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Saturday, May 22, 2021

Wie sicher fühlen Sie sich im Internet?

Es kann niemandem verübelt werden, wenn er oder sie sich im Internet nicht sicher fühlt. Cyberattacken generieren täglich Schlagzeilen, die für berechtigte Unruhe sorgen – nicht nur bei Unternehmen, sondern auch bei Privatpersonen. Was für Auswirkungen hat das auf das Sicherheitsgefühl der User? Eine repräsentative Befragung von Suissedigital hat versucht, das herauszufinden.

Zum Vergrössern bitte anklicken.

Für die Studie wurden mehr als 18 bis 79jährige 2000 Schweizer User befragt. Die Resultate zeigen, dass sich die Anwender vieler Risiken im Internet durchaus bewusst sind.  So zeigten sich 64 Prozent der Befragten über die Nutzung ihrer Daten durch internationale Unternehmen sehr besorgt. Grosse Sorgen bereiten mehr als der Hälfte der Befragten auch die Gefahren durch Phishing, Identitäts-Diebstahl und -Missbrauch, Hackerangriffe und den Diebstahl von persönlichen, sensiblen Daten. Deutlich weniger Sorgen macht sich die Bevölkerung hinsichtlich des Risikos, durch die Schweizer Behörden überwacht zu werden: Nur 29 Prozent der Befragten zeigten sich diesbezüglich sehr besorgt. Die Befragung wird weitergeführt und kann im Internet (wo den sonst?) ausgefüllt werden. Sie ist auf der gleichen Seite verfügbar wie der Security-Check, den Suissedigital letztes Jahr lanciert hat. Der Online-Test, der in zwei Schwierigkeitsstufen verfügbar ist, soll die Öffentlichkeit für die Gefahren des Cyberraums sensibilisieren. Dazu dienen auch ein ausführliches Glossar und zwei Merkblätter, die kostenlos heruntergeladen werden können. 

Das Internet hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem enorm wichtigen Kommunikations- und Verkaufswerkzeug entwickelt. Es generiert Milliardenumsätze und wird von vielen Menschen als Informationsquelle benutzt. Umso negativer wirkt es sich aus, wenn sich ein grosser Teil der Anwender im Internet nicht sicher fühlt. Im Cybersecurity-Sektor gibt es noch sehr  viel zu tun – auch was private Anwender betrifft.

Thursday, February 4, 2021

Testen Sie Ihr Wissen zum Thema Cyber-Sicherheit

Wissen Sie worauf es ankommt, wenn Sie sicher im digitalen Raum unterwegs sein wollen? Jetzt können sie testen, ob Ihr Cybersecurity-Wissen  genügt, um die alltäglichen Cyber-Risiken sicher zu bewältigen. 



Wie gut kennen Sie sich aus mit der Cyber-Sicherheit? Finden Sie es heraus, machen Sie den Test.
                                                                                                                    Screengrab Suisse Digital

Die beiden Tests – für Anfänger und für Fortgeschrittene – werden vom Wirtschaftsverband Suissedigital angeboten und können hier absolviert werden.

Der Security-Check ist in Deutsch und Französisch verfügbar. So ist garantiert, dass alle Interessierten ihr Wissen zum Thema Cyber Security überprüfen und aktualisieren können. Dazu dienen auch ein ausführliches Glossar und zwei Merkblätter, die kostenlos heruntergeladen werden können.

Wer den Test absolviert, erhält bei jeder Frage ein detailliertes Feedback zur gewählten Antwort und am Schluss eine Gesamtauswertung. So vermittelt der Test relevantes Wissen, mit dem man sich gegen Cyberkriminalität schützen kann und bietet gleichzeitig eine Orientierungshilfe. Der Test eignet sich deshalb gerade auch für den Einsatz in Unternehmen und Schulen. Roger Fuchs, der an einer Berufsfachschul-Bereichsleiter, glaubt, dass gerade junge Menschen den Cyberrisiken besonders ausgesetzt sind. Er sagt:

"Obwohl - oder gerade weil - unsere Lernenden zur Generation der Digital Natives gehören, sind sie den Gefahren des Cyberraums besonders ausgesetzt. Der Security-Check unterstützt uns bei der Behandlung dieser Thematik im Unterricht".

 Suissedigital ist der Wirtschaftsverband der Schweizer Kommunikationsnetze. Ihm sind rund 180 Unternehmen angeschlossen, die über 3 Millionen Wohn- und Geschäftseinheiten mit digitalen Kommunikationsangeboten versorgen.

Monday, June 6, 2016

Die Urbanisierung beschleunigt das Internet

99 Prozent der Schweizer Haushalte verfügen über einen Internetanschluss mit einer Bandbreite von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). In ländlichen Gebieten beträgt dieser Wert knapp 90 Prozent, was mehr als dreimal so hoch ist wie in der EU, wo dieser Wert bei knapp 28 Prozent liegt. Dieser internationale Spitzenwert ist massgeblich den Glasfaserkabelnetzen zu verdanken, die auch ländliche Regionen mit schnellem Internet versorgen.

Die Schweiz ist ganz an der Spitze, was Internetspeed anbelangt. Der wohl
meistgenutzte Speedtest (von Ookla) findet sich auf speedtest.net.
Ein Grund für die ausgezeichnete Internet-Versorgung liegt in der stetigen Verstädterung der Schweiz; die enorme Bautätigkeit und die ständig ansteigende Bevölkerungsdichte tragen dazu bei, dass es finanziell möglich wird, die modernste Infrastruktur für Schweizer Internet-User bereitzustellen. Qualität und Abdeckung des Internetangebots in Europa und der Schweiz wurden kürzlich im Auftrag der EU-Kommission Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien und dem Verband Glasfasernetz Schweiz untersucht und quantifiziert. Dabei schnitt die Schweiz extrem gut ab.
Die Studie zeige, dass diese erfreulichen Ergebnisse massgeblich auf den Breitbandausbau der Glasfaserkabelnetze zurückzuführen seien, sagt man beimTelekommunikationsverband Suissedigital, wo  200 privatwirtschaftlich wie auch öffentlich-rechtlich organisierte Unternehmen zusammengeschlossen sind, die rund 2.5 Millionen Haushalte mit Radio, TV, Internet und Telefonie versorgen. Die bei Suissedigital zusammengeschlossenen Glasfaserkabelnetze bieten in ihren Versorgungsgebieten nahezu überall Bandbreiten mit mindestens 150 Mbit/s an.
Tatsächlich sind Glasfaseranschlüsse momentan die beste Wahl für Geschwindigkeit. Chip.de beschreibt die Leistung:
  • “Bis zu 1000 Mbit/s Down- und Upstream warten auf Glasfaser-Kunden. Doch Privathaushalte kommen wohl so schnell nicht auf diese Ergebnisse.
  • Bei den meisten Webseiten können Sie die Geschwindigkeit allerdings gar nicht nutzen, da einer einzelnen Verbindung kein so schneller Datenstrom zur Verfügung gestellt wird.
  • In der Praxis liegt das Problem zudem an den Leitungen: Die Glasfaser-Kabel sind nämlich meist am Ende mit einem langsamen Kupferkabel kombiniert.
  • Dadurch bleiben Ihnen am Ende nur noch bescheidene 25 bis 200 Mbit/s. Der tatsächliche Wert variiert je nach Länge des Kupferkabels und Entfernung zum Verteiler.“

Monday, November 16, 2015

Das Schweizer Internet gehört zu den Schnellsten

Die Schweiz ist weltweit und europäisch Spitze, wenn es um den Breitbandausbau der nationalen Datenleitungen geht. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, dass 99 Prozent aller Schweizer Haushalte über einen Internetanschluss mit einer Bandbreite von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) verfügen. Auch in ländlichen Gebieten beträgt dieser Wert runde 90 Prozent und ist damit fast viermal so hoch ist wie in der EU, wo die Zahl nur bei 25 Prozent liegt.

16 von 26 Schweizer Kantonen sind praktisch komplett mit Breitbandnetzen
abgedeckt. In allen verbleibenden Regionen übersteigt die Abdeckung 95 Prozent.
Die schlechteste Abdeckung besteht im Kanton Graubünden mit 95,5 Prozent.
Quelle: Studie - Broadband Coverage in Europe, IHS Technology
Diese Ergebnisse sind gemäss Telekommunikationsverband Suissedigital massgeblich auf den Breitbandausbau der Glasfaserkabelnetze zurückzuführen. Gerade in ländlichen Gebieten sei es die Glasfasertechnologie, die schnelles Internet ermögliche - meist mit Bandbreiten, die weit über 30 Megabit pro Sekunde lägen. Die bei Suissedigital zusammengeschlossenen Glasfaserkabelnetze bieten in ihren Versorgungsgebieten praktisch überall Bandbreiten mit mindestens 100 Mbit/s an. Gerade für die sogenannte Randregionen ist diese Versorgung natürlich von grosser Bedeutung und leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vernetzung der Schweiz.
Hochgerechnete Statistiken prognostizieren übrigens eine durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit der Festnetzanschlüsse weltweit von rund 42,5 Mbit/s für das Jahr 2018. Momentan ist die Schweiz weltweit auf dem fünften oder 7.Rang der Highspeed-Internet-Statistik zu finden – je nach Statistik.
Die in der Einleitung genannte Studie kann hier heruntergeladen werden.