Thursday, July 14, 2016

Die Verführung zum spontanen Kauf funktioniert auch online

Die Situation präsentiert sich an der Ladenkasse immer wieder: In der Warteschlange wandert der Blick zu den Süssigkeiten, die in Griffweite präsentiert werden. Und ehe man sich versieht, hat man ins Regal gegriffen und sich tatsächlich verführen lassen. Diese ungeplanten Käufe von Waren im Kassenbereich werden als Impulskäufe bezeichnet, sie sind ein wichtiger Umsatztreiber im stationären Einzelhandel. Das Prinzip funktioniert auch online hervorragend, wie eine Studie, die das Verhalten von über 100‘000 Online-Shoppern untersuchte, jetzt herausgefunden hat.

Das Whitepaper zum Thema Impulskäufe im Online-Shop.
                                                                                      
Die Untersuchung wurde von der Frankfurter Firma Kairion und der Technischen Universität Braunschweig mittels einem Feldexperiment durchgeführt. Die Ergebnisse wurden jetzt in einem Whitepaper veröffentlicht. Das Fazit: Spontankäufe lassen sich durch das Einblenden von Werbebannern mit Impulskauffokus beachtlich steigern.
Um herauszufinden, in welcher Form sich das Impulskaufprinzip auf den Internet-Handel übertragen lässt, wurden die Besucher in vier Gruppen eingeteilt, die mit unterschiedlichen Werbemitteln - hinsichtlich des Zeitpunkts der Ausstrahlung sowie ihrer Platzierung im Shop – zum Kauf aufgefordert wurden.
Die Ergebnisse, die anonymisiert ausgewertet wurden, belegen, dass sich Impulskäufe auch im Online-Handel ausgezeichnet stimulieren lassen. Die Interaktion mit der beworbenen Marke stieg bei Werbemittelausspielung deutlich an, wenn der Besucher bereits ein Produkt in seinen Warenkorb gelegt hatte.

Je näher das beworbene Produkt am tatsächlichen Kaufinteresse des Website-Besuchers ist, umso besser sind die Ergebnisse. Die vollständige Studie kann hier alsWhitepaper kostenlos heruntergeladen werden.

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