Tuesday, February 15, 2011

Die Apple-Konkurrenz holt auf

In Barcelona geht im Moment wieder die Lieblingsveranstaltung aller Handy-Fans über die Bühne, die Mobilfunkmesse Mobile World Congress 2011.

Da stellen die wichtigen Hersteller ihre neusten Produkte vor, und es zeigt sich, dass die iPhone-Konkurrenz stark am Aufholen ist. Hier ist ein Link zu einer Bildfolge des Stern mit den neusten Smartphones die in Spanien gezeigt und lanciert werden. Die Neuen sind ziemlich beeindruckend; oder wie es die Süddeutsche formuliert:
"Handy-Hersteller präsentieren in Barcelona die neuesten Smartphones und Tablets. Die Geräte lassen aktuelle Modelle bereits jetzt alt aussehen. Selten herrschte beim Mobile World Congress eine solche Aufbruchstimmung: Auf der Mobilfunk-Messe in Barcelona erfreut sich die Branche daran, dass Kunden immer häufiger zu internetfähigen Handys greifen. Doch nicht nur das: Mit Tablet-Computern ist in den vergangenen zwölf Monaten eine neue Gerätegattung entstanden, die weitere Innovationen und Umsätze verspricht."

Friday, February 11, 2011

Smartphone oder Dummphone?

Wer noch kein Smartphone hat lebt hinter dem Mond? Oder etwa doch nicht? Tatsache ist: Der grösste Teil alle Handy-User telefoniert immer noch ohne Apps und Co.

Ein Handy, zum Telefonieren und zum Simsen.
Sind die "Dummphones" schon vom Aussterben
bedroht?
“Androids sind phantastisch, iPhones sind beeindruckend… aber Dummphones dominieren immer noch.“
So lautet die Einleitung zu einem Artikel in der Gadget-Sektion von FoxNews.com (übersetzt). Dabei geht es um die neusten amerikanischen Zahlen betreffend mobilen Telefonen. Diese zeigen, dass das gute alte Handy, das man gerade mal zum Telefonieren und zum Simsen brauchen kann, den Markt immer noch mit Macht dominiert. Es scheint, als ob die Medien mit ihrer atemlosen Berichterstattung über die schöne neue Welt, die durch Smartphones erschlossen wird, nur den kleineren Teil der User bedienen.
Die konkreten Zahlen: Gemäss comScore Marketresearch gibt es in den USA 234 Millionen mobile Telephone, die genutzt werden. Davon sind immerhin noch 74 Prozent (173 Millionen) ganz gewöhnliche Handys. Gründe dafür dem Handy gegenüber dem Smartphone den Vorzug zu geben gibt es einige. Das Handy ist selbstverständlich einfacher zu bedienen, kostet weniger bei der Anschaffung und im Abonnement. Ausserdem ist es kleiner und leichter, als iPhone und Co., was für viele User wichtig ist.
Selbstverständlich liegen Smartphones trotz alledem immer noch voll im Trend und haben grosse Wachstumsraten aufzuweisen. Bis Ende dieses Jahres soll die Zahl der Smartphone-User in den USA gemäss Marktforschern auf 100 Millionen anwachsen. Und Experten sagen voraus, dass die grossen Mobilfunkprovider bald einmal keine gewöhnlichen Handys mehr anbieten werden. Schliesslich ist der Markt mit dem Datenfluss vom Internet viel lukrativer als das blosse Telefonieren.
Wir sind der Überzeugung dass es noch lange ganz gewöhnliche Handys geben wird. Vielleicht werden die Hersteller mit diesen Geräten bald nur mehr einen Nischenmarkt bedienen, aber es wird eine rentable Nische sein. Wir glauben, dass man schon jetzt mit einem sehr, sehr einfachen Handy, das wirklich nur die wichtigsten Grundfunktionen aufweist, aber total simple zu bedienen ist, einen bestehenden Markt bedienen könnte. Fragen Sie mal Ihre Eltern oder Grosseltern, ob sie an einem solchen Gerät interessiert wären...

Monday, February 7, 2011

Der Online Handel steckt noch in den Kinderschuhen

Die gute Nachricht ist, dass sich der Online-Handel in den letzten Jahren fest etabliert hat und auch in Europa zu einem bedeutenden Faktor geworden ist. Die noch bessere Nachricht ist, dass sich der e-Commere-Markt erst in den Kinderschuhen befindet und ein riesiges Wachstumspotential aufweist.

Auch in der Schweiz ist die Liste der Onlie-Shops lang - doch das Benutzer-
Potenzial ist auch heute noch enorm gross.
  DIBS, ein Schwedischer Anbieter von Internet-Bezahlsystemen, hat kürzlich die neuste Europäische Studie zum Thema Online-Handel vorgestellt. Die Studie beruht auf 8’600 Interviews in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland. Der europäische E-Commerce-Markt biete gute Marktchancen und stecke im Grunde noch in den Kinderschuhen, erklärt Eric Wallin, CEO von DIBS.
Konkret: In den letzten sechs Monaten haben in den genannten acht Ländern 141 Millionen Personen im Alter zwischen 15 und 75 online eingekauft. Das entspricht 90 Prozent aller Internetnutzer. Das gesamte E-Commerce-Volumen in den acht Ländern wird auf 178 Milliarden Euro geschätzt.
Die befragten User haben in den letzten sechs Monaten im Durchschnitt für 631 Euro im Internet eingekauft. Der Grund für die Einkäufe: Onlie-Shopping erleichtert das tägliche Leben. Dieser Umstand lässt folgern, dass die Verschiebung in Richtung E-Commerce strukturelle Gründe hat und sich wahrscheinlich fortsetzen wird. 78 Prozent der Verbraucher erwarten denn auch, dass sie in den kommenden 12 Monaten genauso viel oder mehr online einkaufen werden.
In Ländern, die bereits hohe Pro-Kopf-Ausgaben verzeichnen, sind die Verbraucher noch optimistischer. Dies deutet daraufhin, dass die Verschiebung in Richtung zum E-Commerce sich beschleunigen wird: Sobald der Internetkauf zur Gewohnheit geworden ist, steigt dessen Anteil am Gesamtkonsum der Verbraucher. Hier liegt ein riesiges Potential: Der durchschnittliche Europäische User kauft nämlich bisher nur einmal im Monat online ein. Natürlich wird bei diesem Einkauf nur ein Bruchteil der gesamten Haushaltseinkäufe über das Internet abgewickelt.
Die europäischen Verbraucher haben verschiedene Bezahlgewohnheiten und nutzen verschiedene Zahlungssysteme für ihre Einkäufe. Wie wichtig die Zahlungsinfrastruktur ist, zeigt sich darin, dass Verbraucher Händler, welche die von ihnen bevorzugte Zahlungsmethode nicht anbieten, meiden und sogar  Einkäufe abbrechen, wenn sie an der Kasse nicht die gewohnte Methode vorfinden. Erstaunliche 51 Prozent lassen Händler links liegen, die die gewünschte Zahlungsoption nicht eingerichtet haben. Etwa ein Drittel der Befragten gab an, Online-Einkäufe gelegentlich abzubrechen, und als häufigsten Grund für den Abbruch nannten sie das Fehlen ihrer bevorzugten Zahlungsmethode. Wer im Online-Geschäft erfolgreich sein will, muss daher diejenigen Zahlungsmethoden anbieten, die für die jeweiligen Zielgruppen relevant sind.

Sunday, February 6, 2011

Immer verbunden - immer abgelenkt!

Sich ablenken zu lassen gehört heutzutage schon fast zum guten Ton: e-Mails, Handys und Textnachrichten machen konzentriertes Arbeiten oder Kommunizieren oft beinahe unmöglich. Das schlägt sich in unserer Produktivität nieder.

Man weiss es schon seit einiger Zeit: Die schöne neue digitale Welt bringt zwar unzählige Vorteile und macht uns das Leben oft viel einfacher. Ob all unsere Gadgets allerdings zu einer verbesserten Produktivität beitragen, ist immer noch sehr schwierig zu belegen. Ein Grund dafür: Die ständige Erreichbarkeit, die während eines durchschnittlichen Tages für unzählige Unterbrüche sorgt. Multitasking mag beim Computer funktionieren, beim Menschen zahlt es sich in den meisten Fällen nicht aus und kann  sogar der Gesundheit schaden.
In einem Artikel zu diesem Thema, zitiert die Computerwoche die Kommunikationsprofessorin Miriam Meckel aus St. Gallen, die ihre Thesen an einer Veranstaltung in München darlegte. Zitat:
"Wer aus einem Thema herausgerissen wird, braucht ein Vielfaches der Zeit, um sich wieder hineinzufinden", sagte Meckel und erzählte von amerikanischen Wissenschaftlern, die herausgefunden hätten, dass sich Büroangestellte im Durchschnitt nur noch zweieinhalb Minuten ungestört auf eine Aufgabe konzentrieren könnten. Einmal unterbrochen, brauchten sie 25 Minuten, um wieder in ihr Thema hineinzufinden. Das bedeute für die amerikanische Volkswirtschaft ein Minus von 28 Milliarden Arbeitsstunden und damit ein Defizit von 588 Milliarden Dollar.Meckel hat die Hoffnung, dass Unternehmensführungen und Mitarbeiter zur Einsicht kommen, dass ständige Erreichbarkeit kein anstrebenswertes Ziel sein kann. Erste Anzeichen der Umkehr seien in einigen Firmen sichtbar. So habe Chiphersteller Intel den E-Mail-freien Freitag eingeführt. Mitarbeiter sind angehalten, über andere Kommunikationskanäle ihre Kollegen zu erreichen…“  
Das wäre doch ein Vorsatz für die neue Woche: Lassen wir uns nicht mehr so einfach stören, schalten wir die Kommunkationslinien mal aus, wenn wir uns konzentrieren, oder mal nicht kommunizieren möchten. Ganz nach dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft!

Wednesday, February 2, 2011

Ein "Internet" für den Personentransport

Es wird zwar noch sehr lange dauern – so lange, dass die meisten von uns es nicht mehr erleben werden – aber es wird heute schon daran gearbeitet: Ein Netzwerk, das statt Daten Menschen transportiert. Eine Reise um die Welt soll dann, im Jahr 2100, gerade noch 2 Stunden dauern.

Der Acabion GTBO VIII - superschnell, supersparsam.                  Bild Acabion
Manchmal ist es gut, in die Ferne zu schweifen, damit man das Gute findet, das so nahe liegt. Das haben wir kürzlich mit einem Artikel erlebt, der im amerikanischen Wired Magazine  publiziert wurde. Darin geht es um das sogenannte “Traffic-Internet“, ein Netzwerk aus Vakuumröhren, das in Zukunft mal den Globus umspannen und reisen so richtig schnell machen soll.
Was ist daran naheliegend?
Die Firma, die an diesem Traffic-Internet und in einer ersten Stufe an geeigneten, extrem ökonomischen Fahrzeugen tüftelt, ist eine Firma, die jetzt zwar in Berlin ansässig, jedoch eng mit der Schweiz und auch mit Luzern verbunden ist. Sie heisst Acabion, und die treibende Kraft ist Peter Maskus, ein Ingenieur der früher schon mit schnellen Gefährten zu tun hatte – er arbeitete für Porsche, BMW und Ferarri. Maskus glaubt, dass schon in 40 Jahren neue Schnellstrassen für extrem effiziente und extrem schnelle Fahrzeuge wie sein GTBO VIII “da Vinci” zur Verfügung stehen werden. Für das Jahr 2100 sieht er das superschnelle Reisen für lange Strecken, wie zwischen den Kontinenten, in Vakuum-Röhren voraus. Das wäre dann sozusagen eine Mischung zwischen Internet und Flaschenpost – nicht für Daten und nicht für Flaschen, sondern für Leute.
Über Maskus sind schon seit Jahren sporadisch Artikel erschienen, wie zum Beispiel dieser im  Spiegel, im November 2006. Dort sagt Maskus auch was er sich zum Vorbild für den effizienten Personentransport nimmt:
“Es kann doch nicht sein, dass wir tonnenschwere Vehikel bauen, die wir mit einem enormen Aufwand und extremen Energieverbrauch mühsam beschleunigen müssen. Mein Vorbild in Sachen Effizienz ist das Fahrrad. Es wiegt zehn, zwölf Kilo und bringt einen Menschen zügig voran. In diese Richtung muss doch die Entwicklung des Automobils vorangetrieben werden."




Thursday, January 27, 2011

Die App-Kultur bestimmt den Handy-Typ.

Smartphones werden heute in erster Linie für mobile Internetanwendungen benutzt. Die Zahl der sogenannte „Apps“, die dies erst möglich machen, wächst enorm schnell - so verwundert es nicht, dass zunehmend die Attraktivität des Angebotes als das kaufentscheidende Kriterium von Nutzern für ein Smartphone genannt wird.

Für viele mobile Anwender gilt: Je mehr Apps, desto besser.
Eine neue Studie des Consulting-Unternehmens Arthur D. Little im deutschsprachigen Markt zeigt, wie wichtig Smartphone-Apps für die User geworden sind: Über 70Prozent der Antwortenden gaben hierbei an, dass sie  sowohl Apps als auch den  klassischen Browser nutzen, um sich im Internet zu informieren.  54 Prozent der Teilnehmer gaben an, für sie sei bei Ihrem Smartphone-Kauf entscheidend gewesen, wie viele und welche Apps auf das Smartphone geladen werden können. Apps werden noch wichtiger werden, wenn es um die Wahl des nächsten Smartphones geht - 74 Prozent der Befragten gaben an, die Attraktivität des AppStores werde kaufentscheidend sein.
Überhaupt hat die Funktion, mobil im Internet zu surfen, enorm an Bedeutung gewonnen. Bereits heute gehen knapp 50 Prozent der über 2’500 Online-Studienteilnehmer mit ihrem Smartphone mindestens einmal pro Woche ins Netz – 33 Prozent davon sogar mindestens einmal pro Tag (zum Navigieren, zum Spielen und zum Bilder oder Videos aufnehmen werden die smarten Handys vergleichsweise wenig genutzt).
Apps haben sich in wenigen Jahren zu für viele (vor allem junge) Smartphone-User zu einem überaus wichtigen Bestandteil des digitalen Lifestyles entwickelt. Hunderttausende dieser mobilen Programme können in verschiedensten Situationen Lebenshilfe bieten.
Obwohl viele dieser Programme nichts kosten, sind die meisten User durchaus bereit, für passende Apps Geld auszugeben. Marktforscher sehen darin ein riesiges Geschäftspotenzial: Gartner sagt App-generierte Umsätze in der Höhe von 15 Milliarden US-Dollar schon in diesem Jahr voraus, in sieben Jahren sollen sich die Beträge verzehnfachen.
Man kann also davon ausgehen, dass die App-Kultur in den nächsten Jahren entscheidend zur Prägung der digitalen Gesellschaft beitragen  wird – genauso wie das Internet das getan hat.

Tuesday, January 25, 2011

Vier Räder im Schnee

12 Zylinder sind 12 Zylinder, auch im digitalen Zeitalter. Das gilt auch für 660 PS und 370 km/h Spitzengeschwindigkeit. Diese Leistungsdaten haben trotzdem eine ganze Menge mit digitalen Errungenschaften zu tun – ohne diese, gäbe es den neusten Ferrari gar nicht. 

Wenn wir einen Grund dafür bräuchten, im Opacc-Blog über einen neuen Ferrari zu schreiben, würden wir sagen, dass das Winterwetter dazu geradezu perfekt ist. Aber diese Entschuldigung brauchen wir nicht... Denn auch im Sportwagenbau haben digitale Technologien längst Einzug gehalten. Luxusobjekte wie der neue FF gehören in diesem Sinne zur digitalen Gesellschaft, wie der iPad - nur sind sie nicht ganz so erschwinglich.
Das Design von Pininfarina wird ganz bestimmt noch zu reden geben. Der Ferrari FF sieht aus, wie eine Kreuzung zwischen einem Volvo-Sportwagen und einem Porsche 928 der 80er-Jahre – wenn man ihm gut gesinnt ist. Es wäre einfach, auch hässlichere Vergleiche zu finden. 
Das Besondere am neuen FF: Das Gerät verfügt nicht nur über einen vollelektronisch gesteuerten Vierradantrieb, sondern auch über Sitze für volle vier Personen. Ausserdem, wie man am Kombiwagen-Look unschwer erkennen kann, hat der Ferrari FF auch einen Kofferraum, der immerhin 450 Liter fasst - fast wie beim Passat oder beim Golf, lässt sich dieser Raum durch Umklappen der Rückbank massiv vergrössern. Apropos Liter: Trotz seiner enormen Leistung, verbraucht der FF ’nur’ 15 Liter auf hundert Kilometer – auch hier hat Ferrari Fortschritte gemacht. Ein Supersportwagen also, der auch in Schnee und Eis Spass machen sollte – wie man im beigestellten Video beobachten kann.  
Wer den neusten Ferrari aus der Nähe sehen will kann das übrigens vom 3. bis 13 März am Genfer Autosalon tun.