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Thursday, September 17, 2015

Junge Schweizer: Lieber ein Smartphone als ein Auto

Der Besitz eines eigenen Autos wird vor allem für junge Schweizer immer unwichtiger. Bereits jeder dritte Konsument legt mehr Wert auf moderne Smartphones und Computer als auf ein eigenes Auto - in der Altersgruppe der 18- bis 34Jährigen sind es sogar schon 53 Prozent. Und 41 Prozent der befragten Schweizer können sich ein Leben ganz ohne Führerschein und eigenes Auto vorstellen.

Dass Autos, vor allem bei jungen Menschen,  nicht mehr den selben Stellenwert als
Statussymbol aufweisen, wie früher, passt zum kommenden Zeitalter der selbstfahrenden
Autos - im Bild das Mercedes-Konzept Luxury in Motion.                            Bild Mercedes
Im digitalen Zeitalter scheint auch die Rangliste der Statussymbole sich massiv verändert zu haben:
Das Auto, jahrzehntelang eines der wichtigsten Statussymbole überhaupt, hat für viele schweizer Konsumenten an Reiz verloren und ist offenbar immer weniger Ausdruck des gesellschaftlichen Wohlstandes – vor allem bei der Generation Y, den sogenannten Millennials.  Das sind die zentralen Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung “Prophet“ zum Thema "Welche Rolle spielt das Auto in Ihrem Leben", zu dem 250 Schweizer befragt worden sind.
Jeder zweite befragte Schweizer ist der Meinung, dass das Auto in den vergangenen Jahren als Statussymbol an Bedeutung verloren hat. 53 Prozent der Befragten meinten zudem, dass ihnen der Besitz eines Autos zu teuer sei und sie lieber finanziell flexibel bleiben möchten. Als Alternative zum Besitz eines Fahrzeuges sehen immerhin schon 42 Prozent der Schweizer das Carsharing - also die gemeinschaftliche Nutzung.
Dafür schätzen die befragten Schweizer ihre digitalen Gadgets umso mehr: Hochwertige PCs, Laptops oder Smartphones seien ihnen wichtiger, als ein Auto, gaben mehr als die Hälfte der befragten Millennials zu Protokoll.
Die Zukunft der Autoindustrie liege deshalb mehr in der Nutzung eines Autos als in dessen Besitz, bewerten die Autoren die Ergebnisse der Umfrage. Der Kauf eines Autos um dessen Besitz zu unterstreichen, gehöre der Vergangenheit an und die Generation Y werde in Zukunft vermehrt Gebrauchtwagen kaufen, um finanziell flexibel zu bleiben und Geld eher in Elektronik und Reisen investieren.
Die Prioritäten der Millenials passen auch zur gegenwärtig wohl wichtigsten Entwicklung in der Autoindustrie: derv rasanten Entwicklung von selbstfahrenden Autos. Wenn sich derartige autonome Automobile genügend weit verbreitet haben, wird Carsharing sich noch einfacher werden; Autos können sich dann selbständig dorthin bewegen, wo sie gerade benötigt werden. Das wohl am meisten verbreitete Steuerungsinstrument für derartige Anwendungen wird, soweit das heute absehbar ist, das Smartphone sein – womit sich der Kreis wieder geschlossen hätte.

Tuesday, May 6, 2014

Möchten Sie Ihr Auto vermieten?

Das Auto ist für viele Schweizer immer noch ihr liebstes Hobby, und zumindest für diesen Teil der Bevölkerung ist es sehr zweifelhaft, ob sie sich an der neuen Car-Sharing-Plattform von Migros, Mobiliar und Mobilty beteiligen werden. Immerhin kann damit aber gutes Geld verdient werden, was sicher einige Autobesitzer dazu bringen wird, ihr Gefährt an ihre Nachbarn zu vermieten. “Sharoo“ macht es möglich.

Die sharoo-Plattform macht es möglich, Ihr Auto zu vermieten, wenn Sie es
nicht brauchen.
Sharoo wurde heute (am 6. Mai) in den Städten Zürich, Bern und Luzern lanciert. Weitere Städte sollen laufend dazu kommen. Die Abwicklung der Vermietungsvorgänge findet komplett via Website und App statt: Autos können gesucht, gebucht, geöffnet und wieder geschlossen werden. Eine umfassende Versicherungslösung versichert das Auto während der gesamten Mietzeit.
Auf Schweizer Strassen verkehren insgesamt 4,25 Millionen Personenwagen. Diese stehen oft 23 Stunden am Tag ungenutzt herum und verlieren derweil an Wert. Mit sharoo werden diese Standzeiten ab sofort genutzt: Der Autobesitzer kann während diesen Zeiten sein Auto vermieten und dadurch Geld erwirtschaften. Als Kunden werden Personen gesucht, die kein eigenes Auto besitzen, aber dennoch hin und wieder froh sind, eines benützen zu können, zum Beispiel für Einkäufe oder Ausflüge.
Diese beiden Bedürfnisse treffen auf www.sharoo.com aufeinander: Autobesitzer werden mit Autosuchenden vernetzt.
Um das Auto bequem mit anderen zu teilen, wird eine sogenannte "sharoo-Box" in das Auto des Vermieters eingebaut. Diese Box ermöglicht das Öffnen und Schliessen des Autos über die sharoo-App. Eine persönliche Schlüsselübergabe wird so hinfällig. Um die Kontrolle über die Mieter in den Händen des Besitzers zu belassen, wird das Circle-Prinzip eingesetzt: Der Besitzer legt fest, ob er sein Auto nur mit Freunden, Familie, Nachbarn oder mit der gesamten sharoo-Community teilen will. Die Preise können je nach Circle festgelegt werden. Auch die verfügbaren Zeiten bestimmt der Vermieter.
Mitmachen ist einfach: Der Mieter meldet sich auf der Plattform an und lässt dort seinen Führerausweis verifizieren. Danach wird die sharoo-App heruntergeladen, womit Autos in der Nähe gesucht, gebucht und genutzt werden können. Die Mitgliedschaft für Mieter ist kostenlos.

In den Städten Zürich, Bern und Luzern haben bereits über 100 Pioniere ihre Autos auf der Plattform angemeldet. Diese werden nun fortlaufend mit einer sharoo-Box ausgestattet und auf der Plattform aufgeschaltet. In den kommenden Monaten werden in weiteren Städten der Schweiz Vermieter gesucht, so dass bis Ende Jahr hoffentlich Autos in der ganzen Schweiz zur Verfügung stehen werden.