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Wednesday, July 20, 2016

Golfen mit dem Smartphone - immer und überall

Der Trend ist klar: Spielen ist populär – vor allem wenn das Spiel unter freiem Himmel stattfinden kann. Das beweist nicht nur Pokémon, das weltweit unzählige Menschen dazu bringt, mit ihrem Smartphone virtuellen Monstern nachzurennen. Rechtzeitig zu den Sommerferien hat smart (ja, das sind die mit dem kleinen Auto) eine App publiziert, mit der sich das Smartphone in einen virtuellen Golfschläger verwandeln lässt. Noch dieses Jahr soll dann in einem Turnier um einen brandneuen Smart fortwo gespielt werden.

Smartphone statt Golfschläger: Ob sich das virtuelle Golfspiel durchsetzen
wird?                                                                                                                Bild pd
Mixed Reality, die Verbindung von virtuellen und physischen Erlebnissen, ist der neue Gaming-Trend  - und das soll nun auch für Golf gelten: "smart urban golf" heisst eine neue App von smart, die jeden Ort auf dieser Welt in einen Golfkurs und jedes Smartphone in einen virtuellen Golfschläger verwandelt. Ob auf der Dachterrasse, im Büro oder im Freibad - mit "smart urban golf" lassen sich an jedem nur erdenklichen Ort Bälle schlagen. Entwickelt wurde die App von den jungen Zürcher Game-Entwicklern und Mixed-Reality-Pionieren "Gbanga" in Zusammenarbeit mit smart. Die App steht ab sofort in den Apple und Android Stores kostenlos zum Download bereit.Zum Launch laden vier Turniere in Basel, Zürich, Genf und Lugano dazu ein, die Stadt gemeinsam mit Freunden zum virtuellen Golfkurs zu machen und im Turniermodus gegeneinander anzutreten.
Beim Start der App wird eine interaktive Karte der (echten) Umgebung des Spielers oder der Spielerin generiert, die vier zufällige Löcher in der Nähe anzeigt. Mit einer einfachen Schwingbewegung des Smartphones schlägt der Spieler oder die Spielerin den Ball virtuell durch Häuserschluchten und andere urbane Landschaften. An jedem Ort stehen jeweils vier Löcher zur Verfügung, drei Bälle gilt es pro Loch zu versenken.
Wenn der perfekte Schwung sitzt, gilt es ernst: An vier Events in Basel (21.07.2016), Zürich (22.07.2016), Genf (28.07.2016) und Lugano (29.07.2016) können sich Mixed-Reality-Urban-Golfer vor Ort an einem Turnier messen. Gewinner und damit auch neuer Besitzer eines smart fortwo ist, wer den jeweiligen städtischen Golfkurs mit möglichst wenigen Schlägen hinter sich bringt.

Friday, October 9, 2009

Noch smarter mit dem elektrischen Smart

Möchten Sie einen Smart, der gar kein Benzin oder Diesel mehr schluckt? Einen Smart, der rasant anfährt und eine Spitzengeschwindigkeit von rund 100 km/h erreicht? Einen Smart, den Sie mit Energie aus der Steckdose rund 135 Kilometer weit fahren können? Lange müssen Sie sich nicht mehr gedulden. Die ersten 1000 Stück des “Smart Fortwo Electric Drive“ werden Ende dieses Jahres an spezielle Kunden verleast – sozusagen als Betaversion.

Daimler setzt auf die gleiche Batterietechnologie, die auch die meisten unserer digitalen Gadgets mit Energie versorgt. Lithium-Ionen-Batterien sind zwar nicht billig, aber in der Massenproduktion vom Preis-Leistungsverhältnis und vor allem vom Gewicht und Platzverbrauch her immer noch die beste Lösung (deshalb wohl setzt Daimler auch im 2010 Mercedes S400 hybrid Lithiuim-Ionen-Batterien ein, im Gegensatz beispielsweise zu Toyota, deren Prius, mit einem Nickel-Metallhydrid-Akkumulator ausgerüstet wird). Gemäss Handelsblatt sollen vom elektrischen Smart schon in wenigen Wochen erstmals 1000 Fahrzeuge an ausgewählte Kunden in europäischen und amerikanischen Grossstädten ausgeliefert werden. Diese User fungieren dann sozusagen als Beta-Tester und können die Smart-Techniker mit Feedback versorgen, bevor die Grossserie des elektrischen Kleinstwagen gebaut wird. Vom Band laufen soll der e-Smart dann in etwa zwei Jahren, zusammengesetzt wird er im französischen Hambach, Lothringen.
Der e-Smart wird dezidiert ein Stadtauto sein. Seine Geschwindigkeit ist auf 100 km/h beschränkt, die Reichweite soll bei gut 130 Kilometern liegen. Für den Stadtbetrieb reicht das längstens. Doch die Leistungsdaten zeigen auch auf, dass Batterien und Reichweite wohl noch eine ganze Weile den schwachen Punkt der elektrischen Autos darstellen werden.
Dafür wird der elektrische Smart Fortwo leise und bequem zu fahren sein:
“Das Schalten ist im neuen Elektrosmart überflüssig. Der Elektromotor ermöglicht das Fahren mit einer einzigen Getriebeübersetzung. Beim Rückwärtsfahren ändert sich einfach die Drehrichtung des Motors. […] Für eine Reichweite von 30-40 Kilometer (was für den täglichen Gebrauch in den meisten Fällen ausreichend ist) genügt bereits eine Ladezeit von etwa 3 Stunden. Um die Batterie vollständig zu laden, reicht es, den Smart eine Nacht lang anzustecken.“
Aufladen können wird man den Smart an ganz gewöhnlichen Steckdosen – für runde 2 Euro pro Ladung.

(Unser Bild zeigt, dass der Smart nicht nur in der Stadt, sondern auch in rauheren Umgebungen gute Dienste leistet, in der abgebildeten Version allerdings noch mit Diesel-Motor.)