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Thursday, January 10, 2013

Parkdienst ganz ohne Chauffeur

Audi hat auf der CES gezeigt, wie das Parkieren in Zukunft aussehen könnte. Statt selber einen Parkplatz zu suchen, wird diese Aufgabe ganz dem Auto überlassen – das fängt beim Suchen an und geht bis zum Einparken. Prototypen funktionieren bereits.

Ganz neu ist die Idee ja nicht: Man fährt bis zum Eingang des Parkhauses, gibt dort den Schlüssel ab, und das Parkieren wird von einem Angestellten übernommen. Funktioniert bestens – in Luxushotels, oder italienischen Innenstädten, deren Parkräume äusserst knapp bemessen sind. In Zukunft soll der menschliche Aspekt dieses Dienstes allerdings überflüssig werden. Man verlässt den Wagen am Eingang des Parkhauses – der Rest wird von einem computergesteuerten Leitsystem übernommen.
Die Computerwoche berichtet von einer entsprechenden Audi-Demonstration an der CES in Los Angeles. Zitat:
Das weitgehend seriennahe Fahrzeug fährt tatsächlich alleine um die Ecke und navigiert sich rückwärts in einen freien Parkplatz zwischen zwei längsstehenden Autos. Auch die Abholung funktioniert, von kleineren Anlaufschwierigkeiten abgesehen, reibungslos: Kurz nachdem der Fahrer den A7 über eine spezielle Smartphone-App gerufen hat, wird das führerlose Auto wie von Geisterhand aktiviert, der Motor startet, das Fahrzeug parkt wieder aus und rollt herbei, um seinen Fahrer wieder aufzunehmen.“
Der Trend zum selbststeuernden Auto scheint sich also zu beschleunigen – Google gehört ja zu den führenden Kräften im Wettlauf um die Perfektionierung der notwendigen Technologien. Auch bei Audi sind aber viele der zum Einsatz kommenden Systeme schon serienreif.  Audi sei zuversichtlich, dass das digitale Parkieren noch in diesem Jahrzehnt Serienreife erlangen werde.

Monday, November 5, 2012

Wie einflussreich sind Sie?

Wer nicht vernetzt ist, ist niemand und das scheint die Karrierezukunft  im digitalen Zeitalter zu bestimmen. Gemeint sind natürlich nicht die “alten“ Netzwerke, wie Schule, Militär oder Sportverein, sondern Facebook, Twitter und Co.

Ist die Klout-Punktzahl bald wichtiger für Ihre Karriere, als Ihre Kontakte im
richtigen Leben?
Die beiden Artikel sind fast gleichzeitig erschienen, aber sie beschreiben zwei verschiedene Welten. Die Computerwoche veröffentlichte in der Karrieresektion einen Artikel über die Einstellung von IT-Fachkräften. Solche Spezialisten sind nach wie vor extrem gesucht; Firmen geben sich deshalb entsprechend Mühe, diese Mitarbeiter richtig zu behandeln – machen aber, so schreibt zumindest die Computerwoche, immer noch vieles falsch. Zitat:
“In den ersten Monaten sollten auch regelmäßige Treffen zwischen dem Neuen und seinem Vorgesetzten stattfinden, in denen sich beide darüber austauschen, welche Erfahrungen der Mitarbeiter bisher gesammelt hat und was er noch benötigt. Solche Gespräche finden in den meisten Betrieben nicht statt. Dabei wären sie für die Unternehmen fruchtbar, denn die Neuen sind noch nicht betriebsblind. Sie haben noch einen unverstellten Blick auf die Stärken und Schwächen des Unternehmens. Also können sie viele Anregungen für Verbesserungen geben. Eines sollten sich Vorgesetzte vor Augen führen: Je begehrter ein IT-Spezialist ist, desto stärker wird er seine Probezeit auch als Probezeit für das Unternehmen betrachten. Verfestigt sich in dieser Zeit bei ihm das Gefühl "Ich habe mich falsch entschieden", ist er, da er noch nicht emotional an das Unternehmen gebunden ist, schnell zu einem erneuten Arbeitgeberwechsel bereit.“
Doch IT-Spezialisten sind die Ausnahme. Die Jobsuche ist für viele Menschen schwieriger geworden – heikel sein liegt oft gar nicht mehr drin. Die Handelszeitung hat nun kürzlich einen Artikel dem “Vorsprung der Vernetzten“ gewidmet. Kurz gesagt: Wer im Web 2.0 aktiv und vernetzt ist, hat (vorerst noch in den USA) die besseren Chancen, einen guten Job zu finden. Zitat:
Die sogenannteKlout-Punktzahl zeigt an, wie gross der Einfluss einer Person in der di­gitalen Welt ist. Wie viele Freunde hat sie auf Facebook? Wie viele Menschen lesen ihre Wortmeldungen auf Twitter? Wie oft ­äussert sie sich im Netz? Was steht über einen im Online-Lexikon ­Wikipedia? All diese ­Daten werden aufgrund des weit­gehend automatischen Messungsdienstes der Unternehmung Klout aus San Francisco gezählt und darauf mithilfe einer geheimen Formel in eine Zahl destilliert.
Null Punkte kassiert der total rückständige Offliner, bis zu 100 Zähler kann ein beliebter Meinungsführer im Netz erreichen […]Was nach einer harmlosen Ego-Spielerei der Netzgemeinde klingt, entwickelt sich jenseits des Atlantiks zu einem handfesten Einstellungskriterium. Müssen sich in Zukunft auch hierzulande Jobsuchende Sorgen machen, wenn sie nicht aktiv in den sozialen Netzwerken mitmischen?“
Der Autor des Artikels kommt zum beruhigenden Schluss, dass in der Schweiz noch nicht nach Facebook-Ranglisten eingestellt wird. Der richtige Umgang mit Social Media kann aber durchaus ein Einstellungskriterium sein.  Und digitale Opinion-Leader können durchaus auch ausserhalb ihres Arbeitsplatzes von ihren Aktivitäten profitieren. Nochmals die Handelszeitung:
“Mund-zu-Mund-Propaganda heisst die Zauberwaffe im Marketing. Nur kommt sie heute aus dem Netz und nicht mehr aus dem Café um die Ecke. Wie man sie einsetzt, zeigt zum Beispiel Cathay Pacific. Die Fluggesellschaft aus Hongkong lässt seit Neuestem nicht nur Vielflieger in ihre Lounge am Flughafen in San Francisco, sondern jeden, der einen Klout-Score von über 40 nachweisen kann. Das Kalkül: Die elektronische Elite soll in ihrem Online-Freundeskreis von den Annehmlichkeiten der Warteräume schwärmen – und damit Reklame für Cathay Pacific ­machen. Solche Werbeaktionen werden immer mehr Unternehmen in Zukunft starten. Genau hier kommt wieder die Personalauswahl ins Spiel. Um das Netzwerk-Marketing von morgen zu betreiben, braucht die Wirtschaft Mitarbeitende, die wissen, wie Networking im Internet funktioniert.“

Thursday, September 6, 2012

Wie sicher ist Ihr WLAN?

Der Zugriff aufs WLAN ist in den letzten Jahren immer selbstverständlicher geworden – ob zuhause oder unterwegs. Notebooks, Tablets und iPhones  werden ja erst richtig leistungsfähig, wenn damit auf ein drahtloses Netz zugegriffen werden kann. WLANs sind allerdings mit Risiken verbunden, die grösser sind, als allgemein angenommen wird.

Wer hört mit? WLANs sind nicht immer so sicher, wie sie
scheinen.
Es ist noch nicht lange her, dass der Reisende, der mit dem Laptop unterwegs war, die Benutzung öffentlicher “Hotspots“ genau planen musste. Derartige Internet-Zugänge waren relativ dünn gesät und in vielen Fällen mit Registrierpflicht und Kosten verbunden. Nicht selten blieb dann nur noch der Zugriff auf ein privates Wifi-Netz in Reichweite, dessen Eigentümer den Zugang durch Nicht-Verschlüsselung möglich machte.
Das hat sich grundlegend geändert – iPhone und iPad sei Dank. Die schiere Masse der WLAN-fähigen Endgeräte, die sich heute in den Händen der Konsumenten befindet, hat dazu geführt, dass Wifi fast immer und überall erhältlich ist. Wir waren letzte Woche in Nordamerika unterwegs und haben immer und überall beim ersten Versuch aufs Netz zugreifen können – und erst noch kostenlos.
Doch die Sprach- und Datenkommunikation per WLAN kann relativ einfach von Unbefugten abgehört werden – es sind Antennen auf dem Markt,  mit denen auf mehrere Kilometer Distanz in WLANs hineingehorcht werden kann.  Wenn dann auch noch der Schlüssel geknackt wird, ist die Datensicherheit dahin.
DieComputerwoche widmet diesem Thema einen ausführlichen und sehr fundierten Artikel, der nicht nur, aber vor allem, die Betreiber von drahtlosen Firmennetzen interessieren müsste. Zitat:
“Will ein Angreifer in ein WLAN einbrechen, ist die Vorgehensweise vergleichbar zu dem klassischen Einbruch in ein Gebäude. Nachdem das Ziel ausgewählt wurde, wird es eine Zeit lang beobachtet, bevor der eigentliche Einbruch vonstatten geht  […]
Der Ablauf eines solchen Angriffs folgt dabei oft demselben Schema: Zuerst wird der Datenverkehr des als Ziel ausgewählten WLANs mitgelesen ("sniffing"). Dabei unterstützen Designschwächen im 802.11 Standard den Angreifer deutlich, da die Steuerpakete die von WLAN-Geräten ausgesendet werden - sogenannte Beacon-Frames und Probe-Requests - unabhängig von der verwendeten Verschlüsselung immer unverschlüsselt übertragen werden. Neben der verwendeten Verschlüsselungstechnik und dem Namen des Netzwerkes (SSID, Service Set Identifier) enthalten diese Steuerpakete noch eine Vielzahl weiterer Informationen über das gesuchte oder angebotene WLAN. Ein Angreifer kann also sehr leicht erkennen, welche Netzwerke in seiner Umgebung existieren und welche Endgeräte sich zu welchem Netzwerk verbinden wollen. Dadurch sind gezielte Angriffe möglich. Neben dem eigentlichen Cracken des verwendeten Passwortes für die Verschlüsselung sind auch Angriffe möglich, die das WLAN einfach nur stören oder blockieren. Dabei können entweder Endgeräte von den Access Points getrennt werden ("Deauthentication/Disassociation Attack"), oder Access Points durch eine Vielzahl von Anfragen überlastet werden ("Authentication DoS"). Da diese Angriffe die Designschwächen des Protokolls ausnutzen, hilft dagegen auch keine eingesetzte Verschlüsselung.“

Monday, July 23, 2012

Windows 8: nur gut fürs Tablet?

Währenddem eine riesige Anzahl von privaten Anwendern und vor allem Unternehmen erst gerade von XP auf Windows 7 umgestiegen sind – oder den Wechsel noch planen, vibriert die Branche schon lange mit News über Windows 8. Das OS wurde für Touch-Screens entworfen und scheint sich dementsprechend zu verhalten.

“Gartner Experte: Windows taugt nicht für Firmendesktops“ titelt die Computerwoche.
Tatsächlich.
Wir haben das neue OS noch nicht ausprobiert, aber es erscheint einigermassen logisch dass ein Touch-Screen-Windows auf dem Tablet besser läuft, als auf dem PC mit der Maus. Zitat aus dem Artikel der Computerwoche:
“Die guten Nachrichten zuerst: Auf einem Touchscreen lässt sich Windows 8 ziemlich gut bedienen. Außerdem glänzt das neue Windows mit einfacher Installation, schnellem Boot-Vorgang und angenehmem Erscheinungsbild. Berger kann sich durchaus vorstellen, künftig mit einem Windows-8-Slate statt wie bisher mit Notebook und iPad zu reisen […]
"Wie ist das Windows-8-Erlebnis, wenn der End-Point nicht touch-fähig ist?" Und die Antwort: "Mit einem Wort: Schlecht." Extrem wichtige Menüs in Windows 8 seien zum Beispiel nicht auf dem Bildschirm sichtbar und auf Touch-Geräten einfachst per Daumenwischen zu erreichen - nicht aber mit der Maus…“
Na also! Das scheint doch zu passen. Windows 7 läuft ja wunderbar und hat von Anfang an gute Noten bekommen. Die meisten Anwender werden sich freuen, die nächsten Jahre damit zu verbringen. Das muss sie ja nicht davon abhalten, Windows 8 auf einem Tablet zu installieren. Ob ein derartiges Anwenderverhalten allerdings die Erwartungen von Microsoft erfüllen würde, bleibe dahingestellt.

Thursday, October 6, 2011

E-Mail: Den Zenith überschritten?

Zu dieser Einschätzung kommt die Computerwoche in einer ausführlichen Analyse über den Zustand des Kommunikationsmittels e-Mail. Zwar werden täglich immer noch Milliarden von Mails verschickt – Spam inklusive – doch gibt es immer mehr Firmen, die sich aktiv mit Kosten-Nutzen-Analysen von e-Mail auseinandersetzen.

Studien zeigen, dass sich Führungsmitarbeiter wöchentlich während vieler Stunden mit dem Lesen und Schreiben von e-Mails herumschlagen. Das würde sich ja lohnen, wenn dabei wenigstens gewinnbringende Informationen ausgetauscht werden. Doch dem ist oft nicht so. Zitat aus der CW:
“Eine Studie des britischen Henley Management College belegt die Aussage, was die Belastung der Manager betrifft. Die britische Universität hat in einer europaweiten Erhebung den Mail-Verkehr von 180 Führungskräften analysiert. Knapp ein Drittel der Nachrichten seien irrelevant, lautet das Urteil. Hochgerechnet auf das gesamte Berufsleben verschwenden Manager demnach drei Jahre mit dem Bearbeiten unwichtiger Nachrichten…“
Was tun?
Die Computerwoche hat einen IT-Konzern gefunden, der die Lösung darin sieht, e-Mails ganz aus der internen Kommunikation zu verbannen. Der globale IT-Dienstleister Atos glaubt, damit einen Schritt in die Zukunft zu machen:
“Binnen drei Jahren will das Unternehmen die E-Mail komplett aus der internen Kommunikation verbannen. "Wir können noch nicht genau alle erforderlichen Schritte bis zu diesem Ziel abschätzen. In Teilbereichen konnten wir aber bereits alternative Kommunikationskanäle einführen, die den Informationsaustausch beschleunigen und verbessern…“
Der das sagt, ist der Deutsche Atos CTO. Tatsächlich gibt es ja gute Gründe, den Umgang mit e-Mail im Geschäft zumindest zu regulieren. Darauf geht die CW m Kapitel: “Kostenexplosion durch e-Mail“ ein:
“Für Unternehmen ist die falsche E-Mail-Nutzung aber alles andere als komisch, sie ist ineffizient und kostet Geld. Das zeigt sich zuerst in der IT: Das wachsende Mail-Volumen durch grosse und mehrfach verschickte Attachments beansprucht immer mehr Speicherplatz und Backup-Systeme.Zudem gefährden die übermittelten und in vielen unterschiedlichen Postkörben abgelegten Dokumente die Compliance-Regelungen der Firmen. Das unstrukturierte Speichern relevanter Informationen untergräbt die Transparenz, erschwert die Archivierung und verursacht Gesetzesverstösse. Ineffizienzen entstehen zudem, wenn Dokumente an Projektmitglieder oder Kollegen mit der Bitte um Ergänzungen, Korrekturen und Kommentare verschickt werden. Stehen auf dem Verteiler mehrere Personen, ist eine eindeutige Versionierung der Unterlagen unmöglich. Für neue Projektmitarbeiter, die sich etwa über den aktuellen Stand der Dokumentation informieren wollen, ist das fatal.“
Wir empfehlen den ganzen Artikel, der übrigens unter dem Titel: “Nachruf auf die elektronische Post: e-Mail als Opfer ihres Erfolgs“ erschienen ist,  als Lesestoff. Wir glauben allerdings nicht daran, dass e-Mail auf dem Sterbebett liegt – dafür ist diese Kommunikationsart schlicht zu praktisch. Vor 20 Jahren war e-Mail noch revolutionär. Heute kann die Belastung durch elektronische Post zwar oft stressig werden, trotzdem ist e-Mail immer noch eine elegante, günstige und blitzschnelle Art zu kommunizieren – wenn man vernünftig damit umgeht! 

Monday, July 18, 2011

Damit wir ruhig schlafen können

Eigentlich gehen wir davon aus, dass es uns nie passieren wird. Wenn es dann doch passiert, kann ein Absturz des PCs verheerende Folgen haben. Deshalb ist Datensicherung so wichtig: Damit wir nachts ruhig schlafen können!

Für viele Kleinunternehmer, Selbständigerwerbende oder leitende Angestellte ist der PC nicht einfach nur der PC, sondern die Lebensader, die den Informationsfluss aufrecht erhält und damit das Funktionieren im Geschäft überhaupt möglich macht. Ein Versiegen dieser Datenquelle kann schlimme Folgen haben: Kontaktlisten, e-Mails, Agenden und Arbeitspapiere sind plötzlich nicht mehr greifbar – der digitale GAU ist eingetroffen.
Dabei lässt sich die Katastrophe so leicht verhindern; und die Massnahmen müssen, ausser einem bisschen Zeitaufwand, nicht mal etwas kosten.
Die Computerwoche stellt jetzt auf ihrer Website jetzt die besten kostenlosen Backup-Tools vor – eine ausgezeichnete Gelegenheit also, das Angebot zu evaluieren und sich für den Ernstfall vorzubereiten. Denn, wie vor allem jene wissen, die schon mal einen Absturz erlebt haben: Vorsicht ist gerade in diesem Falle ganz sicher besser – und billiger – als Nachsicht.  

Sunday, April 17, 2011

Was du heute kannst besorgen

Wie haben wir eigentlich früher die Tage im Büro verbracht – damals, als es noch keine digitale In-Box gab, die täglich oder öfter abgearbeitet werden muss? Es ist keine Frage, dass die digitale Kommunikation viel Erleichterung gebracht hat, aber auch zusätzlichen Aufwand. Wer die elektronische Post richtig behandelt, kann den Aufwand allerdings in Grenzen halten.

E-Mail ist eigentlich eine sehr effiziente Form der Kommunikation. Im Gegensatz zum Telefon, muss der Partner nicht in der Lage sein, sofort zu antworten, sondern kann das tun, wenn er dafür Zeit hat. Abgesehen von allem nutzlosen Spam und anderem digitalem Schrott, der ja heutzutage gottseidank zum grössten Teil ausgefiltert wird, ist gerade dies aber auch der Schwachpunkt des digitalen Nachrichtenverkehrs: Mitteilungen werden mal kurz gelesen, dann zur Seite gelegt – und dann vergessen. Oft ist die Nachrichtenflut ganz einfach grösser, als die Arbeitsdisziplin. Obwohl wir ja eigentlich alle schon lange wissen, wie mit e-Mail umzugehen ist, gibt es doch immer wieder nützliche Tipps zum Thema e-Mail-Management. Die aktuellste Ausgabe ist auf computerwoche.de zu finden. Zitat:
“Stellen Sie sich bei jeder Mail die Frage, ob Sie antworten müssen. Wenn nicht, löschen oder archivieren Sie die Mail. Sofern Sie sie nur einige Zeit speichern möchten, verschieben Sie sie in den Papierkorb. Dann ist die Mail zwar nicht mehr in der Übersicht gelistet, aber immer noch greifbar.“
Unter dem Titel “Ordnung machen im e-Mail-Chaos“ zeigt die CW in einem zweiten Teil des Artikels auch auf, wie e-Mails effizient organisiert werden können.
Ausserdem gibt es immer noch e-Mail-Spezialisten, die auch Workshops durchführen, um den richtigen Umgang mit e-Mail zu trainieren. Zum Beispiel die deutsche Webgold Akademie, die auch in der Schweiz tätig ist.
Für uns ist die wichtigste Regel im Umgang mit e-Mail eine, die es schon lange vor dem Anbruch des digitalen Zeitalters gab: 
"Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen" 
hiess es schon damals. Kein schlechter Tipp, der sicher Nutzen bringen könnte, vor allem für all jene User, die ihre Mails wochenlang verschlampen und dann ganz vergessen – wir wissen, ob wir gemeint sind!
Wer gerade Zeit hat, eine kleines Auffrischungskapitel zum Thema zu lesen, der kann das tun: Das Beratungs- und Informationszentrum Eklektronischer Geschäftsverkehr in Hessen stellt einen Leitfaden im Net zur Verfügung, der die wichtigsten Punkte in einem relativ kurzen Artikel auflistet.