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Friday, May 4, 2012

Dataroaming in der EU: billiger - aber noch zu teuer

Die mobile Datenübertragung in EU-Ländern wird wieder billiger – auch für User mir Swisscom-Handys. Neu gibt es ein recht attraktives Wochenpaket . Im Vergleich zu anderen Anbietern im Ausland sind die Swisscom-Tarife aber immer noch viel zu hoch!

Dataroaming im Europäischen Ausland wird auch für Swisscom Kunden etwas
günstiger - damit man auch in Paris nicht auf das Smartphone verzichten muss. 
Die Swisscom verabschiedet sich endlich von einem Datenpaket, das klar am Bedürfnis der meisten Smartphone-Kunden vorbeigezielt hat: Für 24 Franken konnten bisher 50 MB Daten heruntergeladen werden - aber bloss während 24 Stunden. Neu kanndiese Datenmenge zum gleichen Preis während einer ganzen Woche heruntergeladen werden. Damit dürfte das Datenpaket der Swisscom für viele Kunden der interessanteste Tarif für das Surfen in EU-Ländern sein. Das neue Swisscom-Angebot ist besonders für Leute interessant, die eine Woche in die Ferien fahren und in dieser Zeit nicht auf das mobile Internet verzichten möchten: Sie können ihr Smartphone viel flexibler nutzen als bisher, weil sich das Datenpaket auf die ganze Woche aufteilen lässt. Das kann natürlich sehr nützlich sein: Das Smartphone ist ein ausgezeichnetes Tool, um unterwegs Informationen zu sammeln oder den Weg zum nächstgelegenen guten Restaurant oder Strand zu finden.
"Diese Preissenkung ist aus Sicht der Konsumenten zu begrüssen. Aber die Swisscom könnte durchaus einen Schritt weiter gehen", sagt Ralf Beyeler, Telecom-Expertevon comparis.ch. Die Roaming-Gebühren für den Datentransfer seien aber immer noch viel zu teuer. "Es ist störend, dass die Handynutzung im Ausland derart viel mehr kostet als das Surfen in der Schweiz. Die neuen Tarifanpassungen der Swisscom sind bloss ein Tropfen auf den heissen Stein", meint Beyeler.  
Tatsächlich zeigen Anbieter in anderen Ländern zeigen, dass viel mehr möglich wäre. Die Deutsche Telekom zum Beispiel bietet ihren Kunden für das Surfen im europäischen Ausland ein Paket an, bei dem für 14.95 Euro, also rund 18 Franken, während einer Woche 100 MB Daten heruntergeladen werden können. Ist diese Menge aufgebraucht, verlangsamt sich einfach die Surfgeschwindigkeit, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen. Ein solches Angebot offeriert die Swisscom immer noch  nicht.  
Auch nach der Einführung des neuen Tarifs dürfte es Swisscom-Kunden in vielen Fällen günstiger zu stehen kommen, an der Reisedestination die Prepaid-Karte eines lokalen Anbieters zu kaufen und diese in das Handy einzusetzen. Wer sich diese Mühe nicht machen will, für den empfiehlt sich, keine Dienste zu nutzen, die viele Daten übertragen. Wer nicht an einem WLAN hängt – zum Beispiel im Hotel – sollte sich bewusst sein, dass  Video- oder Musik-Downloads teuer werden können.

Wednesday, July 6, 2011

Sicher unterwegs - auch online

Die Feriensaison hat begonnen – und obwohl es ja eigentlich empfehlenswert wäre, die Welt wieder mal ganz ohne digitale Filter zu geniessen, gibt es viele User, die auch unterwegs nicht auf die Verbindung zum Web verzichten wollen.

Weisser Strand unter blauem Himmel in South Carolina: Auf dem Wasser surfen ist
wunderbar, Daten aus der Schweiz abrufen kann teuer werden. 
Tatsächlich gibt es auch in den Ferien unzählige Gelegenheiten, nützliche Informationen vom Internet zu holen, seien es nun lokale Veranstaltungen oder nur der Wetterbericht. Dabei gilt es, einige Regeln zu beachten. Wer zum Beispiel im Ausland mit dem Smartphone surft, kann schnell mal eine grosse Roaming-Rechnung anhäufen. Manchmal sogar völlig unbemerkt. Zitat aus dem Stern:
“Viele Programme auf Smartphones, zum Beispiel Wetterdienste oder Emailfunktionen, aktualisieren sich laufend selbständig. Sie nehmen so, still und unbemerkt, immer wieder Verbindung zum Internet auf - und verursachen hohe Kosten […]Innerhalb der Europäischen Union sind die Netzbetreiber zwar verpflichtet, Datenverbindungen nur bis zu einer Obergrenze von 59,50 Euro zuzulassen und dann die Verbindung zu trennen. In Nicht-EU-Staaten gilt das aber nicht. Was viele Verbraucher außerdem nicht wissen: Je größer die Daten sind, die übertragen werden, desto höher sind die Kosten: Wer etwa mit dem Smartphone ein drei Megabyte großes Foto per E-Mail verschickt, zahlt dafür aus dem Ausland bis zu 40 Euro.“
Wer mit dem PC im Ausland ans Net geht, muss sich zwar nicht mit derartigen Problemen herumschlagen – dafür gilt es, andere, sicherheitsrelevante Punkte zu beachten. “Fremde“ W-Lans sind nun mal nicht so sicher, wie das eigene Netzwerk zuhause. Der Spiegel hat dazu einen ausführlichen Artikel ins Netz gestellt:
“Vorsicht ist in öffentlichen W-Lan-Hotspots aber die Mutter der Porzellankiste: In unverschlüsselten oder mit WEP schlecht verschlüsselten W-Lans können Daten - und damit beispielsweise auch Zugangsdaten zum E-Mail-Konto oder der Online-Bank - leicht abgefangen werden. "Ein mit dem veralteten WEP-Verfahren verschlüsseltes W-Lan muss als offen betrachtet werden", warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Es empfiehlt, offene W-Lan-Netze zu meiden, wenn der Datenverkehr der jeweiligen Seite nicht durchgehend verschlüsselt ist - erkennbar am "https" in der Internetadresse.Sollte man im Ausnahmefall doch einmal in einem offenen W-Lan und auf unverschlüsselten Seiten surfen müssen, rät das BSI, insbesondere bei mobilen Geräten die automatische Synchronisierung von Online-Diensten abzuschalten. Für alle Geräte gilt: Besuchte offene W-Lan-Netze sollten gleich aus den Systemeinstellungen gelöscht werden, damit sich das Gerät nicht wieder automatisch mit dem Netz verbindet, wenn man sich später am selben Ort befindet.“
Wir wünsche gute Reise und viel Spass beim Surfen – virtuell und echt!