen wichtig. Zahlreiche Unternehmen könnten ohne den genauen Wetterbericht nicht erfolgreich geschäften.  

Gibt es Regen oder Sonnenschein oder beides: Wetterprognosen sind beliebt.
Dass Wettervorhersagen sehr beliebt sind, zeigt auch die Tatsache, dass die iPhone Wetter-Applikation der Genfer Firma  21degrees in kurzer Zeit 10'000 mal vom Apple Store heruntergeladen wurde. Die Applikation ermittelt mit Hilfe des GPS die exakte Position des Benutzers und liefert ihm die Wetterdaten seiner Region für die nächsten drei Stunden im Detail und für die nächsten 3 Tage.
21 degree SA ist im Wetter Risk Management tätig. Die Firma beliefert Unternehmen wie Baufirmen, Skistationen, landwirtschaftliche Unternehmen und andere mit den aktuellesten Wetterdaten. Anhand dieser Informationen können Unternehmen zum Beispiel Verkaufszahlen prognostizieren und ihr Inventar anpassen. Die entsprechende iPhone App von 21degrees bietet konstant aktualisierte lokale Prognosen für 15 Tage. Dieser Service ist vor allem für Unternehmen bestimmt und erlaubt es, die Wetterprognosen für den nächsten Tag, aber auch für die nächsten 15 Tage immer aktualisiert zu erhalten. Das Unternehmen bietet auch noch andere Dienste, zum Beispiel einen europaweiten Wetteralarm. für CHF 2.20 im iTunes-Store.  

Tuesday, September 14, 2010

Weshalb e-Mails versickern

Auch wenn die Aussage: „Ich habe deine e-Mail-Nachricht nicht bekommen“ in den meisten Fällen schlicht eine Ausrede ist – nicht gelesen, schon gelöscht, den Auftrag nicht erledigt, wäre in vielen Fällen die ehrlichere Aussage - gibt es tatsächlich handfeste Gründe für das Verschwinden von e-Mails. Der Versender wird meistens automatisch über Verbindungsprobleme in Kenntnis gesetzt.

Spiegel Online erklärt in einem Artikel, wie solche Nachrichten aussehen und wie sie zu verstehen sind. Zum Beispiel:
“Jede Fehlermeldung beginnt mit einer dreistelligen Zahl. […] Bei der Analyse einer Fehlermeldung interessiert zunächst, mit welcher Ziffer der Fehlercode beginnt. So sind Fehler mit einer Vier am Anfang lediglich von vorübergehender Natur. Das heißt, Sie erhalten zwar eine E-Mail mit einem Fehlerbericht, können diese aber ignorieren. Eine typische Fehlermeldung ist, dass die Zustellung verzögert erfolgt. Das erkennen Sie auch an folgendem Text der Mail: "This is an automatically generated Delivery Status Notification. This is a warning message only. You do not need to resend your message. Delivery to the following recipients has been delayed." Sinngemäß bedeutet dieser Text, dass er automatisch nur zu Ihrer Information erstellt wurde, da sich die Zustellung Ihrer E-Mail lediglich verzögern wird. Sie müssen die Nachricht nicht nochmal verschicken. Um Fehler mit einer Fünf am Anfang müssen Sie sich hingegen sofort kümmern, denn die sind dauerhafter Art. Sollte ein Fehler mit einer Vier am Anfang nach einiger Zeit noch nicht behoben sein, erhalten Sie eine weitere Info-Mail. Im Text der Nachricht finden Sie dann einen Fehlercode, dessen Nummer mit der Ziffer Fünf beginnt.“

Friday, September 10, 2010

IP-Adressen, auch von Piraten, sind Privatsache

Das Bundesgericht hat im Sinne des Datenschutzbeauftragten entschieden: IP-Adressen fallen unter den Persönlichkeitsschutz und dürfen in der Schweiz nicht mehr gesammelt werden - auch wenn es sich um die Daten von Internet-Piraten handelt.  Genau das haben verschiedene Firmen bis anhin getan, um damit Rechtsverletzer und Web-Piraten aufzuspüren. 


Persönlichkeitsschutz kommt vor Urheberrechtsschutz,
sagt das Bundesgericht
Mit dem Urteil hat das Bundesgericht ein früheres Urteil des Bundesverwaltungsgerichts umgestossen. Diese Richter sahen die Sache noch ganz anders, wie der Tagi im Juni 2009 unter dem Titel "Grünes Licht für Jagdt auf Internet-Piraten" berichtete: 
"Das Bundesverwaltungsgericht hat einem Verbot des Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten seinen Segen verweigert. Nach Ansicht der Richter in Bern ist das Vorgehen von Logistep zwar nicht über jeden Zweifel erhaben, indessen einziges Mittel im Kampf gegen Internet-Piraterie."
Die Pirouette der Schweizer Justiz gibt denn auch zu reden und zwar nicht nur in der Schweiz. In Deutschland ist man der Meinung, die Entscheidung könnte sich durchaus auch dort auswirken. Zitat aus einem Artikel auf anwalt.de:
"[Es] ist zu bedenken, dass die jeweiligen Staaten unterschiedliche Traditionen im Umgang mit persönlichen Daten haben. So ist die Schweiz dafür bekannt, ausweislich ihres Steuer- und Bankrechts, besonders vorsichtig mit Daten umzugehen. Dennoch beruhen die Grundlagen für den Schutz der Daten auf identischen Grundlagen, nämlich denen des grundrechtsverpflichteten Verfassungsstaates. Insofern könnte das Schweizer Grundsatzurteil auch deutschen Gerichten Inspiration liefern.“
Worum geht es genau? Die NZZ hat im Frühsommer die Ausgangslage präzise geschildert:
“Die Logistep AG spürt mit einer speziellen Software IP-Adressen von Computern auf, auf denen im Internet urheberrechtlich geschützte Werke illegal heruntergeladen wurden. Die Adressen werden an die Inhaber der Urheberrechte weitergegeben, die anschliessend eine Strafanzeige gegen Unbekannt einreichen. Das Akteneinsichtsrecht im Strafverfahren erlaubt es den Urheberrechtsinhabern zudem, die Namen der Internetpiraten ausfindig zu machen und sie auch privatrechtlich auf Schadenersatz zu verklagen. Aus Sicht des eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten verletzt das Vorgehen von Logistep die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen. Die Firma lasse sich für die Arbeit entschädigen und habe deshalb ein wirtschaftliches Interesse […]“
Wie Kommentare in Web-Foren zeigen, findet das Urteil bei vielen Anwendern breite Zustimmung. Diese schätzen es denn auch gar nicht, dass der Chef der vorerst betroffenen Firma Logistep sich nicht mit dem Urteil abfinden will:
„In der Schweiz ist die Arbeit, die die Firma Logistep bisher verrichtet hat, zwar Privatunternehmen künftig untersagt, das bedeutet aber aus unserer Sicht, dass nun Behörden mit den gleichen technischen Mitteln diese Arbeit übernehmen müssen. Andernfalls droht eine massive und unkontrollierte illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte in der Schweiz, die so zu einer Art rechtsfreiem Raum wird.“ Indirekt kündigte er außerdem einen Wegzug des Unternehmens an: „Für die Logistep AG ist es unproblematisch, ihre Arbeit an einem anderen Standort wie gehabt fortzusetzen.“

Saturday, September 4, 2010

Telefonieren mit Google

Google steigt ins Telefongeschäft ein. Der Internetgigant hat mit Google-Voice einen VoIP-Telefonservice lanciert, der unzählige nützliche Features aufweist. Zum Beispiel bietet Google die Möglichkeit, eine einzige Telefonnummer auf allen Anschlüssen klingeln zu lassen. Vorderhand gibt’s das Angebot aber erst in den USA.

Google-Voice ist für Konsumenten auf verschiedenen Ebenen interessant (deshalb haben wohl bereits mehrere Millionen User schon in den ersten Tagen nach der Ankündigung davon Gebrauch gemacht). Da ist einmal der Einstieg in die Internet-Telefonie, auch Voice over IP oder VoIP genannt. Hier bietet das Unternehmen gratis Telefonate innerhalb Nordamerika und Billigstanrufe im Rest der Welt. Google dringt also ins -SkypeGeschäftsfeld vor, und es wird interessant sein, die Entwicklung des Konkurrenzkampfs zu Verfolgen. Angeboten wird der Dienst auf den Webseiten von Gmail.com, dem Google Mail-Service.  Um einen Anruf zu iniziieren, reicht es, den “Call“-Knopf zu drücken und die Zieltelefonnummer einzugeben. Google legt den Anruf dann auf ein Telefon des Anwenders und stellt die Verbindung her (ganz ähnlich übrigens wie Jajah, ein anderer erfolgreicher VoIP-Service, den wir wohl auch weiterhin benutzen werden, zumindest solange Google-Voice nur in den USA angeboten wird).
Fast noch interessanter als die das billige Telefonieren, sind die zahlreichen begleitenden Dienste, die Google schon seit mehreren Monaten fürs Telefonieren anbietet (siehe Video). Voicemail-Nachrichten, die dem User in Textform präsentiert werden, oder eben die zentrale Telefonnummer für alle persönlichen Anschlüsse – vom Geschäft, über den privaten Festnetzanschluss zum Handy. Ein Angebot, das für viele Anwender wie gerufen kommt und umso attraktiver ist, da es nichts kostet.
Schreibt der London-Telegraph (Übersetzung durch uns):
“Realistisch gesehen wird es wohl noch eine Weile dauern, bis das Festnetz, das Handy und der Computer komplett vereint sind. Aber die Integration von Systemen über verschiedenste Geräte, wird wahrscheinlich den Konsumenten echte Vorteile bringen – auch weil mächtige Unternehmen wie Google dahinter stehen. Für die Firmen selber präsentieren sich dadurch wichtige Gelegenheiten, Umsatzwachstum zu erzielen.“ 
Das Medienecho auf die Telefonieankündigungen von Google hat sich überigens durchaus im Rahmen gehalten, es war eigentlich erstaunlich klein. Wie hätte die Berichterstattung wohl ausgesehen, wenn Apple die gleichen Dienste angeboten hätte?

Wednesday, September 1, 2010

Wird "made in China" zu teuer?

Mein MP3-Player, mein Laptop und mein Hemd haben etwas gemeinsam: Sie alle haben irgendwo “made in China“ aufgedruckt. Doch nun scheint sich eine gegenläufige Entwicklung abzuzeichnen.

Made in China - und trotzdem Amerikanisch...?
Bild: Bill Bradford
Man darf wohl sagen, dass der Chinesische Boom entscheidend zur Popularisierung unzähliger Gadgets im globalen digitalen Zeitalter beigetragen hat. Niedrigste Löhne und kaum vorhandene Sozialleistungen machten es möglich, extrem billig zu exportieren. In letzter Zeit haben nun aber chinesische Arbeitnehmer in verschiedenen grossen Fabriken begonnen, sich gegen die schlechten Arbeitsbedingungen zu wehren. Das hat zu steigenden Löhnen im Reich der Mitte beigetragen:
“Hinter den Kulissen der aufstrebenden Wirtschaftsmacht mit ihren schillernden Wachstumszahlen brodelt es gewaltig. China stößt mit seinem Modell der Billigwerkstatt an seine Grenzen. Viele Flüsse und Seen sind infolge der Billigproduktion, die auf die Umwelt keine Rücksicht nahm, verunreinigt. Immer häufiger kommt es zu Streiks und Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten und teils unmenschlichen Arbeitsbedingungen fordern Fabrikarbeiter höhere Löhne. Mit Erfolg. Höhere Löhne sind auch ein Zeichen, dass der wirtschaftliche Aufschwung bei der Bevölkerung ankommt. Das ist ganz im Interesse der Regierung, die darauf baut, dass die Kaufkraft im Land steigt. Für Schlagzeilen sorgte jüngst eine Selbstmordserie beim Elektronik-Hersteller Foxconn. Die meisten Provinzen und Städte mussten in den vergangenen Monaten ihre Mindestlöhne in die Höhe schrauben.“
Mit anderen Worten: Produkte aus China, vor allem Elektronik und Kleider, werden teurer. Das sieht auch ein Wirtschaftsbericht der Credit Suisse so, der im Übrigen davon ausgeht, dass die höheren Preise nicht vollständig auf die Konsumenten überwälzt werden können, was die Margen der Firmen, die in China herstellen lassen, schmelzen lassen wird.
Doch wohin gehen jene Firmen, denen China langsam zu teuer wird? General Electric, ein riesiger Amerikanischer Konzern, will gewisse Produktionsstätten wieder von Asien nach Kentucky verlegen – zwar sind die Löhne dort höher, dafür kann man Transportkosten sparen. Standorte, die tiefere Löhne als China bieten, liegen ebenfalls in Asien, wie der Telegraph berichtet:
“Credit Suisse's survey of executives found that 55pc of foreign firms in China could relocate plant to Bangladesh, Vietnam, Indonesia or other low-cost regions relatively easily, though it would be costly…”
Der Preiskampf im Elektronikbereich wird also weitergehen und der Lebensstandard in China hoffentlich weiter ansteigen. Zu stark sollte man allerdings nicht auf eine uneingeschränkte Fortsetzung des Booms zählen. Jedenfalls sind die Zahlen, die China Daily kürzlich gemeldet hat, beunruhigend: Mehr als die Hälfte aller Wohnungen in Chinesischen Grossstädten stünden leer – finanziert wurden sie durch Spekulanten, auch aus dem Westen.

Monday, August 30, 2010

CRM und CEM = glücklichere Kunden?

CRM, also Customer-Relationship-Management, ist ein Begriff, der seit Jahren bekannt ist: Es geht darum, die Beziehungen mit den Kunden zu pflegen und aufrecht zu halten. Um Ähnliches geht es bei CEM – dem Customer-Experience-Management. Doch wie unterscheiden sich diese kundenspezifischen Tätigkeiten?

“Customer-Relationship-Management, kurz CRM (Kundenbeziehungsmanagement) oder Kundenpflege, bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Unternehmung auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungs-Prozesse.“
So definiert das Online-Lexikon Wikipedia Customer-Relationship-Management.
Auch für CEM existiert bei Wikipedia bereits ein Eintrag:
“Das Customer-Experience-Management (CEM) bzw. Kundenerlebnismanagement wird für die Kundenbindung eingesetzt. Es wird auch vom Customer-Experience-Mapping oder Customer-Journey-Mapping gesprochen. Während sich das Customer-Relationship-Management auf die eigentlichen Kundendaten wie z. B. Alter, Wohnort, mögliche Vorlieben etc. fokussiert und den Kunden dann entsprechend darauf zugeschnitten anspricht, wird beim CEM die Kundenwahrnehmung bzw. Erfahrung bezüglich der angebotenen Dienstleistungen oder Services untersucht.“
Alles klar?
Oder etwa doch nicht?
Tatsächlich ist es nicht ganz einfach CRM und CEM auseinanderzuhalten, obwohl es klare Unterschiede gibt. Dazu hat jetzt das e-Commerce-Portal ecin.de einen Artikel veröffentlich, der, unter anderem aufgrund einer aktuellen Anwendungsstudie auf diese Unterschiede eingeht. Zitat:
“Unternehmen treiben Customer-Experience-Management, kurz CEM, im Wesentlichen um sicherzustellen, dass sie ihren Kunden konstante, an ihren Bedürfnissen ausgerichtete Erlebnisse bieten. Das Management der Kundenerlebnisse besteht aus zwei Komponenten: der bewussten Schaffung neuer, sowie dem Management bestehender Erlebnisse. Diese Erfahrungen und Erlebnisse mit einem Unternehmen entstehen in vielen unzähligen Kontaktmomenten, die sich bei genauerer Betrachtung aber stets aus funktionalen Merkmalen (wie qualitativ, verfügbar, hochwertig, zuverlässig, nützlich) und emotionalen Eindrücken (wie den Menschen und der Umgebung) zusammensetzen, die es einzeln zu betrachten und zielgerichtet zu steuern gilt […]
Die Telekommunikationsbranche ist für ihre harten Wettbewerbsbedingungen bekannt: Die Marktsättigung ist hoch, die Zeit zwischen Innovationen und Imitationen – und damit immer auch ein Stück weit dem Veralten von Angeboten - wird immer kürzer. Und der Kunde ist mächtig: er ist gut informiert, stark vernetzt und extrem wechselfreudig. Mit ähnlichen Herausforderungen bekommen es auch andere Branchen mehr und mehr zu tun, so etwa der Energiesektor, der Handel oder Banken und Versicherungen.
Eine Studie von Client Vela unter den wichtigsten Unternehmen der deutschen und schweizerischen Telekommunikationsindustrie veranschaulicht, welche Rolle das um den Erlebnisfaktor erweiterte CRM für die Kundenbindung spielt. Das Ergebnis: In einem hart umkämpften Markt mit sehr ähnlichen Produkten ist die Gestaltung der Kundenkontakte eines der wesentlichen Hauptdifferenzierungsmerkmale mit rapide steigender Bedeutung. Erfolgreiches CEM hat eine sehr positive Wirkung auf das Markenimage. Außerdem: Die Kombination von CRM und CEM – also die Verknüpfung von Beziehungs- und Erlebnismanagement – ist ein topaktuelles Handlungsfeld im ganzheitlichen Kundenmanagement.“
Für die Unternehmen heisst es also, noch kundenorientierter zu arbeiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Kunden wird es freuen. Trotz CRM und CEM ist nämlich noch längst nicht überall Standard, dass der Kunde König ist – ein Motto, das erfolgreiche Unternehmer übrigens schon anwandten, als man Adresskarteien noch in der Schublade oder im Schrank unterbrachte. 

Tuesday, August 24, 2010

Noch ein geografisches Fundstück

Es gibt immer wieder Fundstücke im Internet, die ganz einfach Spass machen. Gigapixel-Bilder gehören zweifellos dazu.

Gigapixel-Bilder fallen klar in die Kategorie jener Informationen, die erst dank digitaler Technik möglich wurden und dem Anwender ganz neue Möglichkeiten und Blickwinkel eröffnen. Wie der Name sagt, sind das Bilder, die mit einer enormen Detailtreue aufgenommen und wiedergegeben werden. Tagi-Online hat dem Thema einen Artikel mit zahlreichen interessanten Links (zum Beispiel zu Gigapixel-Bildern von Dubai oder von den Schweizer Alpen) gewidmet:
“Per Maus nähert man sich winzigen Bilddetails. Bei normalen Bildern erscheint beim Einzoomen bald eine immer pixeligere Ansicht. Bei den Gigapixeln ist tiefes Eintauchen möglich und erwünscht: Bei einem Bild, das in der Totalen ganz Budapest zeigt, zoomt man auf ein einzelnes Hausfenster. Auf einem Panorama vom Alpstein lässt sich ein müder, einsamer Wanderer entdecken – wenn man ausdauernd genug sucht.
Bei Gigapixel-Fotos laden 1 Milliarde Bildpunkte oder mehr zu per Maus geführten Entdeckungsreisen ein. Eine so hochauflösende Aufnahme entsteht mithilfe eines Fotoroboters wie dem Gigapan (gigapansystems.com). Er nimmt mithilfe einer handelsüblichen Digitalkamera Hunderte oder Tausende Fotos auf. Eine Software puzzelt diese zu der grossen Ansicht zusammen.”