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Thursday, July 4, 2019

Wie Sie Ihre Ferien sicher online buchen

Der absolut grösste Teil aller Reisen wird über das Internet gebucht - weil es praktisch und übersichtlich ist und schnell geht. Allerdings gilt es einige Regeln zu beachten, damit man als Reisekunde nicht an unseriöse Anbieter gerät. Worst-Case-Szenario: Die Reise ist bezahlt, das Angebot existiert nicht. Teuer kann es auch werden, wenn online mit günstigen Preisen gelockt wird, bei der Buchung aber plötzlich  intransparente Mehrkosten dazu kommen.

Es gilt, bei der Online-Buchung einige Fragen zu stellen, bevor Sie die Zeit an
Ihrem Traumstrand geniessen können.                                                 Bild PfW
Die Anbieter des Online-Gütesiegels Trusted Shops haben zur Reisezeit eine Checkliste erstellt, die es sich lohnt, bei der Online-Buchung zu beachten. Stellen Sie sich vor der Buchung Ihrer Ferien die folgenden Fragen:
Sind die Angaben zum Angebot vollständig? Dazu gehören — je nach gewählter Reise — die wesentlichen Leistungen, wie Reiseorte, die Anzahl der Übernachtungen, die Transportmittel, Zeitangaben zur Anreise und Abreise, Ihre Unterkunft, Mahlzeiten und etwaige Ausflüge. Der Veranstalter muss Sie zudem über die allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des Bestimmungslands informieren — auch die Fristen für die Formalitäten und benötigte Impfungen gehören dazu. Sie sollten auch über Ihre Rechte aufgeklärt werden, zum Beispiel über den Zeitpunkt, bis zu dem Sie die Rücktrittserklärung des Reiseveranstalters erhalten haben müssten.
Wer ist der Anbieter? Ist der Anbieter auch Reiseveranstalter oder nur -vermittler? Erst dann ist klar, wer für die gebuchte Reise haftet. Das wird bei Mängeln, Buchungsfehlern oder einer Insolvenz relevant. Ein Reisevermittler vermittelt Ihnen lediglich Leistungen eines Dritten. Daher haften bei der Buchung durch einen Reisevermittler die jeweiligen Anbieter der Leistungen und sind Ihre Ansprechpartner.
Existiert ein vollständiges Impressum? Es müsste die Rechtsform des Unternehmens, den Namen des Vertretungsberechtigten, die vollständigen Adresse und die Handelsregisternummer enthalten. Auch Kontaktmöglichkeiten wie die Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse müssen vorhanden sein. Wichtig: Ihr Der Kontakt sollte Sie in Ihrer Sprache beraten können. Sitzt der Vertragspartner im Ausland, kann es schwierig werden, rechtliche Ansprüche durchzusetzen.
Was geschieht mit Ihren Daten? In der Datenschutzerklärung Ihres Reiseanbieters müssen Sie über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten informiert werden. Nur Daten, die im direkten Zusammenhang mit Ihrer Buchung stehen, dürfen erhoben werden. Bei allen zusätzlichen Daten, muss der Anbieter Sie darauf hinweisen, dass es sich um freiwillige Angaben handelt. Lesen Sie also die Datenschutzerklärung, bevor Sie private Daten preisgeben.
Ist der Buchungsablauf verständlich? Während der der Buchung sollte für Sie ersichtlich sein, bei welchem Vorgang Sie sich gerade befinden. Achten Sie darauf, ob kostenpflichtige Zusatzleistungen wie Versicherungen oder Mietwagen vorgewählt sind. Es gibt zum Beispiel Zuschläge für Sitzplatzreservierungen, die bei der direkten Buchung bei der Airline nicht berechnet werden. Über einen eindeutigen Bestell-Button mit dem Hinweis einer Zahlungspflicht schließen Sie den Kauf ab und erhalten eine Buchungsbestätigung per E-Mail. Diese beinhaltet Ihre Reisedaten und den Gesamtpreis.
Sind die Preisangaben transparent? Auch Online-Anbieter von Reisen müssen den Endpreis samt Steuern, Gebühren oder der Kosten für Nebenleistungen nachvollziehbar angeben. Sie müssen auch darüber informiert werden, wann Sie die Zahlung leisten müssen oder, ob es sich um Teilzahlungen handelt. Nutzen Sie diese Angaben, um Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen. Beachten Sie auch die Gebühren für Stornierungen und Umbuchungen. Kartenzahlungen sollten keine zusätzlichen Gebühren verursachen. Beachten Sie, dass Sie bei Zahlungen mit Ihre Kreditkarte oder per Lastschriftverfahren Ihr Geld zur Not zurückholen können.
Werden Ihre Daten verschlüsselt? Achten Sie auf eine sichere Übertragung Ihrer Daten. Überprüfen Sie hierfür, ob das Schloss-Symbol in Ihrem Browser geschlossen ist oder die URL mit „https“ beginnt. Unverschlüsselt können Ihre persönlichen Daten von Kriminellen abgefangen werden.
Wir wünschen Ihnen eine gute Reise und schöne Ferien!

Friday, June 30, 2017

Den Hotspot am heissen Strand surfen – aber nur per VPN

Sommer, Sonne, Strandurlaub – endlich ist sie da, die Zeit zum Entspannen und Abschalten. Sollte man meinen – laut einer Studie von McAfee können aber die meisten User auch in den Ferien nicht ohne Internet leben und surfen jeden Tag eine gute Stunde.  Das sind zwar knapp zwei Stunden weniger als im Alltag, aber das Smartphone bleibt im Urlaub doch ein ständiger Begleiter. Dass dabei oft leichtsinnig mit der eigenen digitalen Sicherheit umgegangen wird, ist eine unerfreuliche Nebenerscheinung.

Es scheint, dass uns unsere Geräte auch in die Ferien begleiten. Da gilt es,
wenigstens einige Sicherheitsregeln einzuhalten.                           Bild G Data
Für fast die Hälfte der Befragten spielt die ständige Erreichbarkeit für Freunde und Familie die wichtigste Rolle. Ausserdem wird das Internet natürlich zur Navigation und Planung am Urlaubsort gebraucht. Auch das Kommunizieren auf Social-Media-Kanälen gehört zu diesen Aktivitäten. Immerhin sind viele User schlau genug, nicht zu viele Informationen preiszugeben: 34 Prozent geben Informationen über den Urlaub nur an Freunde und Familie weiter – nicht jeder darf wissen, dass die Wohnung oder das Haus derzeit leer steht.
Um online zu bleiben, nutzen die meisten Urlauber das WLAN im Hotel. Ein Viertel der User sind so scharf auf Internet-Kommunikation, dass sie auf jedes öffentliche WLAN zugreifen, das verfügbar ist.
Viele Spezialisten empfehlen allerdings, öffentliche oder ungesicherte Netzwerkzugänge im Urlaub total zu meiden.  Sollte gerade kein anderes Netzwerk zur Verfügung stehen, empfiehlt sich  der Einsatz eines VPN, um die Informationen privat zu halten und Daten ohne Umwege zu versenden. Das empfehlen auch andere Experten. Wie funktionierts? Wiso erklärt:
“Ein so genanntes Virtuelles Privates Netzwerk - kurz VPN - ist dabei die beste Wahl. Damit bauen Sie für Ihre Daten eine Art verschlüsselten Tunnel, der sich nur schwer knacken lässt. Das Funktionsprinzip: Über eine verschlüsselte Verbindung - VPN-Tunnel genannt - schickt der Internetnutzer seine Anfrage an den Server des VPN-Dienstes. Der leitet diese Anfrage an die Zielseite im Internet weiter und verpasst Ihnen als Nutzer eine neue, anonyme IP-Adresse. Der große Vorteil: Alle Daten, die von Ihrem Rechner abgehen, fließen in diesem sicheren Tunnel und sind von außen nicht einsehbar. Somit ist ein virtuelles, privates Netzwerk bestens geeignet, um auch im offenen WLAN eines Cafés, Hotels oder am Flughafen zu surfen…“
Natürlich gibt es zahlreiche weitere Verhaltensregeln, mit denen der geneigte Tourist seine digitale Sicherheit in den Ferien erhöhen kann. Die deutsche Sicherheitsfirma G Data hat zum Thema einen kurzen digitalen Ratgeber publiziert. Dabei geht es um die Nutzung von Hotspots und den Einsatz von mobilen Sicherheitslösungen, aber auch um Apps und Passwörter. Die Tipps finden sich hier.

Wir wünschen schöne Ferien. 

Monday, August 5, 2013

Dreist oder schlau? Ferien-E-Mails einfach löschen!

Vielbeschäftigte Leute haben heute  eindeutig mehr Probleme, mal eine Pause einzulegen, als zu vordigitalen Zeiten. Das gilt auch für die Sommerferien. Wenn es dann mal soweit ist, dass man vom Geschäft weggekommen ist, stellt sich nicht nur die Frage, ob man am mobilen Telefon zumindest für gewisse Kollegen, Vorgesetzte oder gar Kunden erreichbar bleiben möchte, sondern auch, ob man den persönlichen E-Mail-Briefkasten offen lassen oder abschliessen soll. Die Aussicht auf einige Hundert oder gar einige Tausend  Nachrichten, die nach den Ferien warten, können die Aussicht auf den Arbeitsanfang schon ganz schön trüben.

In den Ferien - am Strand oder auf dem Schiff: Wer will da an E-Mails denken!
Comparis.ch hat es dieses Jahr untersuchen lassen: 56 Prozent aller berufstätigen Schweizer sind in den Ferien für den Chef und die Arbeitskollegen erreichbar. Bei den Tessinern sind es zwei Drittel. 43 Prozent der Befragten, die in den Ferien erreichbar sind, gaben an, dass ihr Arbeitgeber das von ihnen erwarte.
Die meisten berufstätigen Schweizer belassen die Ferienarbeit allerdings  bei einer Notfall-Bereitschaft. Regelmässig mit der Arbeitsstelle telefoniert nur jeder Achtzehnte. (Unter den Tessinern ist es jeder Achte). Immerhin: Beim Lesen geschäftlicher E-Mails während der Erholungszeit sind die Schweizer konsequenter im Abschalten: Für zwei von drei Ferienmacher ist das ein Tabu. Das Problem stellt sicvh dann, wenn man vom Strand zurückkommt: Auf viele Arbeitnehmer wartet dann eine zum Bersten volle Mailbox. Dabei liesse sich das eigentlich ganz einfach vermeiden. Zum Beispiel indem man Mails, die während der Ferien eintreffen, ganz einfach löscht und den Absendern mitteilt, wann man wieder verfügbar ist. Wenn dann auch noch die Adresse eines Kollegen angegeben werden kann, für dringende Fälle, kann ja eigentlich gar nichts mehr passieren.
Genau dieser Modus Operandi scheint sich jetzt langsam breitzumachen. Kein Wunder: Es kann sich auch für den Arbeitgeber nicht lohnen, wenn sich die Mitarbeiter nach den Ferien erst mal tagelang abmelden, weil sie ihre E-Mails aufarbeiten müssen. So beschreibt die BCC auf ihrer Website die Vorteile einer Ferien-E-Mail-Blockade und auch der Spiegel hat sich dem Thema gewidmet:
DerUmgang mit den Bergen ungelesener E-Mails, die einen modernen Büroarbeiter nach einem zwei- oder dreiwöchigen Urlaub erwarten, ist eines der großen ungelösten Probleme der Gegenwart. Wer ernsthaft darangeht, jede auch nur halbwegs interessant aussehende E-Mail zu öffnen und zu lesen, verbringt damit bei 1500 E-Mails und einer Bearbeitungsdauer von, sind wir mal großzügig, durchschnittlich 30 Sekunden pro E-Mail etwa 12,5 Stunden. Das sind mehr als 1,5 Arbeitstage. Der Großteil dieser Zeit wird zwangsläufig in sehr unproduktive Tätigkeiten investiert, nämlich
das Löschen von Spam aller Art,das Lesen und Löschen von E-Mails, die sich längst erledigt haben,das Lesen und Löschen von E-Mails, die einen nur erreicht haben, weil der Absender wieder einmal allzu liberal mit dem cc-Feldumgegangen ist."
Genau aus diesem Grunde hat zum Beispiel Daimler seit mehr als einem Jahr allen Angestellten das Recht gegeben, festzulegen, dass alle E-Mails, die in seiner Urlaubszeit auflaufen, gelöscht werden. Das habe den Zweck, dass die Belegschaft in Ruhephasen noch besser 'abschalten' könne, schreibt der Spiegel, der dann allerdings auch das Beispiel eines Berliner Politikers aufbringt, der mit genau diesem Verhalten einen Teil seiner Wählerschaft (und einige Journalisten) ärgert. Die Bild-Zeitung haut den Politiker in die Pfanne – mit der Überschrift:
"Weil er nach dem Urlaub seine Ruhe haben will: Dreister Stadtrat lässt alle E-Mails ungelesen löschen."

Sunday, August 28, 2011

Gone Fishin'

Die Opacc-Blog-Artisten brauchen ein paar Tage Erholung und sind deshalb bis Anfangs September in den Ferien. Nachher sind wir natürlich wieder voll auf Trab - mit relevanten Themen aus der digitalen Gesellschaft!




Auch im digitalen Zeitalter ist man manchmal reif für die Insel - und da brauchen wir weder PC noch Smartphone! 

Friday, October 30, 2009

Die Post weiss, wer wann frei hat

Wer mit dem Ausland Geschäfte macht, muss Informationen berücksichtigen, die nicht immer ganz einfach zu erhalten sind. Zum Beispiel die Termine lokaler Ferien- und Feiertage. Die Post stellt ein Tool zur Verfügung, das hier Abhilfe schafft.

Österreich und die Slowakei sind mit 16 landesweiten Feiertagen die Europameister im frei nehmen. Auf dem dritten Platz liegt Slowenien mit 15 Tagen. Das alles ist aus dem “International HolidayCalendar 2010“ der Post ersichtlich, der ab sofort online verfügbar ist oder gratis in der gedruckten Version bestellt werden kann. Die aktuelle Ausgabe informiert für 20 europäische Länder, wo arbeitsfrei ist oder Schulferien sind. Da sieht man auch wieder einmal, wie fleissig die Schweizer im europäischen Vergleich sind: Die Schweiz hat im nächsten Jahr gerade mal sechs landesweite Feiertagen, die nicht auf einen Sonntag fallen, und ist damit das Land mit den wenigsten arbeitsfreien Tagen...
Besonders interessant für Marketing und Vertrieb: Auch die 56 wichtigsten Direktmarketing-Messen und -Kongresse sind aufgelistet.