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Friday, January 20, 2012

Tablet-User sind die besseren Online-Kunden

Tablet-User  geben bei Onlineeinkäufen mehr Geld aus als Shopper mit Smartphones, PCs oder Laptops. Das ist eines der interessanten Ergebnisse der ersten Adobe Digital Marketing Insights Studie, die jetzt veröffentlicht wurde. In der umfangreichen Studie wurden 16,2 Milliarden Besuche auf Webseiten der 150 erfolgreichsten Onlinehändler in den USA analysiert.


Die Ergebnisse zeigen, dass Webseitenbesucher, die per Tablet surfen, pro Einkauf mehr ausgegeben als Seitenbesucher mit Smartphones, traditionellen PCs oder mit Laptops. Somit waren Tablet-Eigentümer die wertvollsten Onlinekunden im Jahr 2011.
Wer ein Tablet hat, kauft mehr im Internet. Im Bild: Samsung Galaxy
Tablet.                                                                              Bild Samsung
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Pro Einkauf gaben Tablet-User 54 Prozent mehr Geld aus als Smartphone-Nutzer und 21 Prozent mehr als PC- und Laptop-Nutzer. Tablet-Nutzer kauften fast dreimal öfter Produkte und Dienstleistungen im Net als dies Smartphone-Nutzer taten und ungefähr gleich oft wie PC- und Laptop-Nutzer.
“Die Ergebnisse unserer Studie unterstreichen, dass Tablets ein entscheidender, neuer Verkaufskanal geworden sind, den Marketing-Verantwortliche dringend adressieren müssen. Ansonsten entgeht dem Online-Handel eine hochprofitable, schnell wachsende Kundengruppe”, sagt Brad Rencher von Adobe.
Das Anpassen von Webseiten für mobile Geräte wie Smartphones wird zunehmend wichtiger, und mit dem steigenden Absatz von iPads und Android-Tablets  wird es auch immer selbstverständlicher, deren Besitzer als Online-Kunden zu gewinnen. Die Studie von Adobe zeigt, dass demographische Faktoren ebenso wie die grössere Bedienerfreundlichkeit der Tablets  zur stärkeren Kaufkraft der Tablet-Nutzer beitragen. Seitenbesucher mit Tablets sind überwiegend männlich, zwischen 18 und 34 Jahre alt und verfügen im Vergleich zu anderen Onlinekunden zumeist über ein höheres Einkommen. Sie weisen zudem eine höhere Nutzung am Wochenende auf, wenn mehr Zeit für Online Shopping zur Verfügung steht.
Der gesamte Adobe Digital Marketing Insights Bericht kann hier heruntergeladen werden. Er ist kostenfrei und englischsprachig.

Friday, November 11, 2011

Auch die Apple-Götter sind nicht unfehlbar

Die Firma Apple, Erzeuger des iPods, des iPhones und des iPads (neben anderen Produkten) wird von vielen Fans regelrecht verehrt. Die Marke ruft bisweilen sogar religiöse Gefühle hervor – das wurde auch wissenschaftlich nachgewiesen. Doch auch IT-Götter sind nicht unfehlbar, wie das neuste iPhone wieder mal zeigt.

Apple: je mehr User, desto mehr Kritik?
Apple-User waren schon immer eine überzeugte und extrem loyale Gemeinde – Jahre bevor Kreti und Pleti mit einem Apple-Produkt in der Hosentasche herumliefen. Doch Apple ist nun mal gross und mächtig geworden – und wie Microsoft schon seit Jahren weiss, ist es nicht nur ein Vorteil, eine IT-Grossmacht zu sein. Im Amerikanischen gibt es ein Sprichwort: “Pigs are fed, Hogs are slaughtered“ (etwa: Schweinchen werden gefüttert, Schweine geschlachtet), das durchaus in diesem Bereich Anwendung finden kann. Mächtige Firmen, genau wie mächtige Leute auch, machen sich Feinde; manchmal werden sie ganz einfach gehasst, weil sie gross sind.
Mit Apple ist es noch nicht ganz soweit – eine Google-suche in Englisch ergibt ganze 11 Resultate für Apple-Hasser, während es 71'000 Resultate für Microsoft-Hasser gibt.
Bei Apple darf man aber davon ausgehen, dass man diesbezüglich aufholen wird. Das zeigt auch die Aufregung um die Batterieleistung und andere Mängel des neusten iPhone-Modells und iPads. Zitat aus der NZZ:
“Apple stellt  seit Donnerstag das Update auf iOS 5.0.1 bereit. Es ist das erste, welches auch installiert werden kann, ohne das Gerät per Kabel mit dem Rechner verbinden zu müssen. Die Aktualisierung soll Multitasking aufs iPad 1 bringen, Fehler mit Dokumenten in der Cloud beheben, die Spracherkennung für australische Nutzer verbessern sowie Mängel beheben, wegen denen vor allem das iPhone 4S in der Kritik steht. Das neue Apple-Smartphone gibt wegen deutlich kürzerer Akkulaufzeiten als das iPhone 4 zu reden.Apple räumte den Fehler zwar zwischenzeitlich ein, machte aber keine Angaben zur Ursache. Die Nutzerbeschwerden im Forum des Herstellers reissen unterdessen nicht ab. «Ich habe die Aktualisierung vor anderthalb Stunden installiert. Ohne dass ich das Gerät benutzt habe, hat sich der Akku um 20 Prozent geleert», schreibt beispielsweise coloradoappleuser. Das Testgerät von NZZ Online musste auch nach der Aktualisierung wieder schneller an die Buchse als das Vorgängermodell…“
Schon bevor diese Schwierigkeiten ruchbar geworden sind, zeigte sich, dass das iPhone trotz seiner beispiellosen Popularität nicht mehr das meistverkaufte Smartphone ist: Der Koreanische Hersteller Samsung besetzt bereits 23.8 Prozent des globalen Smartphone-Marktes, für Apple sind es 14,6 Prozent.

Wednesday, April 13, 2011

Digitales zum Sammeln

Ringier steigt ins Tablet-Magazin-Geschäft ein. Das digitale Produkt hat einen neudeutschen Titel, der auch Programm sein soll: “the collection“ soll, wie der Name sagt, zum Sammeln anregen. Hergestellt wird das Produkt in Vietnam und in der Schweiz. Da es auch in Englisch und Chinesisch erscheint, ist das Leserpotential enorm.

Der iPad als Album: Ringiers erstes digitales Sammelstück. Es kann
als App gekauft und aufs Tablet geladen werden.
Mit digitalen Produkten ist das Verdienpotenzial sowieso gross: Wenn die Inhalte mal stehen kommt es nicht mehr auf die Auflage an; jedes verkaufte Exemplar bringt ohne zusätzliche Kosten Geld in die Kasse. Noch besser rentiert es sich, wenn die Inhalte zumindest teilweise in Ländern produziert werden, wo nur ein Bruchteil der schweizerischen Löhne bezahlt werden muss – Vietnam zum Beispiel. Globalisierung, wie sie im Buch steht. Ringier, das gutverdienende Familienunternehmen aus dem Aargau, tut genau das: In Zürich werkelt eine „Mini-Redaktion“ (NZZ), produziert wird das journalistische Sammlerstück in Vietnam.
Laut Pressemitteilung von Ringier, nutzt das digitale Magazin die multimedialen Möglichkeiten von Tablet-Computern und erscheint in drei Sprachen. Den Usern eröffne sich damit ein bisher unbekanntes visuelles und informatives Erlebnis - Infotainment auf höchstem Niveau. Das Thema der ersten Ausgabe heisst „Prinz William - Der Hoffnungsträger der britischen Monarchie". the collection steht ab sofort in jedem AppStore in Deutsch, Englisch und Chinesisch zum Download bereit. Der Preis liegt in Europa bei 3.99 € und in der Schweiz bei CHF 5.50. 
Thomas Trüb, der schon viele Pionierprojekte von Ringier umgesetzt hat (zuletzt die Wochenzeitung Cash, die es heute allerdings weder in gedruckter noch in digitaler Form mehr gibt) zur Zukunft von the collection: «Wir wollen regelmässig weitere Themen lancieren und sind bereits in der Produktion der nächsten Ausgaben. Wenn es uns weiterhin gelingt, gute und global relevante Geschichten unterhaltend und auf hohem Niveau zu erzählen und spannend für Tablets aufzubereiten, bin ich vom Erfolg von the collection überzeugt. Wir haben die Ambition mit unseren Applikationen an der Weltspitze mitzumischen, die erste Ausgabe ist jedenfalls hervorragend gelungen, davon werden sich die User und künftigen Werbepartner nun überzeugen können.»

Saturday, December 4, 2010

Fast alle wollen ein Tablet

Tablet-PCs, kurz Tablets genannt, sind auf dem besten Wege dazu, sich einen Platz in den Marketing-Geschichtsbüchern zu erobern. Sie verkaufen sich so schnell, wie noch kein ähnliches Produkt. Ausgelöst wurde der Boom bekanntlich durch Apples iPad. Der wird inzwischen von der Konkurrenz hart angegriffen.

Der Samsung Galaxy; ein Tablet, der gegen den iPad punkten kann. 
Wer genau ein Tablet braucht und weshalb oder wofür, ist noch nicht ganz klar. Klar ist hingegen, dass es wie damals beim iPod sehr cool ist, wenn man so ein Ding mit sich herumträgt. Deshalb werden sicher Millionen dieser flachen Dinger unter den globalen Weihnachtsbäumen liegen. Und zwar muss es nicht mehr der iPad sein; die Konkurrenz bietet ganz nette Ersatzstücke an, die in einigen Bereichen gar stärker sind. Wir haben persönlich bereits den Galaxy von Samsung ausprobiert – der macht einen ausgezeichneten Eindruck. Doch das Angebot wird bald noch viel grösser werden. Zitat aus der NZZ:
“Letzte Woche hat Acer gleich drei Tablets vorgestellt sowie eine Art Notebook-Tablet mit zwei Displays. Aus Asien sind Geräte von Asus, HTC, LG, Lenovo, MSI und Sharp zu erwarten. Tablets aus Europa sind von Archos, WePad, Icarus und Interpad geplant oder schon eingeführt. In Übersee wird Blackberry-Hersteller RIM nächstes Jahr sein PlayBook für Firmen bringen. Als Betriebssystem haben sich die Kanadier für QNX entschieden, eine Software-Plattform, die auch in der Fahrzeugtechnik zum Einsatz kommt. In den USA zu kaufen ist das mit Windows 7 ausgestattete Slate von HP, das sich an Firmenkunden richtet. Ein auf Web-OS basierendes Gerät soll folgen. Zu den Early Birds gehören das Galaxy Tab GT-P1000 von Samsung, das Streak von Dell und das Folio 100 von Toshiba, die bereits in der Schweiz zu kaufen sind.“
Claude Settele hat im gleichen Artikel die drei letztgenannten Geräte näher angeschaut und sie dem iPad gegenübergestellt. Sein Fazit:
“Der interessanteste Herausforderer des iPad ist zurzeit klar das Galaxy. Zu fürchten braucht sich Apples Tablet insbesondere nach dem letzten Update aber nicht. Seine Mankos (fehlende Flash-Unterstützung sowie USB und Speicherkarte) macht es dank den rund 300 000 verfügbaren Apps wett. Android ist mit 100 000 Anwendungen auf Aufholjagd, doch viele Programme und auch Apps für die Medienlektüre werden zurzeit erst einmal für iOS entwickelt. Noch gibt es wenige Anwendungen, die für Android-Tablets optimiert sind. Beim iPad sind es mittlerweile rund 40 000. Erst die kommende Version 3.0 von Android soll die vollständige Tablet-Unterstützung bringen, schwerwiegende Schwächen in der Bedienung sind uns allerdings zumindest beim Galaxy nicht aufgefallen.“

Friday, May 28, 2010

Der iPad: mega-cool und schmierig

So gut ist der iPad: Das Wall Street Journal widmet dem Gerät einen ausführlichen Artikel, in dem es nicht etwa um die Leistungsfähigkeit oder um technische Details geht, sondern einzig und allein um die Tatsache, dass der Touchscreen vom vielen Berühren schmierig wird.

Solche Probleme wünscht sich wohl manch ein IT-Hersteller: Der iPad, von dem schon im ersten Monat mehr als eine Million Exemplare über den Ladentisch gingen, verkauft sich doppelt so schnell wie seinerzeit das iPhone, und wie iPad-Besitzer aus eigener Erfahrung wissen, ist das Gerät so beliebt, dass jeder mal das coole Gadget anschauen, in die Hände nehmen und ausprobieren will – und schon sieht der Touchscreen aus wie ein vielbenutztes Weinglas nach einer fünfstündigen Party. Das gefällt vielen iPad-Usern nicht, lässt sich aber vorläufig nicht ändern: Da jeder Befehl direkt auf dem Monitor eingegeben wird, sieht dieser schnell schmutzig aus, und weil der Screen ziemlich viel grösser ist, als das iPhone, kommen die schmierigen Fingerabdrücke auch noch viel besser zur Geltung.
Da hilf nur putzen und polieren – und am meisten freut sich Apple-Chef Steve Jobs, wenn man dafür nicht einfach ein gewöhnliches Putzmittel benutzt, sondern iKlear, den Spezialspray, den Apple verkauft – erhältlich für knappe 30 Dollar im Apple Store.

Saturday, April 3, 2010

Gratiswerbung für den Apple iPad

Wer nicht in der Höhle lebt, hat mitbekommen, dass Apple einen neuen Tablett-Computer lanciert hat, der in den USA am Osterwochenende auf den Markt gekommen ist. Die Massenmedien spielen das Marketing-Spiel von Apple wie fast immer gerne mit und sorgen mit ausführlichen Berichten für Gratiswerbung. Wie der Titel sagt, wollen wir da natürlich nicht hintenanstehen.

Das Wall Street Journal eröffnete den Reigen der Berichterstattung in den USA und sagte dem iPad in einem ausführlichen Testbericht eine Karriere als Notebook-Killer voraus. Das trotz der Tatsache, dass das so gelobte Gerät über keinen einzigen USB-Anschluss verfügt, keine Flash-Videos abspielen kann und auch nicht Multitasking-fähig ist. Dafür ist es schnell, liegt gut in der Hand und gibt dem Eigentümer die Gewissheit, cool zu sein. Allerdings hat dieser iPad-Status auch Nachteile: Die Berichterstatter müssen auf Listen von kompatible Websites hinweisen, die auf dem iPad funktionieren – ganz wie vor etwa 20 Jahren, als Kompatibilität ebenfalls noch ein wichtiges Thema war. Das ist zumindest ein Aspekt des Gadgets, das trotz allem Hype nicht ganz so einfach als Fortschritt verkauft werden kann - oder etwa doch. Wenn man den Andrang in den Applestores als Massstab nimmt, scheint das die Fans allerdings gar nicht zu stören.
Aber Schluss mit dem Sarkasmus: Obwohl wir den HP-Laptop wohl noch eine ganze Weile nicht gegen einen iPad eintauschen würden, hat das Gerät natürlich schon seine Vorteile – und zugegebenermassen einen höheren Cool-Faktor, als unser Notebook. Zitat aus einem Artikel auf Spiegel-Online:
“Doch ist das iPad wirklich die ’magische Revolution’, die Apple-Chef Steve Jobs verspricht, der Computer fürs Wohnzimmer, für die Großeltern? Oder ist es ein funktionsarmes Gadget, ein aufgeblasener iPod Touch, der mit seinen Apps dem Nutzer das Geld aus der Tasche ziehen soll und ihn zur passiven Apple-Abhängigkeit verdammt?
Beide Antworten sind zutreffend, es kommt auf die Perspektive an. Deswegen hat David Pogue für die New York Times gleich zwei Tests geschrieben, einen für die Minderheit der Techies und einen für die große Mehrheit, für ’alle anderen’. Die Technik-Spezialisten, die "mehr E-Mail-Adressen als Hosen besitzen", werden gewarnt. Natürlich gebe es für weniger Geld Laptops mit mehr Funktionen und Schnittstellen, natürlich nerve das fehlende Flash-Plugin, das die meisten Websites voraussetzen, um Videos darzustellen. Techies mit Smartphone und Laptop, so sein Fazit, werden kaum auch noch ein iPad brauchen.“
Das heisst natürlich nicht, dass sie keinen kaufen werden – umsonst ist man ja kein Techy. Da dürfte es dann auch interessieren, wie sich der Preis des Super-Gadgets so zusammensetzt. Analysten der Firma iSuppli haben das genau ausgerechnet, wie eine Britische Website berichtet:
"Apple stands to make a profit of up to $483 per unit on its iPad according to a very literal breakdown by industry analysts iSuppli. The research firm said the total cost of materials and manufacture for Apple's big iPhone ranged from $229.35 for the 3G-less, 16GB version, which sells for $499 to $346.5 for the top of the range 3G 64GB version, which carries a $829 price tag."
Die Herstellung eines iPads kostet also entschieden weniger als die Hälfte des Verkaufspreises. Am meisten Profit wird die 32 GB 3G-Version des Geräts abwerfen; sie wird für 729 Dollar verkauft, die Herstellung kostet gerade mal 287 Dollar. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, neben dem iPad auch noch ein paar Apple-Aktien zu kaufen?