Showing posts with label Musik. Show all posts
Showing posts with label Musik. Show all posts

Monday, August 20, 2012

Die unendliche Musikbox

Teenager lieben YouTube – und zwar nicht nur, um sich dort die beliebtesten Videos anzuschauen, sondern auch um Musik zu hören. Wie der neuste Musik Report von Nielsen zeigt, hat sich YouTube zum wichtigsten Musikmedium für amerikanische Teenager entwickelt.

Gesamthaft gesehen ist zwar Radio immer noch das wichtigste Medium, wenn es um Musik geht. Aber bei den jungen Musikkonsumenten, haben die digitalen Medien enorm aufgeholt. YouTube steht hier an der Spitze mit 64 Prozent, gefolgt vom guten alten Radio (56 Prozent) und  iTunes (53 Prozent). Interessant zu wissen ist, das auch die CD, obwohl schon länger totgesagt, noch lange nicht tot ist – immerhin 50 Prozent aller Teenagers konsumieren regelmässig Musik ab CD. Erstaunlicherweise finden aber die Musikkonsumenten, dass der Download eines digitalen Musikstücks einen besseren Wert darstelle, als eine CD, die man nicht nur auf der Festplatte, sondern auch auf dem Gestell lagern kann.
Dass YouTube sich als digitales Musikmedium etablieren konnte, hat damit zu tun, dass hier, in dieser musikalischen Cloud, schon seit Jahren mehr Musik zum Abruf bereitsteht, als man sich während eines ganzen Menschenlebens anhören könnte und wollte. Für Musikliebhaber hat sich das Medium YouTube deshalb schon längst zu einer unermesslich grossen Musikbox entwickelt.
Diese Evolution passiert weltweit; nicht nur im Westen, sondern auch in den Schwellenländern und vor allem in Asien. Asiatische Künstler mischen die YouTube Musikranglisten der Justin Biebers und Katy Perrys auf  – wie zum Beispiel der Koreanische Hiphop-Artist Park Jae Sang (siehe untenstehendes Video). 

Nachtrag: Der Erfolg des Koreanischen YouTub-Stars ist jetzt auch den CNN-Redaktoren aufgefallen, die darüber jetzt auch einen Video-Beitrag gedreht haben. 


Saturday, March 26, 2011

Entertainment aus der Amazon-Wolke?

Wenn man amerikanischen Fachmedien glauben darf, plant Amazon in Kürze, den totalen Entertainment-Service aus der Wolke anzubieten. Inhalte, beim grössten Online-Händler gekauft, müssten dann gar nicht mehr persönlich gespeichert werden. Stattdessen wäre der ständige Zugriff auf ein persönliches Schliessfach in der Amazon-Cloud gewährleistet.

Einmal kaufen, im digitalen Schliessfach ablegen, immer und
überall Zugang haben: Musik im digitalen Zeitalter.
Als der Microsoft-Gründer und Merheitsaktionär Bill Gates vor etwas mehr als zehn Jahren einmal voraussagte, dass wir unsere Musik schon bald nicht mehr als “Sache“, zum Beispiel als CD besitzen würden, konnten sich das viele User nicht so ganz vorstellen. Wer mit Vinyl-Schallplatten aufgewachsen war und dann später sogar eine umfangreiche CD-Sammlung angelegt hat, konnte sich diese körperlose Musik nicht so recht vorstellen. Das hat sich massiv geändert. Bill Gates hatte recht: Musik wird heute vorwiegend in elektronischer Form gekauft, heruntergeladen oder gar gratis gestreamt, wie auf YouTube.
Nun soll die Entwicklung noch einen logischen Schritt weitergehen. Der amerikanische Branchendienst Cnet berichtet, dass Amazon schon in Kürze persönliche Entertainment-Schliessfächer in der Cloud anbieten will. Mit anderen Worten: Inhalte, wie Videos, Musik oder Bücher, müssten dann nicht mehr heruntergeladen und gespeichert werden, sondern könnten bei Bedarf ganz einfach von einem persönlichen Schliessfach auf einem Amazon-Server abgerufen werden. Cnet geht sogar davon aus, dass auch Inhalte, die nicht bei Amazon gekauft werden, dort abgelegt werden können. Das hat natürlich auch den Vorteil, dass die geographische Situation des Users keine Rolle mehr spielt: ob im Ferienhaus oder in der Stadtwohnung, die neuste Black-Eyed-Peas oder Arcade-Fire CD kann nach Bedarf im digitalen Schliessfach abgeholt werden.
Die einzige Bedingung ist natürlich der Zugang zum Internet.
Amazon bietet übrigens in den USA schon ähnliche Dienste aus der Wolke an, für die Besitzer des Lesegerätes Kindle und auch für Miglieder eines Videoservices.
Google arbeitet übrigens an einem ähnlichen Konzept, vorerst beschränkt auf musikalische Angebote.