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Monday, January 22, 2018

Danken zum Voraus bringt Resultate

Danke sagen ist einfach und kostet nichts. Das haben die meisten von uns schon als Kinder gelernt. Nun finden wir heraus, dass diese Anstandsregel auch im digitalen Zeitalter gilt und in der digitalen Kommunikation sogar klare Vorteile bringt.

                                                                               Source: Boomerangapp.com
Es war einmal ein digitales Produktivitäts-Tool genannt “Boomerang“, dass sich als App darauf spezialisiert hat, die Kommunikation per E-Mail systematisch zu vereinfachen. Und weil das Boomerang-Team ganz generell daran interessiert ist, den Menschen mit der digitalen Kommunikation zu helfen (und damit auch noch etwas positive PR für die eigene Firma zu schaffen), wurde eine Studie unternommen, die untersucht hat, welche Grussformel am Ende einer elektronischen Nachricht am meisten Erfolg verspricht. Als kommunikativer Erfolg angesehen wird in unserer Zeit eine Nachricht, die überhaupt mit einer Antwort belohnt wird - weil das ja längst nicht mehr selbstverständlich ist.
Nun gibt es ja einige sehr gebräuchliche Grussformeln, die im Geschäftsleben angewandt werden können. Mit freundlichen Grüssen ist nur eine davon; mein Computer generiert diese Zeile sogar automatisch, sobald ich “mfg“ tippe. Das ist sehr praktisch, aber leider schafft es “Mit freundlichen Grüßen“ nicht unter die ersten drei in der Hitparade der erfolgreichsten Grussformeln. Diese zeichnen sich nämlich allesamt damit aus, dass der Verfasser sich beim Empfänger bedankt. Und es scheint, dass ein Dank zum Voraus beim Gegenüber genau das auslöst was man sich als E-Mailer wünscht: Eine Antwort.
Die Studie wurde unter englischsprachigen Korrespondenten durchgeführt. Übersetzt standen die folgenden drei Grussformeln an der Spitze, was die Antwortrate betrifft:
   Die drei E-Mail-Formulierungen mit der höchsten Antwortrate waren diejenigen, die Dankbarkeit ausdrückten:
1. “Danke zum Voraus“: 65,7 Prozent Antworten
2. “Danke“: 63 Prozent Antworten
3. “Ich danke dir“: 57.9 Prozent Antworten.
Die durchschnittliche Antwortrate aller untersuchten E-Mails betrug 47, 5 Prozent.
Woran mag das liegen?
Danke sagen, auch zum Voraus, kostet nichts, sondern zeigt dem Gegenüber, dass man seinen Einsatz nicht als selbstverständlich ansieht. Wenn Sie also Ihre Chancen auf eine Antwort beim E-Mailen verbessern möchten, wissen Sie, was zu tun ist.

Übrigens: Vielen Dank, dass Sie diesen Artikel gelesen haben.

Monday, November 9, 2015

Wollen Sie wirklich, dass Ihre E-Mails gelesen werden?

Im Zeitalter von WhatsApp und Snapchat hat E-Mail einen schweren Stand – könnte man meinen. Doch E-Mail ist immer noch eine Kommunikationsform, die, vor allem im Geschäftsleben, klar bevorzugt wird. Wenn Sie also wollen, dass Ihre E-Mails gelesen werden, sollten Sie sich von den Erkenntnissen der Marketing-Profis eine Scheibe abschneiden und zumindest die Betreffzeile so formulieren, dass Ihre elektronische Post geöffnet und gelesen wird.

Je kürzer die Betreffzeile, desto eher wird Ihre E-Mail gelesen. Screengrab PfW
Sie haben es bestimmt auch schon gehört oder gelesen: Die E-Mail stirbt einen langsamen Tod, erwürgt von den neuen Kommunikations-Apps wie Snapchat und WhatsApp. Doch die Nachrichten vom Tod der digitalen Post sind nicht nur übertrieben sondern auch verfrüht. Die Zahlen sprechen nämlich eine andere Sprache. Im letzten Jahr wurden jede Stunde weltweit immerhin mehr als 122 Milliarden E-Mails verschickt. Weltweit gibt es mehr als 4 Milliarden E-Mail-Accounts, und es wird geschätzt, dass mehr als 2,5 Milliarden User  E-Mail regemlässig nutzen.
Wir wissen aber auch, aus eigener Erfahrung, dass eine grosse Zahl von E-Mails, die durchaus etwas Interessantes zu sagen hätte, nie geöffnet, geschweige denn gelesen wird. Dem kann zumindest teilweise, abgeholfen werden. Eine wichtige Rolle spielt hier die Betreffzeile. Marketing Fachleute gehen davon aus, dass ein Drittel aller E-Mail- Empfänger sich allein aufgrund dieser Überschrift entscheidet, ob sie eine Mail offnen. Die Marketing Spezialisten von HubSpot, einer digitalen Plattform für Marketing und Vertrieb, haben deshalb ein paar interessante Fakten zu diesem Thema zusammengetragen.
Sie wissen zum Beispiel, dass
- 40 Prozent aller E-Mails zuerst auf einem mobilen Gerat geöffnet werden – und da passt im Durchschnitt nur eine Betreffzeile mit vier bis sieben Wörtern auf das Display;
- E-Mails mit Betreffzeilen mit direkter Ansprache (Sie, Du) 5 Prozent weniger Chancen haben, geöffnet zu werden;
- E-Mails mit Betreffzeilen die das Wort gratis oder kostenfrei (free) enthalten, 10 Prozent mehr Chancen haben, geöffnet zu werden;
- E-Mails mit Betreffzeilen die das Wort schnell (quick) enthalten 17 Prozent weniger geöffnet werden;
- E-Mails mit Betreffzeilen die das Wort morgen enthalten, 10 Prozent mehr Chancen haben, geöffnet zu werden;
- E-Mails ohne jegliche Betreffzeile haben 8 Prozent mehr Chancen, überhaupt geöffnet zu werden;
- E-Mails mit dem Wort Newsletter in der Betreffzeile 18,7 Prozent weniger Chancen haben, geöffnet zu werden;
- E-Mails mit Betreffzeilen, die länger als 3 Wörter sind, 15 Prozent weniger geöffnet werden, als solche die nur ein Wort oder zwei Wörter lang sind.

Die Zusammenstellung aller Daten zu diesem Thema finden Sie hier - in Englisch.