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Wednesday, July 9, 2014

Benutzt da gerade ein Gauner Ihre Identität?

Identitätsdiebstahl ist eine hässliche Art der modernen Wegelagerei, die auch in der Schweiz ständig zunimmt. Wer Opfer eines derartigen Diebstahls geworden ist, merkt es oft erst, wenn es zu spät ist und die Rechnungen für Käufe eintrudeln, die irgendein Gauner unter dem gestohlenen Namen getätigt hat. Immerhin gibt es Möglichkeiten, sich gegen diese Art der digitalen Räuberei abzusichern, und das deutsche Hasso-Plattner-Institut (HPI) bietet sogar eine Möglichkeit für Anwender um herauszufinden, ob sich jemand an ihre Daten herangemacht hat.

Eine Möglichkeit herauszufinden, ob persönliche Daten von Ihnen gestohlen worden
sind: der Identity Leak Checker des HPI.
Das Institut hat bereits die Nutzer von weltweit mehr als 100‘000 E-Mail-Adressen darüber informiert, dass sie offensichtlich Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sind. Die Internetnutzer hatten die E-Mail-Adressen zu Prüfungszwecken auf der Instituts-Website. Dort durchsucht seit einigen Wochen der neue kostenlose HPI-Service "Identity Leak Checker" das Netz nach frei zugänglichen Identitätsdaten wie Namen, Passwörter, Kontoangaben und anderen persönlichen Informationen.
"Cyberkriminelle stehlen Identitätsdaten und stellen sie oft frei zugänglich ins Internet, so dass Missbrauch auch durch Andere droht", erläutert Prof. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam. Kursieren im Web mit der geprüften E-Mail-Adresse verbundene Identitätsdaten, warnt das Institut den Nutzer per Antwort-Mail und gibt Verhaltenstipps. Bis heute haben die Forscher des von SAP-Mitgründer Hasso Plattner finanzierten Universitätsinstituts mehr als 172 Millionen Sätze von Identitätsdaten im Netz entdeckt und analysiert. Seit dem Start des Identity Leak Checkers sind auf Wunsch von Internetznutzern in aller Welt bereits etwa 850‘000 kostenlose Checks ausgeführt worden. In Fällen von geraubten Identitätsdaten stehen Passwörter mit weitem Abstand an der Spitze der entdeckten sensiblen Informationen, gefolgt von Vor- und Zunamen (bislang 255 Fälle), Kreditkartendaten (4 Fälle) und Telefonnummern (3 Fälle).
Das  Warnsystem für im Internet kursierende gestohlene Identitätsdaten soll die Nutzer zu mehr Achtsamkeit beim Umgang mit persönlichen Daten veranlassen.
Das Angebot des HPI erfüllt ein wichtiges Bedürfnis. Zitat NZZ:
Selbst Opfer eines Identitätsdiebstahls zu werden, fürchten auch viele Schweizer: Bei einer Umfrage der Hochschule Luzern gaben 2011 knapp 36% der Befragten an, sich dadurch bedroht zu fühlen. Auf eine Interpellation des SP-Nationalrats Jean-Christophe Schwaab im vergangenen Jahr hin bestätigte auch der Bundesrat, dass der Missbrauch von fremden Identitäten durch die weitgehende Verbreitung des Internets zugenommen habe […]Die am häufigsten auftretenden Formen von Identitätsdiebstahl sind gemeinhin Kontenraub sowie Bank- und Kreditkartenbetrug. Gegen letztgenannte Fälle sind viele Anbieter aber mittlerweile gewappnet: Sie informieren den Kunden via E-Mail oder Telefonanruf über vermeintlich dubiose Transaktionen. Auch analysieren Computerprogramme, ob es überhaupt möglich ist, dass eine Karte eben noch an einem Bankomat in Zürich und kurz darauf in London eingesetzt wurde.“
Das eigene Verhalten kann viel dazu beitragen, das Risiko, dass man zum Opfer wird, zu senken (allerdings ist man auch dann nicht total vor digitalem Diebstahl gefeit). Der Antivirenspezialist Norton bietet dazu eine Anweisung. Zitat:
  • “Speichern Sie vertrauliche Informationen in kennwortgeschützten Dateien und Verzeichnissen.
  • Verwenden Sie Kennwort-Manager, wie beispielsweise Norton Identity Safe in Norton Internet Security und Norton 360, um Login-Informationen automatisch eintragen zu lassen und so eine Eingabe über die Tastatur zu umgehen.
  • Lernen Sie, wie Sie betrügerische E-Mails, Websites und andere Warnhinweise, die auf Phishing und Pharming hinweisen, erkennen können.
  • Führen Sie finanzielle Online-Transaktionen nur auf sicheren Websites durch, deren URL mit "https:" beginnt oder die durch Unternehmen wie VeriSign authentifiziert werden.“

Friday, April 5, 2013

Auch Ihr mobiles Gerät braucht Schutz

Smartphones und Tablets sind für viele Nutzer nicht mehr nur unverzichtbare Begleiter im Alltag, sondern gehören oft untrennbar zur Persönlichkeit. Mehr als ein Drittel aller User geben an, dass sie auf keinen Fall mehr auf ihre Mobilgeräte verzichten könnten. Wenn es mal brennen würde, zählt ein Viertel der Nutzer das eigene Smartphone oder Tablet zu einem der beiden persönlichen Gegenstände, die sie als Erstes retten würden. Seltsam nur, dass sich gemäss einer neuen Norton-Studie nur die wenigsten  Anwender über den Schutz ihrer mobilen Geräte und privaten Daten Gedanken machen.

Norton Cybercrime Report: European Mobile Insights, April 2013
Vielen Nutzern von mobilen Geräten ist es offenbar nicht bewusst, welche persönlichen und privaten Daten offen liegen, wenn ihre Geräte verloren gehen, gestohlen werden, oder wenn sie damit über offene WLAN-Hot-Spots surfen, obwohl sie ihre Geräte sehr schätzen.
Eine Norton-Studie zeigt, dass rund 70 Prozent der befragten Anwender private Informationen auf Mobilgeräten speichern. Trotzdem nutzt mehr als ein Drittel kein Passwort um diese sensiblen Daten zu sichern. Im Falle eines Verlustes oder Diebstahls des Geräts haben Diebe oder Finder somit Zugriff auf zahlreiche private Informationen. Dabei geht es nicht nur um Telefonnummern oder Adressen, sondern auch um  persönliche E-Mails, die oft Links enthalten, mit denen vertrauliche Geschäftskorrespondenzen, Dokumente und Passwörter für weitere Onlinedienste eingesehen werden können.
Eigentlich müsste es der Schutz des eigenen Mobilgerätes logisch sein, zeigen doch die Erfahrungen der befragten Nutzer, dass Verluste durchaus nichts Aussergewöhnliches sind. Immerhin drei von zehn Usern geben an, ihr mobiles Gerät bereits einmal verloren zu haben oder Opfer eines Diebstahls geworden zu sein. Die grössten Sorgen der Besitzer sind dabei anfallende Kosten durch teure Telefongespräche, die Belästigung von gespeicherten Kontaktpersonen und der Erwerb digitaler Inhalte in ihrem Namen.
Dennoch kümmert sich der durchschnittliche europäische Konsument nur wenig um die Sicherheit seiner Mobilgeräte: Zwei von fünf Nutzern gaben an, Apps nicht immer aus den offiziellen Marktplätzen herunterzuladen. Mehr als ein Drittel greift zudem nicht auf sichere Bezahlsysteme zurück, wenn über das Smartphone oder Tablet eingekauft wird. Dadurch sind sensible Daten wie etwa Kreditkarteninformationen gefährdet. Dies gilt auch für kostenlosen und ungesicherten WLAN-Hot-Spots. Obwohl sich annähernd die Hälfte der Nutzer über die möglichen Gefahren bewusst ist, wählt sich ein Grossteil der Befragten regelmässig ein, um private E-Mails abzurufen, und jeder Fünfte greift über ungesicherte öffentliche Netzwerke sogar auf seine Bankdaten zu!
Die meisten PC-User Anwender wissen inzwischen, wie wichtig es ist, ihren PC vor Angriffen von Aussen zu schützen. Doch auch mobile Endgeräte, die mit dem Internet verbunden sind, sind ein beliebtes Ziel für Kriminelle. Es lohnt sich deshalb, einige grundlegende Vorsichtsmassnahmen treffen, um vertrauliche Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen.
Zum Beispiel die Sicherung des Gerätes durch ein komplexes Passwort oder einen Pin. Beim Download von Apps lohnt ein Blick in die Berechtigungen: Fordert die Anwendung umfangreiche Zugriffsrechte ein, die nicht nachvollziehbar sind, sollte man von einem Download absehen. Auch geeignete Sicherheitssoftware, wie zum Beispiel Norton Mobile Security, schützt nach einmaliger Installation gegen Gefahren aus dem Netz und ermöglicht auch eine Fernsperrung und die Lokalisierung des Gerätes bei Verlust oder Diebstahl.

Wednesday, September 12, 2012

Vorsicht: Emma Watson ist gefährlich für Ihren PC

Zwei  führende Internet-Sicherheitsfirmen haben dieser Tage Berichte über den Zustand des Internets herausgegeben. Ihr Fazit: Cyberkriminalität wächst exponentiell, und das Internet wird immer gefährlicher.  Da überrascht es auch nicht, dass Emma Watson, berühmt geworden als Hermione Granger  in den Harry Potter Filmen, die PCs besonders gefährdet.

McAfee nennt Emma Watson die gefährlichste Berühmtheit für Ihren PC.
“EmmaWatson ist die gefährlichste Berühmtheit des Jahres 2012“, titelt McAfee eine Rangliste, in der die Stars, die oft zu Viren und Spam führen,  aufgelistet sind. Allerdings können die Reichen und Schönen nichts dafür, dass sie für ihre Fans so gefährlich sind.  Finstere Internet-Gauner benutzen ihre Namen (auf den Rängen 1 bis 10 sind übrigens alles Frauen), um ihre Malware an die User zu bringen.  
Das funktioniert hervorragend!
Wer im Internet nach Bildern oder Downloads sucht, die mit Emma Watson zu tun haben, landet gemäss McAfee mit mehr als 12 Prozent Wahrscheinlichkeit auf einer “bösartigen“ Website.
Diese Meldung, die uns davon abhalten soll, im Web nach Bildern von hübschen jungen Frauen zu suchen, ohne dass wir entsprechende Antivirensoftware installiert haben, pass gut zum Norton 2012 Cybercrime Report und zum neusten Quartalsbericht von McAfee. Beide Organisationen sind sich einig, dass die Gefährdung der User im Web immer schnell anwächst und immer grösser wird. Diese Bedrohung zu bekämpfen ist teuer und für die Sicherheitsfirmen ein einträgliches Geschäft. Norton meldet, dass im letzten Jahr 110 Milliarden Dollar für die Bekämpfung von Cyberkriminalität ausgegeben worden sei. Gemäss Norton sind mobile Geräte und soziale Netzwerke besonders gefährdet.
Das zeigen auch die Zahlen im McAfee-Report.
Im letzten Jahr gab es demzufolge rund 2000 mobile Malware-Beispiele in der  McAfee-Datenbank. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren es bereits 13‘000!
Da freut es uns Anwender, dass Windows 8 schon mit einem eingebauten Antivirenschild, genannt Windows Defender, geliefert werden soll. Allerdings überrascht es auch nicht, dass die grossen Sicherheitsunternehmen nicht viel davon halten – Defender könnte sich ja mittel- und langfristig ganz schlecht aufs Geschäft auswirken!
Hier ist übrigens die Rangliste der gefährlichen Berühmtheiten:

  1. Emma Watson
  2. Jessica Biel
  3. Eva Mendes
  4. Selena Gomez
  5. Halle Berry
  6. Megan Fox
  7. Shakira
  8. Cameron Diaz
  9. Salma Hayek
  10. Sofia Vergara