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Friday, January 10, 2014

"Windroid" als Betriebssystem

Es muss etwas dran sein: Wer “Windroid“ googelt wird in Sekundenbruchteilen mit 224‘000 Resultaten bedient. Windroid, ein Kunstwort aus Windows und Android sorgt momentan an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas für Gesprächsstoff. Intel, der wichtigste Chiphersteller hat schon mal eine sogenannte Dual-OS-Plattform vorgestellt, und der koreanische Hersteller Asus hat ein Notbook präsentiert, auf dem zwischen Windows 8.1 und Android 4.2 Jelly Bean umgeschaltet werden kann.

Es sind nicht zwei verschiedenen Prozessoren, die im Asus Transformer Book Duet TD300 funktionieren, sondern ein Prozessor, der beide Betriebssysteme unterstützt. CES-Besucher, die den PC ausprobiert haben, sagen, dass das Umschalten zwischen Windows und Android nur gute drei Sekunden dauert. Dazu ein Bericht auf NZZ.ch:
“Das unterscheidet den PC von anderen an der CES gezeigten wie dem Laptab von Micromax, die nur per Neustart zum anderen Betriebssystem wechseln können. […]
Microsoft und Google sind übrigens nicht auf der Unterstützerliste der Initiative zu finden. Offiziell äussern sie sich nicht. Patrick Moorhead, Analyst bei Moor Insights and Strategy, geht davon aus, dass der grösste Softwarehersteller ein falsches Signal an Entwickler vermeiden will, denn «Microsoft hat grosse Anstrengungen unternommen, Windows und Windows Phone zusammenzuführen.» Läuft auch Android auf einem Rechner, könnte dies das Ziel torpedieren. Google dürfte indes nur einschreiten, wenn sich das Konzept als Fragmentierungsrisiko für Android entpuppt und damit die Attraktivität des Betriebssystems gefährdet wird.“

Sunday, October 23, 2011

Ultrabook heisst ultradünn

Auch im Zeitalter der Tablets und der Smartphones hat der Laptop eine Zukunft. Das glauben nicht nur wir, sondern auch Intel, mit der neuen Ultrabook-Definition.

 Ob der iPad und das Smartphone dem Notebook und dem Netbook den Garaus machen werden, ist wohl nicht abzusehen. Smartphones und Tablets übernehmen jedenfalls viele Aufgaben mobiler PCs und genügen damit den Anforderungen zahlreicher User. Das zeigt sich auch darin, dass schon in Vor-iPad-Zeiten  viele Anwender vom Laptop zum günstigen Netbook gewechselt haben.
Das Asus Ultrabook.
Wir sind davon überzeugt, dass es immer eine Gruppe von Anwendern geben wird, die das Notebook-Konzept schätzt und auch damit umgehen kann. Umso erfreulicher ist es, dass der Chiphersteller-Intel in Zukunft für schlankere, schnellere und sparsamere Notebooks planen will. Für diese sogenannten Ultrabooks hat Intel eine genaue Definition erarbeitet, die unter anderem auch bei Wikipedia nachzulesen ist:
  • Maximal 21 mm dick
  • Weniger als 1,4 kg schwer
  • Lange Batterielaufzeit von 5 bis 8+ Stunden
  • Mainstream-Preise – unter 1000 Dollar ohne Mehrwertsteuer für die Einstiegsmodelle
  • Keine optischen Laufwerke
  • SSDs als Festspeicher
  • Low-Voltage-Prozessoren: Sandy Bridge mit 17 Watt TDP
  • Intel Core i5-2467M (1,6 GHz)
  • Intel Core i5-2557M (1,7 GHz)
  • Intel Core i7-2637M (1,7 GHz)
  • Intel Core i7-2677M (1,8 GHz)
  • Fortgeschrittene integrierte Grafiklösung (Intel HD 3000)“
Solche Geräte sind auch schon auf dem Markt – zum Beispiel von Asus, Toshiba und Lenovo. Doch die Entwicklung hört da nicht auf. In einem zweiten Schritt möchten die Intel-Entwickler schon im nächsten Jahr die Prozessoren und die Schnittstellen der Ultrabooks verbessern: 
  • Low-Voltage (ca. 17 W TDP) Intel Ivy Bridge-Prozessoren
  • 30 % höhere Grafikleistung gegenüber Sandy Bridge
  • 20 % höhere CPU-Leistung gegenüber Sandy Bridge
  • USB 3.0, PCI Express 3.0

Die Initiative von Intel ist sicher lobenswert, ob sie erfolgreich sein wird, ist allerdings alles andere als sicher. Zitat ZDNet:
Ultrabooks sind die Nachfolger der wenig erfolgreichen "Ultra Thin"-Kategorie von Laptops, die Intel intern "CULV" (Consumer Ultra Low Voltage) nannte. Sie kamen vor etwa zwei Jahren auf den Markt, verkauften sich aber trotz erster Begeisterung nicht sonderlich gut. Die meisten Konsumenten entschieden sich für Geräte, die zwar weniger schick waren, fürs gleiche Geld aber mehr Leistung boten. Zwar hat Intel das Performanceniveau mit Sandy Bridge deutlich angehoben, aber in den flachen Gehäusen können nach wie vor nur die niedriger getakteten und langsameren Ultra-Low-Voltage-CPUs verbaut werden. Der Performanceabstand zu einem größeren Gerät bleibt also weitgehend erhalten. Man darf gespannt sein, ob sich der Geschmack der Käufer mittlerweile geändert hat."

Tuesday, December 1, 2009

Welche Lebenserwartung hat Ihr Notebook?

Die Chance, dass Ihr Laptop in den ersten drei Jahren nach der Anschaffung stirbt, beträgt rund 30 Prozent – Unfälle und Missgeschicke inbegriffen. Die Ausfallquote wegen Hardware-Defekten liegt bei durchschnittlichen 20 Prozent. Das hat eine Untersuchung des amerikanischen Geräteversicherers Squaretrade ergeben. Netbooks sind noch kurzlebiger als Notebooks, und teure PCs der gleichen Marke halten länger als billige. Doch welches sind die zuverlässigsten Laptops?

Die Überraschung findet sich am Ende der Rangliste: Hier steht HP, mit einer Ausfallquote von 25,6 Prozent in den ersten drei Jahren. Aber auch andere grosse Namen schneiden nicht viel besser ab. Gateway weist eine Sterberate von 23,5 Prozent aus, Acer liegt bei 23,3 und Lenovo etwas bei 21,5 Prozent. Im Mittelfeld sind Dell und Apple zu finden, mit 18,3 respektive 17,4 Prozent. Die ersten drei Plätze der Liste belegen Asus, Toshiba und Sony, mit 15,6 Prozent, 15,7 Prozent und 16, 8 Prozent.
HP verkauft übrigens weltweit am meisten Laptops. Gemäss IDC waren es im letzten Jahr gegen 16 Millionen Stück. 
Squaretrade hat für die obige Studie insgesamt 30'000 ausgefallene Laptops und Netbooks analysiert. Netbooks, die kleinen und billigen Geschwister der Notebooks, die in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen haben, haben gemäss dieser Untersuchung eine um 20 Prozent höhere Ausfallrate als die günstigsten Notebooks, die im Übrigen eher kaputt gehen, als teurere Geräte.
Man kann davon ausgehen, dass die relativ hohen Ausfallraten viel damit zu tun haben, wie die Geräte benutzt und behandelt werden. Mit anderen Worten: Je besser Sie Ihr Notebook behandeln, desto grösser ist die Chance, dass es länger lebt.