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Sunday, June 29, 2014

Handys aus der Urzeit

Werbung kann zwar unglaublich lästig sein, gibt aber oft auch einen wunderbaren Einblick in vergangene Zeiten. Anfang der 80er-Jahren mussten wir uns noch eine Telefonkabine suchen, wenn wir unterwegs telefonieren wollten. 1984 brachte dann Motorola das DynaTAC auf den Markt. Das erste kommerziell verfügbare mobile Telefon generierte einen Werbespot, der den potentiellen Anwendern genau erklärte, wofür so ein Ding gut sein könnte. Eines der Verkaufsargumente: Das “Handy“ war nur knapp ein Kilogramm schwer.

Die Anfänge der mobilen Kommunikation waren derartig umständlich, dass es heute nicht nur informativ, sondern auch witzig ist, die damaligen Werbespots anzuschauen. Von denen gibt es selbstverständlich unzählige, und einige davon stehen auf YouTube zur Verfügung. Zum Beispiel jener von 1984, der das erst, kiloschwere Motorola Mobiltelefon populär machen sollte. So erklärt der Sprecher im Werbespot mit sonorer Stimme: “Mit dieser revolutionären Technologie könnte es möglich werden, dass immer mehr Menschen eine Telefon im Auto haben oder sogar eines, das sie mittragen können…“. Da hatte er nicht unrecht!


Noch verrückter sieht das mobile Telefon aus, das Radio Shack 1990 auf den Markt brachte. Dabei handelt es sich um einen Koffer mit einem Telefonhörer (der aussieht, als ob er eine Autobatterie enthält). Der Werbespot betont ausdrücklich, wie mobil das Gerät sei: auf den Golfkurs, aufs Boot oder ins Restaurant – wo man das Ding möglichst auf den Tisch stellt, damit alle sehen, das man auch beim Essen telefonieren kann.


Wer noch mehr Retro-Spots sehen will (in Englisch) findet sie hier. 


Tuesday, April 6, 2010

Nicht genug Spass mit dem BlackBerry?

Auch BlackBerry-User wollen Spass mit ihrem Smartphone – und deshalb schielen viele von ihnen nach einem iPhone von Apple, einem Nexus One von Google oder einem Droid von Motorola.

Dass auch Business-Kunden Bedürfnisse haben, die nur durch den sogenannten Spass-Faktor abgedeckt werden können, ist ja eigentlich klar. Dass aber so viele BlackBerry-User mehr Spass haben wollen, könnte sich für RIM, den Kanadischen Hersteller des Gerätes, langfristig doch negativ auswirken. Eine Anwenderumfrage des amerikanischen Marktforschers Crowd Science hat nämlich ergeben, dass mehr als zwei Drittel der BlackBerry-Nutzer sich dem Gerät nicht sehr verpflichtet fühlen. Gefragt, was für ein Smartphone sie denn auswählen würden, wenn sie morgen eines kaufen würden, sagten 39 Prozent, dass sie sich sicher oder wahrscheinlich ein iPhone anschaffen würden. Knapp ein Drittel würde ein Nexus One von Google anschaffen. Im Vergleich dazu sind iPhone- und Nexus-User extrem loyal: In beiden Fällen würden rund 90 Prozent der Anwender kein anderes Gerät wählen.
Für Blackberry ergibt sich hiermit ein strategisches Problem. Soll der BlackBerry zum Business-iPhone mutieren, oder soll sich das Gerät auf seine Kernkompetenzen, das Versenden und Empfangen von e-Mails, besinnen? Die Frage zu beantworten wird nicht einfach sein. So schreibt ein Anwender, in einem Kommentar zum Thema:
“I am unhappy with my Blackberry mostly because it has gotten way too feature rich. It's great for corporate email (including Outlook integration), and I wish they would offer a version with no phone, no apps, no gps and the awesome battery life in the first generation, black & white Blackberry (and I would pay EXTRA for this).”
Mehr Features, weniger Features? Touch-Screen oder Minitastatur? Fun-Phone oder BlackBerry?
Laut der Finanz-Website MarketWatch wollen User mehr Spass, weil sie ihre Smartphones längst nicht mehr nur fürs Geschäft brauchen. Zitat:
“Was ist der Nutzen einer Tastatur, wenn das iPhone weiss, wo Sie parkiert haben? Wieso soll jemand Microsoft Exchange benutzen, wenn der Droid nahtlos mit Gmail funktioniert – eine Dienstleistung, die sowieso mehr Unternehmen nutzen? Gibt es einen Grund, auf die BlackBerry-Version einer App zu warten, die es bereits in Dutzenden von Varianten im App Store oder im Android Market gibt? Wenn nicht ein neues BlackBerry-Gerät erscheint, dem es gelingt, das schwerfällige Image der Marke abzuschütteln, wird RIM all den Spass verpassen – und damit auch die Kunden.“