Showing posts with label iPhone 4S. Show all posts
Showing posts with label iPhone 4S. Show all posts

Monday, April 30, 2012

Was kostet Ihr iPhone wirklich?

Die USA stecken in der Wirtschaftskrise – und trotzdem lässt eine der erfolgreichsten Firmen aller Zeiten ihre Produkte im billigen China zusammensetzen. Nicht etwa weil sonst nicht mehr genug verdient würde, sondern ganz einfach weil sonst weniger Geld gescheffelt würde. Jetzt muss Apple immer mehr Kritik  für diese Geschäftspolitik einzustecken.

Spezialisten haben ausgerechnet – und wichtige Medien wie CNN haben es verbreitet: Apple könnte immer noch fast 50 Prozent an jedem iPhone verdienen, das weltweit verkauft wird, auch wenn es in den USA und nicht in China zusammengesetzt würde. Fast 50 Prozent? Wäre doch immer noch keine schlechte Marge.
CNN erklärt es in einem detaillierten Beitrag: Ein iPhone 4s, für das in der Schweiz mehr als 700 Franken bezahlt  werden muss, kostet gerade mal gute 200 Franken in Herstellungskosten. Die Komponenten allein kommen auf weniger als 200 Franken. Doch es geht nicht um die Komponenten, es geht ums Zusammensetzen. Wenn das nämlich in China gemacht wird, entstehen per iPhone Kosten von gut 7 Dollar – für acht Stunden Arbeit. Würde das Ding in den USA zusammengesetzt, wären das pro Einheit volle 165 Dollar!
Das Problem ist nur, dass die iPhone-Fans nicht von den billigen Chinesischen Arbeitskräften profitieren. Apple streicht den ganzen Profit selber ein – mit einer Gewinnmarge von über 70 Prozent! Dafür wissen die Apple-Leute gar nicht mehr, wo sie ihre Milliarden lagern sollen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat Apple gemäss CNN 39,2 Milliarden Umsatz gemacht – von Januar bis März 2012 wurden jede Stunde  16‘000 iPhones verkauft!

Monday, January 9, 2012

Das iPhone 4S ist ein Datenfresser

Das neue iPhone und dessen sprechende digitale Assistentin Siri haben, zumindest bei einigen Nordamerikanischen Usern, schon beinahe Kult-Status erreicht. Jetzt stellt sich heraus, dass die coole Siri nicht nur viel kann, sondern auch viel braucht – Bandbreite nämlich.

Das iPhone 4S: Siri ist ein Datenfresser.
Untersuchungen der Britischen Network-Management-Firma Arieso haben nämlich ergeben, dass iPhone 4S-Anwender doppelt so viele Daten durchs Network jagen, wie die Benutzer eines gewöhnlichen iPhone 4. Noch schlimmer wird die Datennutzung des 4S, wenn man sie mit dem iPhone 3G vergleicht: Da ist der Verbrauch sogar dreimal grösser. Das kann nicht nur für die User teuer werden, sondern könnte auch Kapazitätsprobleme für Mobilfunkanbieter verursachen.
Die Einführung zunehmend raffinierterer Geräte, und die ständig steigende Verbrauchernachfrage führten zu einem unablässigen Druck auf die mobilen Netzwerke. Eine Kapazitätskrise sei eine echte Bedrohung für Mobilfunkanbieter, erklärt Michael Flanagan, der Autor der Arieso-Studie. Für 2012 sieht er eine Verschlimmerung dieser Situation.
DasHandelsblatt erklärt, was der 4S-Datenhunger für die Anwender für Folgen haben kann:

“Kunden mit limitierten Datenverträgen kommen deutlich schneller an die Grenzen ihres Monatslimits und auch die Kunden von sogenannten Flatrate-Verträgen geraten in die Datenfalle. Bei ihnen wird die Datengeschwindigkeit meist nach vier oder fünf Gigabyte Datenverbrauch auf die praktisch unbrauchbare GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt. Unter GPRS ist zum Beispiel der neue Apple-Assistent Siri nicht mehr zu gebrauchen. Ausserdem steigt die Wahrscheinlichkeit, in Ballungsräumen auf überlastete Mobilfunknetze zu treffen.“
Schuld am ganzen Schlamassel soll also Apples digitale Assistentin Siri sein. Wer Siri benutzt, löst nämlich Datenverkehr mit Apple-Servern im Netz aus, da dort alle Siri-Aktivitäten verarbeitet und an den 4S-User zurückgeschickt werden. Auf allen andern iPhones funktioniert Siri nicht. Die gleiche Arieso-Studie zeigt übrigens eine weiteres überraschende Tatsache auf: Nur ein Prozent aller User, sogenannte Power-Anwender, sind für volle 50 Prozent des gesamten Datenvolumens verantwortlich.
Vielleicht hängt das unter anderem damit zusammen, dass viel Smartphone-Besitzer ihr Gerät mehr als Statussymbol angeschafft haben - obwohl sie eigentlich ganz gut ohne auskommen könnten.