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Friday, August 26, 2016

Google will weniger aufdringliche Pop-up-Werbung

Wer sich im fast unendlich grossen Internet behaupten will, muss bei Google mit einem guten Suchranking gefunden werden – wer auf den hinteren Rängen landet, hat nichts mehr zu bestellen.  Ab  nächstem Jahr wird Google auch Pop-up-Werbung mit einbeziehen, wenn die Suchresultate angezeigt werden. Wer mit Werbenachrichten zu viel Inhalt verdeckt, wird abgestraft.

So geht's nicht: Drei Beispiele von Google, die aufdringliche Pop-up-Werbung
zeigen. 
Für Anwender sind die neusten Google-Regeln betreffend aufdringlicher Pop-up-Werbung eigentlich eine gute Nachricht – wer will schon zuerst ein unerwünschtes Fenster wegklicken, bevor er die gewünschten Inhalte sieht. Dass diese Massnahme von Google aber nicht überall gut ankommt, zeigt die Reaktion der Marketing-Branche. So schreibt das Marketing-Portal haufe.de:
“Google ist gestern mit einer guten und einer schlechten Nachricht um die Ecke gekommen. Die Gute: Mittlerweile sind 85 Prozent aller Seiten nach Google-Kriterien "mobile-friendly". Die Schlechte: Google nimmt jetzt aufdringliche Pop-ups und Interstitials ins Visier und will diese ab Anfang Januar mit einem schlechteren Ranking in der Mobile Search abstrafen.“
Diese Bewertung der Marketing-Spezialisten zeigt, dass aufdringliche Pop-up-Fenster immer noch vielerorts als notwendiges Marketing angesehen werden. Bei Google sieht man das offensichtlich nicht so, wie die Netzwoche erklärt:
“Schlecht seien Pop-ups, die den Hauptinhalt einer Website verdecken, zum Beispiel direkt nach dem Klick auf ein Suchresultat, oder während des Browsens einer Website. Ein Pop-up sei immer dann schlecht, wenn der Nutzer es zuerst wegklicken müsse, um den "main content" auf einer Website zu sehen. Laut Google gibt es aber auch Pop-ups, die okay sind. Ein Beispiel seien Handlungsaufforderungen, die der Nutzer bestätigen müsse, etwa sein Alter, oder den Einsatz von Cookies. Auch Log-ins für Paywalls oder die Anzeige versteckter Inhalte seien in Ordnung. Der Einsatz von Bannern, die nur einen Teil des Bildschirms verdecken und vom Nutzer einfach weggeklickt werden können, sei ebenfalls erlaubt. Als Beispiel nennt Google die Installationsdialoge für Apps in Safari und Chrome.“
Die NZZ nennt Googles neue Regel gar “Adblocker light“ und erinnert daran, dass Google selber auch sehr stark im Werbegeschäft ist:
“Teil der Wahrheit ist aber auch, dass Google und Facebook das Geschäft mit digitaler Werbung beherrschen. Abzuwarten bleibt, wie Wettbewerbshüter Googles nun verkündete Neuerung sehen werden. Denn klar ist: Wer bei Google Werbung bucht, dessen Seiten werden nicht herabgestuft.“
 Apropos Adblocker: Ob  wohl jene aufdringlichen Pop-Ups, die uns dazu auffordern, den Adblocker auszuschalten, auch als störend eingestuft werden sollen?

Monday, November 9, 2015

Wollen Sie wirklich, dass Ihre E-Mails gelesen werden?

Im Zeitalter von WhatsApp und Snapchat hat E-Mail einen schweren Stand – könnte man meinen. Doch E-Mail ist immer noch eine Kommunikationsform, die, vor allem im Geschäftsleben, klar bevorzugt wird. Wenn Sie also wollen, dass Ihre E-Mails gelesen werden, sollten Sie sich von den Erkenntnissen der Marketing-Profis eine Scheibe abschneiden und zumindest die Betreffzeile so formulieren, dass Ihre elektronische Post geöffnet und gelesen wird.

Je kürzer die Betreffzeile, desto eher wird Ihre E-Mail gelesen. Screengrab PfW
Sie haben es bestimmt auch schon gehört oder gelesen: Die E-Mail stirbt einen langsamen Tod, erwürgt von den neuen Kommunikations-Apps wie Snapchat und WhatsApp. Doch die Nachrichten vom Tod der digitalen Post sind nicht nur übertrieben sondern auch verfrüht. Die Zahlen sprechen nämlich eine andere Sprache. Im letzten Jahr wurden jede Stunde weltweit immerhin mehr als 122 Milliarden E-Mails verschickt. Weltweit gibt es mehr als 4 Milliarden E-Mail-Accounts, und es wird geschätzt, dass mehr als 2,5 Milliarden User  E-Mail regemlässig nutzen.
Wir wissen aber auch, aus eigener Erfahrung, dass eine grosse Zahl von E-Mails, die durchaus etwas Interessantes zu sagen hätte, nie geöffnet, geschweige denn gelesen wird. Dem kann zumindest teilweise, abgeholfen werden. Eine wichtige Rolle spielt hier die Betreffzeile. Marketing Fachleute gehen davon aus, dass ein Drittel aller E-Mail- Empfänger sich allein aufgrund dieser Überschrift entscheidet, ob sie eine Mail offnen. Die Marketing Spezialisten von HubSpot, einer digitalen Plattform für Marketing und Vertrieb, haben deshalb ein paar interessante Fakten zu diesem Thema zusammengetragen.
Sie wissen zum Beispiel, dass
- 40 Prozent aller E-Mails zuerst auf einem mobilen Gerat geöffnet werden – und da passt im Durchschnitt nur eine Betreffzeile mit vier bis sieben Wörtern auf das Display;
- E-Mails mit Betreffzeilen mit direkter Ansprache (Sie, Du) 5 Prozent weniger Chancen haben, geöffnet zu werden;
- E-Mails mit Betreffzeilen die das Wort gratis oder kostenfrei (free) enthalten, 10 Prozent mehr Chancen haben, geöffnet zu werden;
- E-Mails mit Betreffzeilen die das Wort schnell (quick) enthalten 17 Prozent weniger geöffnet werden;
- E-Mails mit Betreffzeilen die das Wort morgen enthalten, 10 Prozent mehr Chancen haben, geöffnet zu werden;
- E-Mails ohne jegliche Betreffzeile haben 8 Prozent mehr Chancen, überhaupt geöffnet zu werden;
- E-Mails mit dem Wort Newsletter in der Betreffzeile 18,7 Prozent weniger Chancen haben, geöffnet zu werden;
- E-Mails mit Betreffzeilen, die länger als 3 Wörter sind, 15 Prozent weniger geöffnet werden, als solche die nur ein Wort oder zwei Wörter lang sind.

Die Zusammenstellung aller Daten zu diesem Thema finden Sie hier - in Englisch.

Sunday, October 10, 2010

Wo Spam aufhört und Marketing anfängt

E-Mail Marketing oder Spam? Diese Frage stellt sich fast bei jedem Massenversand. Das Ziel des Versenders ist es natürlich, dass seine Nachricht erst mal durchkommt und dann auch gelesen wird. Um dies zu erreichen, sind einige Regeln einzuhalten.

Wie jeder Internetanwender weiss, ist e-Mail trotz Spam-Problematik ein sehr beliebtes Marketingmedium. Es ist günstig und schnell, und wenn es richtig angewandt wird, kann es sehr erfolgreich sein. Im Gegensatz dazu, können schlechte e-Mail-Kampagnen dem Ansehen eines Unternehmens durchaus schaden. Die Deutsche Firma Emailvision hat die fünf größten Fauxpas im e-Mail-Marketing unter die Lupe genommen und gibt Tipps, wie sich Fehler bei Planung, Versand und Steuerung von Kampagnen vermeiden lassen:
 • Absender unbekannt: Wer Newsletter ohne transparente Identität verschickt, läuft Gefahr, dass die e-Mails ungelesen gelöscht oder schlimmer noch, als Spam markiert werden. Marketingverantwortliche sollten daher auf Seriosität setzen und darauf achten, sich und ihr Unternehmen über die Absenderadresse und die Betreffzeile deutlich zu kennzeichnen.
 • Überlänge: Unverhältnismäßig lange Newsletter vertreiben die Kundschaft. Je länger eine e-Mail, desto wahrscheinlicher ist, dass sich der Leser entscheidet, sie später zu lesen. Nach einigen Tagen wird die e-Mail als alt aussortiert und gelöscht. Hier gilt: In der Kürze liegt die Würze. Die Botschaft sollte kurz und knapp gehalten werden, alle wichtigen Informationen enthalten und auf den Punkt gebracht sein.
 • Lückenhafte Datenbank: Werden Kampagnen über eine unvollständige Datenbank verschickt, enthalten die Newsletter eventuell nicht die komplette Anrede. Mit der Begrüßung „Sehr geehrte/r Herr/Frau ___“ werden sich jedoch die wenigsten Kunden zum Weiterlesen bewegen lassen. Eine gut gepflegte, umfassende und ausreichend segmentierte Datenbank ist daher das A und O jeder e-Mail-Marketingkampagne.
 • Ablenkendes Bildmaterial: Bilder fangen die Aufmerksamkeit des Lesers und können die Botschaft eines Newsletters unterstützen – vom Text ablenken dürfen sie allerdings nicht. e-Mails sollten daher ein ausgewogenes Text- /Bildverhältnis haben und zum Thema der Kampagne passen. Unruhige Hintergründe und übergroße Bilder sind tabu.
 • Langweilige Betreffzeilen: Das Thema einer e-Mail ist die Visitenkarte der Kampagne. Hat die Betreffzeile keine eindeutige Aussage oder erregt wenig Aufmerksamkeit, bleibt die Öffnungsrate niedrig. Die Betreffzeile muss deshalb in wenigen Worten erklären, warum es die e-Mail wert ist, geöffnet zu werden. 

Monday, May 17, 2010

Jede Minute 24 Stunden Video

Es ist erst fünf Jahre her, dass YouTube lanciert wurde. In diesen fünf Jahren haben sich die Konsumgewohnheiten der Medien-User massiv verändert. YouTube (das seit gut drei Jahren zum Google-Imperium gehört) streamt heute gemäss eigenen Angaben zwei Milliarden Videos. Damit zählt dieses digitale Medium bereits mehr Zuschauer, als alle drei grossen TV-Netzwerke in den USA miteinander zur besten Sendezeit anziehen können.

 YouTube ist ein gesellschaftliches Phänomen. Es drückt die Extrovertiertheit der digitalen Gesellschaft aus – nichts ist so unwichtig, dass es nicht per Video mitgeteilt werden müsste - wie auch das untenstehende Video mit Ausschnitten der 100 populärsten YouTube-Videos zeigt.  Dass YouTube vor allem zur Unterhaltung genutzt wird, beweist auch die Rangliste der meistgesehenen Videos. An erster Stelle steht im Moment Lady Gaga, gefolgt von einem Baby-Video, das zugegebenermassen ganz lustig ist. An dritter Stelle mit immerhin noch rund 144 Millionen Abrufen steht ein Komiker mit einer Tanz-Nummer.
Bei YouTube kommt natürlich immer auch der Viruseffekt zum Tragen. Wenn ein Video gefällt, breitet es sich durch die digitalen Kanäle explosionsartig aus. Diesen Erfolg nutzen inzwischen auch zahlreiche Unternehmen; YouTube ist schon nach wenigen Jahren für viele Firmen zu einem wichtigen Marketingtool geworden, eben weil es so mächtig ist:
  • Jede Minute werden 24 zusätzliche Stunden an Videos auf YouTube geladen.
  • YouTube ist die am drittmeisten besuchte Website.
  •  Durchschnittlich verbringen YouTube-Besucher volle 15 Minuten täglich auf der Site.