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Wednesday, March 26, 2014

Microsoft und das Ende von Windows XP

Das Ende des Microsoft-Supports für Windows XP ist deshalb ein Thema, weil XP immer noch weit verbreitet ist. Gemäss neusten Zahlen läuft das Betriebssystem, das vor 13 Jahren auf den Markt kam, immer noch auf den Geräten von rund 30 Prozent aller User. Die Zahl der XP-Benutzer wird nun wohl relativ schnell und stark abhnehmen, da ihnen von verschiedenster Seite dringend ans Herz gelegt wird, aus Sicherheitsgründen auf ein neues OS umzusteigen.

Eine Alternative für den Laptop: Chrome OS von Google.
Wir haben an dieser Stelle auch schon über das bevorstehende Ende des Supports für Windows XP geschrieben und auch über Alternativen wie Linux Ubuntu berichtet. Viele andereMedien haben das auch getan. So auch der Tagesanzeiger, der einen ausführlichenArtikel zum Thema publiziert hat. Darin wird auch auf die verschiedenen XP-Alternativen eingegangen, die den bisherigen Usern offenstehen. Neben Windows 7 und 8 oder Linux ist das auch Chrome OS von Google. Zitat:
“Wer einen Sorglos-Computer möchte, keine grossen Ansprüche und keine Datenschutzbedenken hat, ist mit einem Chromebook (ab 300  Franken) gut bedient. So heissen die Laptops mit dem Betriebssystem von Google. Der grösste Vorteil der Chromebooks ist es, dass sie die Einfachheit eines Smartphones mit den Vorzügen eines PCs verbinden. Wer sich an Windows XP gewöhnt hat, findet sich auch auf einem Chromebook schnell zurecht.
Man muss jedoch beachten, dass auf Chromebooks nur ausgewählte Programme laufen. Microsoft Office oder Skype gibt es beispielsweise nicht für Chrome OS. Für beide Fälle hat Google aber Gratisalternativen parat.“
Der Tagi hat auch einen Tipp für jene, die zwar bei Windows bleiben möchten - lieber aber auf Windows 8 verzichten würden:

“Wer in der Windows-Welt verhaftet ist und sich mit Windows 8 nicht an­freunden mag, kann sich vorerst mit Windows 7 behelfen – dieses System bleibt uns noch bis 2020 erhalten. Ansonsten lässt sich Windows 8.1 so konfigurieren, dass man selten bis nie mit der Kacheloberfläche in Berührung kommt (indem man die «Boot to Desktop»- Option einschaltet und die wichtigen Symbole an die Taskleiste pinnt). Wer das abgeschaffte Startmenü vermisst, kann es mit Utilities von Drittherstellern ersetzen – mit der Classic Shell oder mit Start 8 von Stardock.com.“


Sunday, October 30, 2011

Wo Chrome nicht glänzt

Microsoft, der grösste Softwarehersteller der Welt, hat schon lange gelernt, dass es die Anwender nicht schätzen, wenn ihre Programme im PC aktiv werden, ohne dass sie davon wissen. Bei Google ist man anscheinend noch nicht soweit.

Aufmerksame Benutzer des Google-Web-Browsers Chrome haben längst gemerkt, dass das Programm immer mal wieder aktiv wird, ohne dass sie etwas dazu beisteuern können. Das kann sich dann in einer merklichen Verlangsamung des Systems äussern, so dass es für eine Weile nahezu unmöglich wird im Web zu browsen. Damit hat sich dann Chrome natürlich sozusagen selbst ausmanöveriert, weil ja einer der Gründe für die Anwendung dieses Browsers in der Geschwindigkeit liegt. Wenn dann eine Norton Systemwarnung erscheint, dass der "Google-Updater" zu viele Ressourcen in Anspruch nimmt, wird klar, weshalb plötzlich alles nur noch im Schneckentempo funktioniert.
Das Problem dabei: Google gibt dem Anwender keine Option, den automatischen Zugriff auf die Update-Server und die darauffolgenden Aktivitäten auf dem PC zu unterbinden. Zum Glück gibt es das Internet; da findet man eine Lösung für derartige Probleme:
“Wer “Google Chrome” installiert, erhält mehr als nur den kostenlosen Google-Browser. Bei der Installation wird gleichzeitig das Programm “GoogleUpdater.exe” installiert. Gleiches passiert beim Installieren anderer Google-Programme wie “Google Earth” oder “Lively”. Das versteckte Update-Programm wird zudem so konfiguriert, dass es bei jedem Windows-Start automatisch mitgestartet wird. Der Google Updater prüft in regelmäßigen Abständen, ob eine neue Programmversion vorliegt. Ärgerlich: Auch wenn der Chrome-Browser deinstalliert wird, bleibt das Update-Programm aktiv. Zum Glück lässt sich das heimlich installierte Google-Programm mit wenigen Schritten deaktivieren.Sie können das Updateprogramm wahlweise ausschalten oder komplett vom Rechner entfernen. Um lediglich den automatischen Start des Google-Updaters zu verhindern, gehen Sie folgendermassen vor: 1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R], und geben Sie den Befehl “msconfig” ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit OK. 2. Es erscheint das Systemkonfigurationsprogramm von Windows. Wechseln Sie in das Register “Systemstart”. 3. Hier sind alle Programme aufgeführt, die automatisch beim Windows-Start mitgestartet werden, darunter auch “Google Update”. 4. Zum Deaktivieren des Google-Updaters entfernen Sie einfach das Häkchen bei “Google Update”. 5. Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen, und starten Sie den Rechner neu.“ Auf der gleichen Website findet sich die auch Vorgehensweise, um das Programm komplett vom PC zu verbannen.
Übrigens: Die Google Ingenieure haben wohl damit gerechnet, dass es User gibt, die sich auf diese Weise des automatischen Updaters entledigen. Wer im Browser das Versionsregister öffnet, wird ebenfalls sofort – und ungefragt – aktualisiert! 

Tuesday, June 1, 2010

Google-Cash: Anlagen gesucht

Google ist wieder mal in den Schlagzeilen – wie berichtet wird, sollen bei der Suchmaschinen-Firma in Zukunft Computer mit Windows-Betriebssystem nur noch in Ausnahmefällen zugelassen werden – aus “Sicherheitsgründen“. Aber auch für Finanzfachleute wird Google immer interessanter: Das Unternehmen hat seit anfangs Jahr eine eigene Handelsabteilung, um das viele Geld zu investieren, das täglich hereinrollt.

Das Windows-Verbot bei Google wurde von der Financial Times vermeldet. Der Grund dafür liege in den Hackerangriffen, die im Frühjahr von China aus gegen Google unternommen worden waren.
“Die Financial Times zitiert anonyme Google-Mitarbeiter mit den Worten, dass Windows firmenintern als Belastung für die Sicherheit angesehen werde. Schon kurz nach den Hackerangriffen hätten neue Angestellte für ihren Computer desalb nur noch die Wahl zwischen Apples Betriebssystem Mac OS X und Linux-Distributionen gehabt. Angestellte, die auf ihrem Computer weiterhin mit Windows arbeiten wollen oder müssen, bräuchten der Zeitung zufolge die Genehmigung von einem Vorgesetzten. Für einen neuen Windows-PC sei sogar die Zustimmung des für Informationstechnologie zuständigen Vorstands (CIO) nötig.“
Wie man weiss, wird bei Google im Moment ein eigenes Betriebssystem entwickelt. Chrome OS scheint allerdings noch nicht weit genug fortgeschritten zu sein, um Windows ersetzen zu können.
Der Wirbel um die Betriebssysteme hat auf jeden Fall dem Geschäftsgang nicht geschadet. Wie Bloomberg Businessweek berichtet, hat Google in den letzten Monaten ein Handelsabteilung eingerichtet, um für das viele Geld, das täglich mit Werbung verdient wird, ein warmes Plätzchen zu finden. Gesamthaft dürfen die mehr als 30 Händler, darunter einige bekannte Wall-Street-Spezialisten, mit guten 26 Milliarden US-Dollar in Cash und kurzfristigen Investments jonglieren. Es wird geschätzt, dass Google im Moment mit diesen Anlagen eine Verzinsung von etwa 2,5 Prozent erzielt – das wären dann immerhin über 600 Millionen Dollar. Nicht schlecht, für eine IT-Firma, die gerade mal 12 Jahre alt wird!

Saturday, February 6, 2010

Tablet-PCs: Die Aufholjagd läuft

Wahrscheinlich damit nicht alle nur vom Apple iPad reden, hat nun auch Google einige Ideen für einen Google-Pad präsentiert – allerdings sieht das Gerät wohl noch eine ganze Weile lang nur schön aus, läuft aber noch nicht. Immerhin darf man davon ausgehen, dass die Aufholjagd im Gange ist. Das Resultat, wenn es dann einmal Realität wird, müsste interessant sein.

Es war ja abzusehen: Apple machte mit dem iPad nur den Anfang, nun fängt der Tablet-PC-Zug erst so richtig an zu rollen. In diesem Zug sitzt auch der Suchmaschinengigant Google. Nun hat Glenn Murphy, der Interface-Designer des Google-Betriebssystems und Google-Browsers ’Chrome’ seine Vision eines zukünftigen Google-Pads unterbreitet.
Bilder und Video zeigen eine virtuelle Tastatur, die in unterschiedlichen Grössen an verschiedenen Orten auf dem Tablett eingeblendet werden kann. Wenn auf dem Pad verschiedene Fenster offen sind, soll ein Diashow-Modus den einfachen Wechsel ermöglichen. Die Navigation im Web erfolgt über ein seitliches Menü.
In einer Stellungnahme von Google heisst es, dass das Chrome Betriebssystem immer noch in Entwicklung stehe, und dass man bei Google ständig mit verschiedensten Benutzeroberflächen experimentiere um herauszufinden, welche Lösungen am benutzerfreundlichsten seien. Die Benutzeroberfläche werde deshalb weiterhin evolvieren… Was jetzt noch fehlt, sind Hinweise auf eine baldige Marktfähigkeit des Gerätes.